Einige sagen Ade, aber alle sagen Auf Wiedersehen – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Kitas sind Bildungsstandorte

Hier erfolgt der Eintritt ins Bildungssystem. Bildungsgüter wie Sprache, Mathematik, Wissenschaft, Technik (einschließlich neuer Informationstechnologien), Kunst und Bewegung werden vermittelt. Es erfolgt aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit vielen Themen, Verinnerlichung und Wandlung aufgrund eigener Denkprozesse und Handlungen. Dazu kommt die Entwicklung der eigenen Individualität, sozialer Kompetenzen und Teilhabe am gesellschaftlichen Umfeld.

Zu hoch für ein Kind im Kindergartenalter? Weit gefehlt! Das eher passive, aber nichtsdestotrotz intensive Lernen von Babys in der frühen Phase wird mit zunehmendem Alter durch aktives Lernen ersetzt. Wer kennt nicht die unentwegte kindliche Frage nach dem WARUM? Diese Frage hat ihre Ursache in dem unstillbaren Wissendurst des Kindes im Kita-Alter. Und hier kommt die Kita als Bildungsstandort wieder ins Spiel. Ob kognitive Fähigkeiten, kreative, phantastische oder soziale, hier bietet Kita eine Fülle an Möglichkeiten für das Kind, sich nach eigenem Tempo zu entwickeln und maßgeblich an der eigenen Entwicklung teilzuhaben.

Sprach-Kitas sind noch einmal ganz besondere Einrichtungen

Sie verfügen zB über einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Kinder mit Migrationshintergrund und besonderem Sprachförderbedarf. Um diesem gerecht zu werden, steht den Einrichtungen eine zusätzliche Sprachfachkraft zur Verfügung, deren Aufgabe eine Mittlerposition zwischen Kindern, Familien und Team ist, um den vier Säulen des Bundesprogramms bestmöglich gerecht zu werden: Alltagintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik, Zusammenarbeit mit Familien und digitale Medien im Kita-Alltag.

Sieben Jahre lang hat der Sprach-Kita-Verbund der Ev. Kinderwelt nun zusammen gearbeitet, gelernt und gelacht. Viele Erfahrungen wurden gemacht, viele Kenntnisse erworben und weiter gegeben, es fand ein reger Austausch zwischen den Einrichtungen statt, jede Einrichtung hat sich auf ihre Art eingebracht und alle Einrichtungen – und damit insbesondere Kinder und Familien – haben profitiert.

Das Bundesprogramm Sprach-Kita wird fortgeführt und verstetigt

Nachdem das Programm eigentlich mit dem Jahr 2022 auslaufen sollte, gab die Bundesregierung kürzlich das Go für ein weiteres halbes – bundesfinanziertes – Jahr. Danach soll das Programm in Länderhand übergehen und verstetigt werden. Die Ev. Kinderwelt, die selbst vier Sprach-Kitas unterhält, zeigt sich darüber sehr erfreut. Für manche Sprach-Kita jedoch kam die Zusage zur Weiterfinanzierung zu spät: Die zusätzliche Sprachfachkraft musste sich anderweitig orientieren, da die Verträge innerhalb des Bundesprogramms befristet sind und ein nahtloser Übergang – schon aus finanziellen Gründen – für die ArbeitnehmerInnen unverzichtbar ist.

Der Verbund der Kinderwelt steht für Kontinuität

Nichtsdestotrotz bleibt der Verbund der Ev. Kinderwelt bestehen. Kontinuität zeichnete ihn in den vergangenen sieben Jahren aus: Keine Einrichtung verließ in der Vergangenheit den Verbund, lediglich kam eine hinzu. Nun jedoch wird sich die Zusammensetzung aber vielleicht doch noch ändern, daher erfolgte ein – vorerst – letztes Zusammensein im Gesamtverbund, bei dem Bilanz gezogen und Erfahrungen zusammengetragen wurden. Dieses Treffen erfolgte in der Lehrküche des EBW Duisburg. Die Sprachfachkräfte und Kita-Leitungen erkochten sich beim Austausch ein Vier-Gänge-Menu, das anschließend gemeinsam verzehrt wurde. Unterschiedlichste Konstellationen fanden sich beim Kochen zusammen und so konnte man gemeinsam über den Tellerrand der unterschiedlichen Einrichtungen und Träger schauen, noch einmal Einblick in die Arbeit der anderen gewinnen, Anregungen bekommen und Gemeinsamkeiten beleuchten.

Einige sagen Ade, aber alle sagen Auf Wiedersehen

Im nächsten Jahr sind viele Kitas des Verbundes weiter mit dabei, auch die Fachberatung Sprach-Kita, die von der Ev. Kinderwelt Dinslaken gestellt wird, führt ihre qualifizierenden, prozessbegleitenden und koordinierenden Aufgaben fort. Einige sagen Ade, aber alle sagen Auf Wiedersehen. Da sind sich die Mitarbeitenden der Sprach-Kitas sicher: Wir halten Kontakt, auch mit den Einrichtungen, die den Verbund evtl. verlassen. So wird auch weiterhin zusammen gearbeitet, gelernt und gelacht…

Text und Fotos: Isabel Uhlenhut

Vielen Dank, Herr Borkert! – Ev. Kita Elisabethstraße

Voerde-Spellen. Zum dritten Male in Folge hat unsere Ev. Kita Elisabethstraße – Ev. Kinderwelt Dinslaken – beim Stadtradeln teilgenommen. 51 Radelnde sind im Mai unserem Aufruf gefolgt und haben kräftig in die Pedale getreten.

Am 21. September 2022 wurden wir vom Bürgermeister Dirk Haarmann zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen. Dort wurden wir dann als zweite fahrradaktivste KiTa in Voerde mit erradelten 4.685 km geehrt. Die KiTa erhielt einen Geldbetrag von 90€ und einen Sachpreis.

Nun haben wir uns bei unserem fahrradaktivsten Mitradler, Großvater Norbert Borkert, der für uns 505 km erradelt hat, mit diesem Sachpreis in Form einer Picknickdecke bedankt. Im Beisein seiner Enkelkinder, die passend zum Thema jeweils eine in einer Kugel verpackten Regenjacke bekamen, kündigte er an, dass er im nächsten Jahr die 1000-km-Marke knacken möchte!

Text und Fotos: Heike Koch

Stark auch ohne Muskeln… – Ev. FZ KommRein

Hünxe. Ziel der Veranstaltung war es, den Kindern beizubringen, selbstbewusst und ruhig in Streitsituationen zu handeln.

Bei einer Bertelsmann-Studie aus dem Jahr 2019 gaben etwa ein Drittel der befragten Kinder an, gehänselt, ausgegrenzt und zudem noch „absichtlich gehauen“ worden zu sein. Diese Erfahrungen bereits im Kindesalter können nachhaltige Folgen für die Entwicklung eines Kindes haben. Hier gilt es, den Kindern Rüstzeug an die Hand zu geben, mit solchen Herausforderungen umzugehen. Auch Kinder im Kindergartenalter haben Möglichkeiten, Aggressionen angemessen verbal zu begegnen und Streitigkeiten zu schlichten. Diese Fähigkeiten werden bei Veranstaltungen wie „Stark auch ohne Muckis“ gefördert und geschult.

Durch kleine Rollenspiele mit dem Coach lernten die Kinder, selbstsicher und ruhig wie ein „Löwe“ aufzutreten und sich nicht provozieren zu lassen, wenn die „Mücke“ (der Mobber) sie ärgert. Denn wenn sie darauf eingehen, werden sie zu einem „Schaf“, das sich auf den Streit einlässt. Sie lernten zu sagen, was sie möchten und was nicht. Eine Bewegung, mit der man seinen Arm einfach vom Griff der Mobbers losreißen kann, lernten sie auch.

Es war spannend zu sehen, wie schnell die Kinder über sich hinauswuchsen und ihre Grenzen testeten. Sie sind über ihre Schatten gesprungen und standen im Rollenspiel für sich ein, sodass sie stolz auf sich sein konnten.

Im Anschluss gab es für jedes Kind eine Urkunde und auch die Eltern der Kinder wurden über das wichtige Thema „Mobbing“ aufgeklärt.

Text und Foto: Nina Kreulich

Der Gedanke ans Teilen – Ev. FZ KommRein

Hünxe. Seit Tagen drehte sich alles im Ev. FZ KommRein – Ev. Kinderwelt Dinslaken – um das Thema St. Martin und den Gedanken des Teilens.

Doch der Höhepunkt für alle Kinder und Familien bildete unser Laternenlauf. Als es dunkel wurde, machten sich die Familien, bestückt mit vielen bunten und hell erleuchteten Laternen, auf zur Einrichtung. Nachdem sich alle versammelt hatten, ging es auch schon los. Laut singendend zogen alle dann eine große Runde rund um die Einrichtung und wurden dann auf dem Einrichtungsgelände mit einem Martinsfeuer begrüßt.

Nachdem sich Alle um das Feuer versammelt hatten, spielten zwei Kinder mit musikalischer Begleitung durch Querflöte, Gitarre und vielen Stimmen die Geschichte des St. Martin. Der krönende Abschluss bildete für die Kinder der anschließende Verzehr von Kakao und Stutenkerlen.

Text und Foto: Michaela Sillmann

 

Eule Hedwig besucht die Kita – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Die Vorschulkinder des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken -, die Schlauen Füchse, durften sich auf ein paar außergewöhnliche Besucher freuen. Petra Sperlbaum vom NABU kam vorbei und brachte zwei Eulen mit, um den Kindern Einiges über sie zu erzählen.

Die große Schneeeule und der kleine Steinkauz wurden vom NABU gerettet und wieder aufgepäppelt. Die Kinder erzählten, dass sie noch nie eine echte Eule gesehen hätten. Sie waren sehr aufgeregt. Frau Sperlbaum zeigte ihnen Federn von verschiedenen Vögeln. Manche waren lang und manche kurz, aber alle sahen sie unterschiedlich aus.

Nicht nur die Kinder waren aufgeregt. Auch Hedwig, die Schneeeule, zeigte ihre Aufregung, indem sie prompt auf den Boden machte. So viele Kinder auf einmal hatte sie wohl noch nicht gesehen.

Die Schlauen Füchse strengten sich an, ganz leise zu sein, um die Eule nicht zu erschrecken. Sie waren erstaunt, wie weit Hedwig ihren Kopf drehen konnte. Die Eule hatte alles im Blick. Die Vorschulkinder haben viel über Eulen erfahren und konnten ihren Wissendurst stillen.

Text und Fotos: Lisa Blings

Berührte SenorInnen – Ev. FZ Lohberg

Dinslaken-Lohberg. Vor kurzem wurden die Kinder des Ev. FZ Lohberg – Ev. Kinderwelt Dinslaken – zu der Sankt-Martinsfeier in der Insanto-Seniorenresidenz eingeladen. Mit leuchtenden Laternen und Musik ausgestattet sind die Kinder an diesem Tag mit zwei Erzieherinnen die SeniorenInnen besuchen gegangen, um gemeinsam Sankt Martin zu feiern.

Die SeniorenInnen warteten bereits mit ihren gebastelten Laternen draußen am Martinsfeuer auf die Kinder. Schon aus der Ferne konnten die BewohnerInnen dem Klang der Martinslieder lauschen und die bunt leuchtenden Laternen der Kinder betrachten. Es wurden gemeinsam die Martinslieder gesungen sowie die Martinsgeschichte von den Kindern gespielt.

Im Anschluss daran gab es einen warmen Kakao sowie einen Stutenkerl zur Stärkung, bevor es wieder zurück in die Kita ging. Die SeniorenInnen waren sehr berührt und freuten sich über die gemeinsame Feier. Mit einem lauten Applaus wurden die Kinder verabschiedet. Leider verging die gemeinsame Zeit wieder viel zu schnell, aber schon bald sehen wir uns wieder!

Text und Fotos: Michelle Marcfeld

Vielen Dank! – Ev. FZ Brücher Spatzennest

Liebe Familien, liebe Besucher und Besucherinnen unseres Spatzencafés!

Ganz herzlich möchten wir uns bei Ihnen und Euch für den Besuch bei uns im Spatzencafé bedanken! Schön, dass Sie / Ihr da waren / wart!!!

Wir freuen uns, Sie / Euch im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Sobald die Termine für 2023 feststehen, werden wir Sie / Euch wie gewohnt über unsere Aushänge im Eingangsbereich unseres Familienzentrums informieren.

Ihr Team des Ev. FZ Brücher Spatzennest – Ev. Kinderwelt Dinslaken!

Wir backen Brot – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Die Kinder der Sternengruppe vom Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – zeigten in der letzten Zeit ein intensives Interesse am Backen. Also haben wir kurzerhand entschieden, ein Brot zu backen.

Es wurde alles Nötige bereitgestellt und die Kinder haben die Zutaten abgemessen. Als sich diese in der Schüssel befanden, haben sie sie abwechselnd mit einem Handrührgerät vermixt. Die Kinder füllten den Teig in die Form und verzierten ihn mit Haferflocken, die sie darauf streuten.

Während das Brot im Ofen backte, machten wir aus Schlagsahne Butter. Dafür brauchte es Teamwork und Muskelkraft. Nacheinander schüttelten die Kinder die Schraubgläser mit der Sahne, bis daraus ein Klumpen Butter entstand. Wenn einem Kind die Arme müde wurden, sprang das nächste ein. So haben wir gemeinsam daran gearbeitet, einen Aufstrich für unser selbstgemachtes Brot herzustellen. Wie lecker!

Text und Fotos: Lisa Blings

St. Martin war da! – Ev. FZ Brücher Spatzennest

Dinslaken. Nachdem wir in den Wochen vorher schon gemeinsam alles vorbereitet haben, Laternen gebastelt und die Legende von St. Martin gehört und gespielt haben, kam er auch tatsächlich zu uns in das Ev. FZ Brücher Spatzennest – Ev. Kinderwelt Dinslaken. In diesem Jahr sind wir wieder gemeinsam durch den Bezirk Bruch gezogen.

Dabei ist St. Martin auf seinem Pferd vorangeritten und hat unseren Martinsumzug angeführt. Angeschlossen haben sich unsere Kita-Kinder mit ihren Familien. Aber auch Besucher und Besucherinnen kamen hinzu und konnten über die hell leuchtenden Laternen der Kinder nur staunen. Mit Musik und Gesang ging es gemeinsam voran!

Die Nachbarn haben ihre Vorgärten und Fenster traditionell geschmückt und winkten uns von ihren Haustüren aus zu. Schließlich haben wir uns am Martinsfeuer versammelt, die Martinslegende gehört, die Mantelteilung gesehen und vieles mehr. Es war eine tolle Feier und wir bedanken uns für Ihre und Eure Teilnahme!

Ihr Team des Ev. FZ Brücher Spatzennestes

Text und Foto: Jennifer Kaluza

Ich gehe mit meiner Laterne… – Ev. FZ Hiesfeld

… und besuche die SeniorInnen aus der Tagespflege der Diakonie!

Diesem Motto folgten zehn Kinder des Ev. FZ Hiesfeld – Ev. Kinderwelt Dinslaken.

Auch in diesem Jahr haben alle Kinder des Familienzentrums wieder fleißig ihre individuellen Laternen gebastelt. Die liebevoll gestalteten „Kunstwerke“ der Kinder strahlten in allen Farben und beeindruckten die SeniorInnen beim Eintreffen der Kindergruppe. Nach einer freundlichen Begrüßung begannen die Kinder mit dem Singen der Martinslieder, die sie in den vergangenen Wochen eifrig geübt hatten.

Bei diesem Gesang stimmten die SeniorInnen mit ein und klatschten im Takt dazu. Nach einem gelungen Auftritt verabschiedeten sich die Kinder und bekamen noch einen kleinen „süßen Dank“ mit auf den Weg.

Text und Foto: Daniela Klose

Vielfältiges Martinsfest – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Jede der vier Gruppen des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – hat nun ihr eigenes kleines Martinsfest gefeiert. Für die Kinder war es aufregend, am Nachmittag zurück in die Einrichtung zu kommen. In ihrer Gruppe erwartete sie eine liebevoll gestaltete Festtafel und ganz im Sinne von St. Martin wurde ein großer Weckmann in gemütlicher Atmosphäre geteilt.

Die Martinsgeschichte wurde im Anschluss mit unterschiedlichen Methoden erzählt: bei den einen gab es ein Martinskino, in einer anderen Gruppe wurde die Geschichte mit dem Erzähltheater Kamishibai erzählt, es gab eine Präsentation mit Wollpuppen und die Geschichte wurde anhand eines lebendigen Bodenbildes verdeutlicht.

Danach konnten die Kinder im dunklen Garten, der mit Kerzen geschmückt war, ihre selbstgebastelten Laternen leuchten lassen.  Die Eltern haben sich, organisiert vom Elternbeirat, nebenan auf dem Vorplatz des Gemeindezentrums Katharina-von-Bora-Haus zum Plaudern getroffen und freuten sich, dass der Laternengang ihrer Kinder bei ihnen endete.  Die Kinder präsentierten nun das Martinsspiel und gemeinsam wurden zum Abschluss noch Martinslieder gesungen.

Text und Fotos: Kerstin Günther

Licht in der dunklen Jahreszeit – Ev. Kiga Gahlen

Gahlen. Auch wir, die ErzieherInnen, Kinder und Eltern des Ev. Kindergartens Gahlen – Ev. Kinderwelt Dinslaken – haben nun unser diesjähriges Martinsfest gefeiert.

„Sommerkinder fangen Sonnenstrahlen und hüten
sie wie ihren größten Schatz.
Doch wenn die Tage kürzer werden, ist es bald soweit,
dann bringen sie Licht und Wärme in die Dunkelheit.“

Wir haben in diesem Jahr unsere Laternen mit Aquarellfarben gestaltet und die Kinder haben sie selbständig angemalt und danach eingeölt. Jede Laterne leuchtet in einer anderen Farbe und bringt Licht in die dunkle Jahreszeit.

Text und Fotos: Svenja Kelch

Kuno kann nicht alles – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Kürzlich ging es für die schlauen Füchse des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – auf einen Ausflug ins Theater. Nach einer kurzen Busfahrt zur Burghofbühne ging es direkt los mit der Erkundung des Theaters. Die Holzwerkstatt, die Schneiderei und das Kostümlager wurden entdeckt.

Anschließend ging auch schon das Theaterstück los. Es ging um Kuno, der fest glaubte, dass er alles kann. Er machte sich gemeinsam mit seiner besten Freundin auf den Weg zu einer Drachenhöhle, um den Drachen zu fangen. Auf dem Weg standen die Beiden vor vielen Aufgaben die sie nur gemeinsam lösen konnten. Als Caro und Kuno wieder zu Hause waren, wusste Kuno, dass er nicht alles kann, sondern nur gemeinsam mit Caro stark ist. So konnten wir lernen, dass jeder seine eigenen Stärken hat.

Danach ging es mit dem Bus wieder zurück in die Kita, wo unsere schlauen Füchse begeistert vom Erlebten berichteten.

Text und Fotos: Kerstin Günther

Raumgestaltung in der Kita – Ev. FZ Möllen

Teil 1: Hintergründe, Entrümplung und erste Maßnahmen

Voerde-Möllen. Seit mehreren Jahrzehnten werden in der Ev. Kita im Voerder Stadtteil Möllen Kinder pädagogisch betreut. Seit 2008 ist die Einrichtung zertifiziertes Familienzentrum. Als ehemals integrative Einrichtung verfügt die Kita über viel Erfahrung beim Thema Inklusion.

Bedürfnisse und Bedarfe von Kindern, Familien, aber auch von Mitarbeitenden, unterliegen einem steten Wandel. Gerade in den letzten Jahren hat sich die pädagogische Arbeit in den Kitas stark geändert und sich zum Ziel gesetzt, die Kinder passgenau und bedürfnisorientiert genau dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen.

Die betreuten Kinder sind jünger geworden, Inklusion und Partizipation haben Einzug in den pädagogischen Alltag gehalten. Der Betreuungsschlüssel hat sich verändert, mehr Mitarbeitende vervollständigen die Teams und unterschiedliche Arbeits(zeit)modelle entlasten die Familien.

Die Ev. Kinderwelt Dinslaken hat schon früh auf diese Veränderungen mit umfassenden Umbauten und Renovierungen in den Kitas reagiert und diese den Bedürfnissen derer angepasst, die dort jeden Tag ein- und ausgehen, seien es Kinder, Familien oder Mitarbeitende.  Auch das Ev. FZ Möllen wurde jetzt von diesem frischen Wind erfasst. Seit dem Einzug von Malena Kock als neuer Leitung im August 2022 ist die gesamte Einrichtung zunächst auf Herz und Nieren geprüft worden: Was hat Bestand? Was muss verändert werden?

Dazu gehört natürlich wie in jedem guten Haushalt erstmal eine gründliche Entrümpelung. In mehreren Jahrzehnten sammelt sich Einiges an. Ehemals sicher von gutem Nutzen hat Manches seine besten Zeiten hinter sich oder sich selbst überlebt. Hier muss Platz für neue Ideen geschaffen werden! Und daran mangelt es dem Kita-Team nicht. Alle Mitarbeitenden packten mit an und leerten sowohl Keller als auch 1. OG. Der extra dafür bestellte Container war schnell voll und ein zweiter musste her.

Auch die Raumverteilung wurde ins Visier genommen. Schnell stand fest, dass das Büro für die Leitung eigentlich viel zu klein war. Gerade für Gespräche mit Familien eignete es sich nicht. Um eine angenehme (Gesprächs-)atmosphäre zu schaffen, braucht es einen einladenden, hellen und freundlichen Platz, der Eltern auch die Möglichkeit gibt, die pädagogische Arbeit partizipativ mitzugestalten. Ein neuer Raum ist bereits gefunden und eingerichtet worden. Auch sind drei neue Infowände für Eltern und Besucher im Flur entstanden. Diese sind unterteilt in „Eltern für Eltern“, „Kita an Eltern“ und „Familienzentrum“. Hier bekommt man auf einen Blick wichtige und aktuelle Infos.

„Die wohl jüngsten Ereignisse sind die Streicharbeiten in der Kita. Die weiße Farbe an Wänden und Fußleisten lassen die Kita in einem völlig neuen Licht erstrahlen“, so Kita-Leitung Malena Kock. „Gepaart mit den Ergebnissen der Entrümpelungs- und Aufräumaktionen hat man das Gefühl, einen Überblick über die Dinge zu erhalten. Wir bekommen viel positives Feedback zu der nun reizarmen Atmosphäre.“

Wie Fachberatung Stefanie Dahlmann – Ev. Kinderwelt Dinslaken – kürzlich mit ihrer AG U3 (Unter 3-jährige Kinder in der Kita) zu räumlichen Bedingungen erarbeitete, ist die Kita „ein Lebensraum, in dem Kinder spielen und lernen, sich bewegen und entspannen, mit Freunden zusammen sind oder sich einen Ort zum Alleinsein suchen, sich streiten und wieder vertragen, gemeinsam feiern, essen und trinken.

Die Raumgestaltung der Kindertageseinrichtung muss folglich viele Aspekte miteinander vereinbaren, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern gerecht zu werden und ihnen Freiräume für Erfahrungen und Lernen zu bieten. Die Räume sollen funktional, jedoch nicht einseitig festgelegt sein. Sie sollen übersichtlich gestaltet sein und gleichzeitig vielfältige Aktivitäten ermöglichen.

Räume sollen für die Gemeinschaft ausgelegt sein, zugleich aber auch Nischen für Einzelaktivitäten und Spiele in kleinen Gruppen bieten. Die  gesamte pädagogische Arbeit ist in ein einen räumlich-materialen Kontext eingebettet, der pädagogische Prozesse unterstützen oder behindern kann sowie das Verhalten und die Bildungsprozesse von Kindern beeinflusst.“

Text: Isabel Uhlenhut
Fotos: Malena Kock

Fotos v.l.n.r.:

Beitragsbild: Elternbereich
Keller vorher

Keller nachher
Büro neu
Eingangsbereich neu
Infobereich neu
Flur vorher
Flur nachher

 

Der Mond in der Ferne… – Ev. Kita Am Rotbach

… und alle die Sterne, sie schauen von oben zu, …

… als endlich der St. Martin wieder über den Gemeindehof der Ev. Kita Am Rotbach – Ev. Kinderwelt Dinslaken – reiten durfte. Lange Zeit mussten wir Einschränkungen hinnehmen und auf die Familienangehörigen bei Veranstaltungen verzichten. Doch jetzt teilte St. Martin seinen Mantel mit dem Bettler und viele Familien und Besucher*innen  durften das Schauspiel bestaunen.

Mit musikalischer Begleitung wurden Martinslieder am Feuer gesungen und anschließend der Grill- und Getränkestand unseres Fördervereins aufgesucht. Durch die tatkräftige Unterstützung des Elternrates der Einrichtung war für das leibliche Wohl aller Teilnehmenden gesorgt.

Nach einem ereignisreichen Abend folgten alle dem Gesang: Mein Licht geht aus, wir gehen nach Haus, rabimmel, rabammel, rabumm, bumm bumm!

„Mein Licht ist schön, wollt Ihr es sehen?“ …

… fragten die Kinder die Bewohner*innen des Wilhelm-Lantermann-Hauses auf der Voerder Straße in Dinslaken. Mit selbstgebastelten Laternen, Liedern und Geschichten ausgestattet wurde das „Martinspaket“  im Seniorenhaus überreicht.

Als Dankeschön  erhielten die Kinder Stutenkerle und einen vitaminreichen Obstkorb.

 Schöner als der Mond und schöner als die Sterne …….

… leuchtet nur der Regenbogen über der Kita Am Rotbach. Er strahlt gemeinsam mit der neugestalteten Außenfassade unserer Einrichtung in den Farben der Ev. Kinderwelt . Unser neues Logo zeigt nun allen an, wer wir sind.

Jetzt finden auch die letzten Bäumchen, Sträucher und Bodendecker ihren Platz im Vorgarten und wir können uns dann auch über diese Farbenpracht freuen.

Text und Fotos: Birgit vom Hofe-Hülser

Ritt durch Schnee und Wind… – Ev. FZ Hiesfeld

Im Ev. FZ Hiesfeld – Ev. Kinderwelt Dinslaken – hat das Kita-Team für die Kinder ein kleines Stück zur Martinsfeier aufgeführt, welches an den Liedtext von St. Martin angepasst war. Dabei haben die Kinder die Strophe mit Gitarrenbegleitung gesunden und dann wurde das Stück von den Kolleginnen gespielt, um es für alle Kinder anschaulich zu gestalten.

Martin war ein römischer Soldat, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Auf Wunsch des Vaters trat er mit 15 Jahren in eine römische Reiterabteilung ein. Mit seiner Abteilung wurde Martin nach Gallien, dem heutigen Frankreich, beordert, wo das römische Heer gegen die Alemannen kämpfte. In dieser Zeit festigte und vertiefte sich sein christlicher Glaube. Die Geschichte, die im folgenden Lied beschrieben wird, geschah Martin, als er noch kein Bischof, sondern noch Soldat war…

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,sein Ross, das trug ihn fort geschwind.St. Martin ritt mit leichtem Mut,sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,im Schnee, da saß ein armer Mann,hat Kleider nicht, hat Lumpen an.„Oh, helft mir doch in meiner Not,sonst ist der bittere Frost mein Tod.“

Sankt Martin zog die Zügel an,sein Ross stand still beim armen Mann.Sankt Martin mit dem Schwerte teiltden warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin gab den halben still,der Bettler rasch ihm danken will.Sankt Martin aber ritt in Eil‘hinweg mit seinem Mantelteil.
Damit war die Geschichte dann aber noch nicht zu Ende.
In der Nacht darauf erschien der Bettler Martin im Traum
und gab sich als Jesus Christus zu erkennen.
Nach diesem Erlebnis ließ sich Martin taufen. Später baten
ihn die Menschen der Stadt Tours, ihr Bischof zu werden.
Doch Martin war sehr bescheiden und hielt für nicht würdig
genug, ein solches Amt auszuüben. Er versteckte sich, um
dem Amt zu entgehen, in einem Gänsestall, wie es überliefert
wurde. Die Gänse allerdings schnatterten laut und verrieten
ihn seinen Aufenthalt dadurch. Daraufhin fügte er sich dem
Wunsch der Menschen und ließ sich zum Bischof ernennen.
Am 8. November 397 starb Bischof Martin auf einer seiner Reisen. Sein Leichnam wurde  am 11. November unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Später wurde er zum Heiligen erklärt.

 

 

Liedtext: überliefert
Text: Isabel Uhlenhut 
Fotos: Daniela Klose

Gemeinsam mit SeniorInnen basteln – Ev. FZ Lohberg

Dinslaken-Lohberg. Kürzlich haben die Kinder des Ev. FZ Lohberg – Ev. Kinderwelt Dinslaken – die BewohnerInnen der Insanto-Seniorenresidenz besucht. Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Heim finden regelmäßig Treffen zwischen den Kindern des Ev. FZ Lohberg und den SeniorInnen statt.

Die Martinszeit kam immer näher und die SeniorInnen hatten den Wunsch, mit den Kindern gemeinsam Laternen zu basteln. Diesem Wunsch kamen wir gerne nach. Das gemeinsame Basteln war eine herzerwärmende Aktion für alle Beteiligten. Die SeniorInnen und die Kita-Kinder führten tiefgreifende Dialoge, welche die Herzen alle Anwesenden berührten. Eine Verbindung zwischen Jung und Alt bedeutet, miteinander und voneinander zu lernen sowie gemeinsam Spaß zu haben.

Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen mit den SeniorInnen der Insanto-Seniorenresidez!

Text und Fotos: Michelle Marcfeld

Wie die Blumen in dem Garten, … – Ev. FZ Hiesfeld

… blüh’n Laternen aller Arten!

Dinslaken-Hiesfeld. Laternenbasteln ist im Ev. FZ Hiesfeld – Ev. Kinderwelt Dinslaken – eine wochenlange, sehr individuelle Angelegenheit. Erstmal muss sich jedes Kind entscheiden, was für eine Laterne es denn sein soll.

Dieses Jahr war es eindeutig tierisch!

Dann überlegen wir mit den Kindern die Umsetzung, schließlich müssen die motorischen Möglichkeiten jedes Kindes ja dem Motiv angepasst sein. Und dann ist da noch die Größe der Laterne, die Kinder sollen ihre Laterne ja mühelos selbst tragen können. Darum sehen unsere Laternen auch aus wie die Orgelpfeifen: je kleiner das Kind, desto kleiner die Laterne.

Dann geht es los! Es wird geklebt, geschnitten, gerissen, gekleistert, gemalt und – ja, auch „geflucht“ 😉 Das Ergebnis ist ein kunterbuntes Meer an leuchtenden Laternen und ganz viele strahlende stolze BesitzerInnen!

Text und Fotos: Daniela Klose

Martin und sein Traum von Jesus – Ev. Kita Elisabethstraße

Voerde-Spellen. In der vergangenen Woche stand in der Ev. Kita Elisabethstraße – Ev. Kinderwelt Dinslaken – das alljährliche Sankt-Martinsfest an. Die Laternen waren bereits in der Laternenwerkstatt mit Mama, Papa oder einem Großelternteil im Kindergarten gebastelt worden. Der Martinstag rückte immer näher, die Vorfreude stieg. Die Martinslegende wurde auf verschiedene Weisen erzählt, gesungen oder sogar in den Stuhlkreisen von den Kindern gespielt. Ganz wichtig war dabei das Teilen des roten Mantels.

An dieser Stelle vielen Dank an die Mamas, die uns im vergangenen und in diesem Jahr einen roten, teilbaren Mantel genäht haben!

Die Kinder waren bereits richtige Profis im Thema St. Martin und seiner Geschichte, sie wussten noch vieles aus den letzten Jahren und haben dieses Wissen an die neuen Kinder weitergegeben:

„Martin war schon immer ein hilfsbereiter Mensch und sein Beruf war Soldat für den Kaiser, das hat ihn aber nicht glücklich gemacht, erst als Martin dem Bettler in der kalten Nacht geholfen hat, obwohl er nichts bei sich hatte außer seinen eigenen Mantel wusste er, dass Helfen glücklich macht. In der Nacht nach seiner guten Tat war Jesus mit seinem Mantelteil in seinem Traum. Jesus dankte Martin und ab diesem Moment wusste dieser, dass er nicht mehr Soldat sein möchte, sondern anderen helfen und mehr Geschichten über Jesus hören möchte. Die Menschen im Dorf wollten Martin sogar als Bischof ernennen, das traute sich Martin aber nicht und wollte sich vor den Menschen verstecken, um nicht gewählt zu werden, die Gänse in seinem Versteck haben ihn aber verraten. Martin wurde ein Bischof und lebte glücklich, weil er anderen helfen konnte.“

Am vergangenen Donnerstag feierten wir ein familieninternes Martinsfest im Kindergarten. Es fand eine Kinderandacht mit Herrn Pfarrer Penczek auf dem Außengelände statt. Anschließend wurde unser leibliches Wohl mit Grillwürstchen vom Grill von Edeka Stepper und Kinderpunsch – gespendet vom Förderverein – zu musikalischer Begleitung durch den Tambourcorps Mehrum abgerundet. Wir haben ein schönes gemütliches Martinsfest bei uns in der Ev. KiTa Elisabethstraße gefeiert.

Text und Fotos: Sarah Hegerring

Schattentheater „Kartoffelkönig“ – Ev. Kita Elisabehtstraße

Voerde-Spellen. Passend zu Herbst und Erntedank wurde in der Mondgruppe der Ev. Kita Elisabethstraße – Ev. Kinderwelt Dinslaken – ein ganz besonderes Schattentheater gezeigt: die Geschichte vom dicken Kartoffelkönig. Der Nebenraum wurde komplett abgedunkelt, ein weißes Laken als Theaterbühne wurde gespannt und die Pappfiguren als Hauptdarsteller wurden aus dem Erzählkoffer geholt.

Die Kinder waren ganz begeistert, als sie den vorbereiteten Raum betraten, die Augen wurden groß und die Neugier stieg. Die Türe wurde geschlossen und die Lampe hinter dem Laken ging an – Spannung pur! Die Kinder hörten aufmerksam und ganz gespannt dem Schauspiel zu und konnten bei der Geschichte mitwirken, indem sie Antworten gaben. Nach guten zehn Minuten war das Stück auch wieder beendet und alle Kinder, die sich trauten, durften „hinter die Kulisse“ schauen und selber eine Geschichte erzählen oder einfach nur Schattenspiele machen.

Es war wirklich faszinierend, wie sehr die Kinder die Geschichte angenommen und verinnerlicht haben, denn sie gaben die Geschichte in ihren eigenen Worten wieder:

„Der dicke Kartoffelkönig rollte einfach der Oma weg, durch den Wald, da kam der Igel Stachelfell, aber NEIN, der Kartoffelkönig wollte nicht gegessen werden und rollte einfach weiter durch den Wald. Auch Wildschwein Grunzenickel und Hase Langohr durften ihn nicht essen und er rollte weiter durch den Wald, auch Hexe Tannenmütterchen durfte ihn nicht mitnehmen und essen. Nur der arme Junge und das arme Mädchen durften ihn ins Körbchen legen und zu Hause essen.“
– Kindermund –

Text und Fotos: Sarah Heggering

Laterne, Laterne…. – Ev. FZ Möllen

Voerde-Möllen. Kürzlich hatten die Eltern des Ev. FZ Möllen – Ev. Kinderwelt Dinslaken – gemeinsam mit ihren Kindern die Möglichkeit, eine Laterne für das bevorstehende St. Martinsfest zu basteln. Voller Vorfreude begaben sich die Eltern und Kinder ans Werk und bestaunten ihre individuell entstandenen Kunstwerke.

Auch in den Gruppen wurde fleißig gesungen und gebastelt und die Vorbereitungen für unsere heutige interne Martinsfeier liefen auf Hochtouren. So werden wir gemeinsam mit den Kindern mit einem Martinsfrühstück in den Tag starten, an dem Stutenkerle natürlich nicht fehlen dürfen.

Um 10.30 Uhr erwartet unsere Kinder eine große Überraschung! Ein Pony wird uns besuchen und unsere „Mutigen Löwen“ werden das Lied „St. Martin“ nachspielen. Zum Abschluss unserer internen Martinsfeier ziehen wir gemeinsam mit den Kindern und deren Laternen über unser Außengelände und lassen so den Tag ausklingen!

Text und Fotos: Julia Frielingsdorf

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist… – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Dinslaken. Geschäftsführer Reimund Schulz zeigt sich mit der Entscheidung des Bundesfamilienministeriums zufrieden, die Sprach-Kitas noch bis Sommer 2023 weiter zu finanzieren: „Das Projekt Sprach-Kitas war von Anfang an ein Erfolgsprogramm. Die zusätzliche Fachkraft in jeder Sprach-Kita, die vom Gruppendienst freigestellt ist, und sich ganz auf die Qualifizierung des Teams konzentriert, ist eine unglaubliche Bereicherung für unsere Kitas. Diese Fachkraft ist ganz nah am Geschehen und ermittelt in Zusammenarbeit mit Kita-Leitung und Team passgenau die Bedarfe der Einrichtung.“

Vier Kinderwelt-Kitas nehmen am Programm teil. Kitas mit dem Anspruch, allen Kindern und Familien gleiche (Start)chancen zu ermöglichen: Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf, Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund oder von Armut bedrohten und betroffenen Familien. Für jede dieser Kitas stellt die Ev. Kinderwelt eine zusätzliche Fachkraft, die vom Bund zum Teil refinanziert wird. Nicht nur die sprachliche Bildung steht dabei im Fokus, zusätzlich bilden inklusive Pädagogik und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Familien die Säulen des Programms. Seit 2020 ist eine weitere Säule hinzugekommen: der Einsatz digitaler pädagogischer Medien im Kita-Alltag.

Die Kita-Leitungen, Sprachfachkräfte und Kita-Teams stehen mit diesen Herausforderungen nicht alleine da: Eine zusätzliche Fachberatung – ebenfalls von der Kinderwelt gestellt – unterstützt prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den 15  Sprach-Kitas des Verbundes. Qualifizierungs- und Austauschtreffen, interne Fortbildungen, Thementage und Inhouse-Besuche in den Kitas gehören zum regelmäßigen Programm.

Nach erheblichen Protesten aus Fachkreisen und Bevölkerung hat das Bundesfamilienministerium gestern einer Weiterförderung der Sprach-Kitas, die zum Ende des Jahres auslaufen sollten, zugestimmt. Bundesweit gibt es in der Bundesrepublik rund 6.800 Sprach-Kitas und mindestens ebenso viele zusätzliche Sprachfachkräfte. Ab Sommer 2023 sollen die Sprach-Kitas dann aus Landesmitteln weiterfinanziert und so in eine Dauerförderung überführt werden.

Text: Isabel Uhlenhut
Foto: Jasper Benning

Epo i tai tai e – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. An einem Samstagvormittag haben sich die „Musicolino-Kinder“ des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – und deren Eltern im Gemeindehaus getroffen. Seit dem neuen Kita-Jahr im Sommer haben die Kinder, die in zwei Jahren eingeschult werden, dienstags mit Stefanie Peelen neue Lieder, Tänze, Reime und Instrumente kennengelernt und ausprobiert. Nun hatten sie die Gelegenheit, ihren Eltern zu zeigen, was sie schon alles Neues gelernt hatten.

Bei viel Applaus tanzten und sangen die Kinder. Besonders viel Spaß hatten die Kinder bei dem Lied der Maori „Epo i tai tai e“ (Ich bin fröhlich!). Auch die Eltern haben die Bewegungen und den Tanz schnell gelernt, so dass gemeinsam im Kanon gesungen wurde.

Ein schöner Morgen für alle!

Text und Bilder: Yvonne Grewing

Musicolino Kreativzentrum Dinslaken

„Unter dem Motto „Kreativ sein macht fröhlich, verbindet, tut gut und entspannt“ bieten wir ein kreativ-musikalisches Angebot für Groß und Klein, Singbegeisterte und Instrumentalisten, Einzelpersonen und Gruppen aller Altersstufen an. Seit der Gründung des Kreativzentrums in 2012 sind wir stetig gewachsen. Wir haben uns zu einer Gruppe von Pädagogen entwickelt, die in Dinslaken und Umgebung im Einsatz ist. Aber es hat sich Eines gehalten: Wir lieben es andere Menschen zu unterstützen Neues zu erlernen – Stimmeinsatz im Beruf, Solo- oder Chorgesang oder das Spielen von Musikinstrumenten. Wir arbeiten nicht nur mit Ihnen, sondern für Sie.“

https://musicolino.de/  besucht am 02.11.2022

Lieblingsmensch… – Ev. Kita Am Rotbach

Dinslaken. Unter dem Motto „Männer in die Tageseinrichtung!“ entstand in der Ev. KiTa Am Rotbach – Ev. Kinderwelt Dinslaken – die Aktion „Lieblingsmensch“.

Alle Kinder durften ihren Lieblings (-mann )-menschen  einladen und mit uns einen gemeinsamen Waldtag verbringen. So kamen Papas, Brüder, Opas, Onkel, Patenonkel oder auch Freunde des Kindes und trugen die Verantwortung für eine aufregende und spannende Waldaufgabe.

Es wurden Tipis gebaut, Waldfrüchte gesammelt, Blättergeister gelegt, Bilderrahmen erstellt, Waldwichtel gebastelt und noch vieles mehr. Jedes Kind durfte dann sein Ergebnis stolz mit nach Hause nehmen.

Zur Bestätigung an einen erlebnisreichen Tag gab es noch ein Erinnerungsfoto im selbstgebauten Waldrahmen.

Text und Fotos: Birgit vom Hofe-Hülser

Kinderwelt goes digital – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Dinslaken. Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Computer und insbesondere Smartphones sind mittlerweile in fast alle Haushalte einzogen und ihre Nutzung ist insofern auch für Kinder zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Als sogenannte „Digital Natives“ gehen Kinder von klein auf mit digitalen Medien um. Damit sich Kinder in dieser Welt sicher, aktiv und gestaltend bewegen können, brauchen sie sogenannte “digitale Kompetenzen”. Darum wird empfohlen, digitale Bildung früh in unserem Bildungssystem einsetzen zu lassen, damit Kinder von Anfang an Zeit haben, um sich mit der Nutzung von digitalen Medien zu beschäftigen.

Gerade für die Sprachförderung lassen sich digitale Medien in der frühkindlichen Bildung nutzbringend einbinden. Kinder lernen Sprache zwar in erster Linie durch Interaktion mit (echten) Gesprächspartnern, sie müssen sich aktiv beteiligen und benötigen eine Rückmeldung von ihrem Gegenüber. Ergänzend kann man jedoch digitale Medien einsetzen, die zB Sprachanlässe schaffen oder eine intensive Auseinandersetzung mit Sprache fördern.

Die Ev. Kinderwelt Dinslaken ist seit 2016 Projektträger des Bundesprogramms „Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ und arbeitet im Programm mit fünf weiteren Kita-Trägern und insgesamt 15 Einrichtungen zusammen. Seit 2020 stellt der Bund im Rahmen des Projektes zusätzliche Gelder zur Verfügung, die unter anderem zur Anschaffung digitaler Medien für die frühkindliche Bildung dienen.

Seitdem haben digitale Medien verstärkt Einzug in die pädagogische Arbeit der Kinderwelt-Kitas gehalten. Auch die im Kinderwelt-internen Fortbildungsprogramm regelmäßig stattfindende AG „Alltagsintegrierte Sprachbildung“ setzte sich nun mit den Materialien auseinander. Mit viel Engagement und Motivation probierten die Teilnehmenden einen Nachmittag lang die verschiedensten Materialien aus und prüften sie auf Herz und Nieren. So versuchten sich die Teilnehmenden an Tablets und Apps, hörten sich über Sami-Lesebär und Tonie-Box Geschichten an, machten Fotos mit der Kinder-Digitalkamera, ließen den programmierbaren Roboter Bee-Bot fahren, besprachen die Klebepunkte des Tellimero-Stifts und ließen sich von Tiptoi die Welt erklären.

Text und Fotos: Isabel Uhlenhut

Ade, liebe Elfi! – Ev. Rönskenhof

Voerde. Nach 27 Jahren, in denen Elfi Wohland die Welt der Kinder, Eltern und Familien mit ihrer Kreativität, ihrem Ideenreichtum und ihrer Persönlichkeit bereichert hat, mussten wir sie in den Ruhestand verabschieden.

An ihrem letzten Tag fand sie unser Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – geschmückt vor und es gab kleine Überraschungen und Besonderheiten. Die Kinder hatten einen Tanz, Lieder und eine individuelle Tütengeschichte für sie vorbereitet – alles von guten Wünschen und Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit geprägt. Selbstverständlich ließ es sich auch Reimund Schulz, Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt Dinslaken nicht nehmen, persönlich Blumen, freundliche Worte und Wünsche vorbeizubringen.

Am Ende des Tages wurde Elfi dann, wie es sonst für die Kinder, die eingeschult werden, Tradition ist, rausgeschmissen. In einem Gottesdienst wurde Elfi Wohlands Arbeit dann noch feierlich gewürdigt und wir, ihre Kolleginnen, sangen ihr zum Abschied das irische Segenslied, wobei unsere Gefühle kaum zu verbergen waren und die enge Verbindung spürbar wurde.

Text und Fotos: Kerstin Günther

50 Jahre Ev. Kita Quellenweg

Dinslaken-Hiesfeld. Die Ev. Kita Quellenweg – Ev. Kinderwelt Dinslaken – hat Geburtstag und wir feiern alle mit! Unter diesem Motto stand der gesamte Tag. Schon in einem Kita-Jubiläumsgottesdienst kamen „Klein und Groß“ zusammen, um einen schönen Tag miteinander zu begehen.

Viele große und kleine Attraktionen wie beispielsweise der überragende Zauberer und der Bobbycar-Parcours der Diakonie begleiteten Kinder und Erwachsene. Für das leibliche Wohl war mit viel Kuchen, leckeren Grillwürstchen und Getränken gesorgt.

Ehemalige Kinder, Eltern und Mitarbeitende nutzten das Fest, um die einstige Wirkungsstätte mal wiederzusehen oder wiederzuentdecken.

Allen, die diesen Tag mit gestaltet haben, an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank!

Text: Ulrike Decker
Fotos: Jennifer Schuppe & Ulrike Decker

Infektionsschutz in Herbst und Winter – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Dinslaken. Der Herbst hat Einzug gehalten, wenn man auch bisher nicht viel davon merkt. Mit ihm und dem folgenden Winter werden die Infektionszahlen – nicht nur, was Corona betrifft – wieder steigen. Um Kinder, Mitarbeitende und Familien bestmöglich zu schützen, möchte Ihnen die Ev. Kinderwelt Dinslaken nachfolgend Maßnahmen zur Prävention vorstellen, die Sie im Detail auch in einem entsprechenden Elternbrief nachlesen können.

  • Bitte tragen Sie innerhalb der Einrichtungen einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Anstehende Veranstaltungen zu St. Martin finden ausschließlich draußen statt.
  • Weihnachtsfeiern finden auf Gruppenebene statt, um große Ansammlungen von Menschen innerhalb der Räumlichkeiten zu vermeiden.
  • Beim Adventssingen mit Eltern oder Familienangehörigen tragen die Erwachsenen bitte einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, wenn sich alle im Gebäude befinden.

Ihr Team der Ev. Kinderwelt Dinslaken

Zuhause: Spiel dich schlau – Ev. FZ Hiesfeld

Dinslaken-Hiesfeld. Alltagsintegrierte sprachliche Bildung im Ev. FZ Hiesfeld – Ev. Kinderwelt Dinslaken. Pädagogische Fachkraft Daniela Rottmann berichtet:

„Gemeinsam mit zwei Kindern habe ich das Spiel „Zuhause – Spiel dich schlau“ vom Haba-Verlag gespielt. Bei diesem Spiel handelt es sich um kooperatives Spiel zur Sprachförderung, rund um das Thema Zuhause, wobei die Kinder spielerisch ihren Wortschatz und ihre Sprachkompetenz trainieren.

Auf dem Bild ist das Spielfeld zu erkennen, welches ein Zuhause darstellt. Daneben liegen die vier verschiedenen Aufgabenkarten, die es in diesem Spiel gibt, und zwar folgende:

Lupe       = Schau-genau-Karte (mit entsprechendem Wimmelbild)
?              = Ratespaß-Karte
Haus      = Memo-Karte (zum Trainieren der Merkfähigkeit. Die Kinder sollen sich den Gegenstand merken, der sich darunter befindet, bis sie auf das passende Spielfeld gelangen und diesen benennen sollen.)
!              = Aktionskarte

Die Aufgaben auf den Karten sind immer in drei verschiedene Lernstufen aufgeteilt.

Rot für Lernstufe 1 (ca. 3-4 Jahre)
Blau für Lernstufe 2 (ca. 4-5 Jahre)
Grün für Lernstufe 3 (ca. 5-6 Jahre)

Dabei kann man im Spiel die passende Aufgabe je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes heraussuchen.

Vor Spielbeginn entscheiden die Kinder, wie viele Knöpfe sie sammeln möchten, damit das Spielende erreicht wird. Die Kinder würfeln, wie viele Felder sie mit der Spielfigur auf dem Spielfeld weiterziehen können.

Auf dem nebenstehenden Foto ist zu erkennen, wie der Junge auf das Spielfeld Lupe gekommen ist. Seine Aufgabe in dem Spiel war es, nun auf die Gegenstände auf dem Wimmelbild zu zeigen, die aus Holz, Glas und Stoff sind. Nachdem die Aufgabe erfolgreich ausgeführt wurde, konnte das Kind entsprechend der Aufgabenkarte einen Knopf auffädeln.

Im Anschluss ist das Mädchen auf das Spielfeld der Aktionskarte gekommen. Dabei war entsprechend ihrem Alter und Entwicklungsstand die Aufgabe: Balanciere diese Karte auf deinem Kopf, während du dich einmal im Kreis drehst.

Das Spiel geht immer reihum und endet, nachdem die vorher vereinbarte Anzahl der Knöpfe aufgefädelt sind.“

Text und Fotos: Daniela Rottmann