Verabschiedung im Familienzentrum KommRein

Am Donnerstag haben wir, das Team des Familienzentrums KommRein der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken,  gemeinsam mit den Kindern, Vertreter*innen vom Elternrat und Presbyterium Abschied von Frau Beate Wolf gefeiert. Nach 36 Jahren Wirkungszeit wechselt sie nun zum 1.3. in eine andere Einrichtung der Ev. Kinderwelt Dinslaken. Nachdem die Kinder für Frau Wolf ihre Lieblingslieder gesungen haben, wurde sie mit „Spitze das du da warst“, einem Segenswunsch von Pfarrerin Rommeswinkel-Meis, vielen Blumen und Wünschen von den Kindern in ihre neue Zukunft begleitet.

Wir bedanken uns für die vielen gemeinsamen Jahre in unserer Kita und wünschen ihr viel Freude in ihrem neuen Wirkungskreis.

Ingrid Goch

Bunte Karnevalsparty im Familienzentrum KommRein

Auch in diesem Jahr hieß am 8.02.24 in unserem Familienzentrum KommRein der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken Karneval Helau!! Von Superhelden, bis Tiere, Elsa und Anna, alles war bunt gemischt. Es gab ein leckeres Fingerfood-Buffet im Flur, wo sich die Kinder bedienen konnten. Auch Knabbereien durften an diesem Tag nicht fehlen.  In der Turnhalle konnten die Kinder in unserer Minidisco tanzen, es wurden verschiedene Spiele, wie der Besentanz und Stopptanz angeboten. In der Roten Gruppe wurde eine Bewegungsstation aufgebaut.

Gegen 11 Uhr haben wir gemeinsam mit den Kindern unseren Karnevalszug gestartet. Eine kurze Besuchsrunde zum Seniorenstift sowie zum Ententeich, wo uns einige Eltern uns mit vielen Bonbons zum einsammeln  überrascht haben, waren dabei.

Es war ein toller und aufregender Tag und wir freuen uns auf nächstes Jahr wenn es wieder heißt:“ Hünxe Helau!!“

Unsere Karnevalswoche haben wir am Aschermittwoch mit einem Gottesdienst zur Fastenzeit begonnen. Wir haben Luftschlangen verbrannt und aus der Asche ein Herz und eine Blume gestaltet.

Geschrieben von Sabrina Nottebohm

Die Kinder der Kita des Familienzentrums „KommRein“ lernen sich gesund zu ernähren

Das neue Jahr hat begonnen und vielerorts begegnen wir den altbekannten Neujahrsvorsätzen. „Dieses Jahr mache ich mehr Sport, dieses Jahr ernähre ich mich gesünder.“ Man vermutet, dass die Römer am Neujahrstag bei der Gottheit Janus ihre Versprechungen abgaben, die sie dazu bewegen würden, sich im neuen Jahr besser zu verhalten. Diese Tradition fand auch im Christentum Anklang. Aber heißt das nun, dass man zu Beginn eines neuen Jahres seinen Lebensstil überdenken und eine Veränderung anstreben sollte? Das muss letztlich jeder für sich entscheiden. Wir Großen meinen oft zu wissen, was gesund oder ungesund für uns ist, ignorieren jedoch häufig die Zeichen, die unser Körper uns sendet, messen unser Äußeres mit dem der Anderen. Im Endeffekt aber lernen wir oft von den ganz Kleinen, dass wir alle einerseits verschieden sind, dennoch etwas nach unseren individuellen Voraussetzungen zu unserer Gemeinschaft beitragen (getreu dem Gedanken „ein Leib, viele Glieder“- 1. Korinther,12), wir viel mehr auf unseren Körper hören sollten und ein neutrales Interesse ihm gegenüber bringen sollten, das vielleicht nicht darauf aus ist, diesen den Vorstellungen der Anderen anzupassen, sondern diesen und dessen Zeichen verstehen zu wollen.

Das Interesse, etwas über die Gesundheit und Ernährung lernen zu wollen, haben wir als Motivation genutzt, um uns zu Beginn des Kindergartenstarts, nach der Winterschließung, mit der Thematik genauer auseinanderzusetzen. Unser, in der pädagogischen Arbeit, dreifach zu erfüllender Auftrag setzt sich zusammen aus der Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder. Letzterer umfasst unsere 10 Bildungsbereiche. Einer davon ist der Bereich „Körper, Gesundheit und Ernährung“. Über drei Wochen hat die rote Gruppe des evangelischen integrativen Familienzentrums „KommRein“ in Hünxe, der evangelischen Kinderwelt im evangelischen Kirchenkreis Dinslaken, die Thematik mit verschiedenen Methoden erarbeitet und Inhalte vorbereitet, um ihr Wissen in einem gemeinsamen Morgenkreis mit den Eltern zu teilen.

Zuallererst versammelten wir uns an diesem Mittwoch wie gewohnt um viertel vor neun für unseren gemeinsamen Morgenkreis im Gruppenraum. Die Eltern setzten sich in unsere Podestecke und konnten den Morgenkreis gut überblicken. Nachdem ein Kind das Begrüßungslied „Ich bin da und du bist da“ ausgewählt hat, erhielt ein anderes Kind unsere bekannte Fotoschale und „las“ das entsprechende Kind vor, das sich danach auf unsere rote Anwesenheitstafel klebte. Dieses Ritual begleitet uns in jedem Morgenkreis und bietet den Kindern die Möglichkeit, weitestgehend selbstständig den Morgenkreis zu leiten und zu organisieren. Anschließend zählte noch ein Kind die Kinder im Kreis. Nun erhielten die Kinder die Aufgabe den Eltern zu erklären, womit wir uns in den letzten Wochen beschäftigt haben. Hierzu hielt eine pädagogische Fachkraft das Buch „Upps, beweg dich- das vergnügte Fitness- und Ernährungsbuch“ hoch. Zu jeder Seite konnte die Gruppe den Inhalt wiedergeben. Das kleine grüne Monster Upps lebt auf dem Planeten Maxnix. Dort gibt es aber nur Papp-Pizza und Kieselsuppe und durch die einseitige Ernährung spielen die Monsterkinder in der Schule nur noch verrückt. Das kleine Upps hat es satt und reist auf seinen nagelneuen Spaceglidern zum Planeten Erde, um seinen Freund Lucas zu besuchen. Dort möchte er sieben Vollmonde lang bleiben und etwas über die Ernährung lernen. Lucas hat jedoch nicht genug Zeit für seinen kleinen Monsterfreund, sodass das kleine Upps allein bei Lucas zu Hause bleiben muss. Als es Hunger bekommt und der Kühlschrank sich nicht öffnen lässt, entdeckt Upps die Süßigkeitenschublade. Sowas leckeres hat er noch nie gegessen. Er isst alles, was er finden kann. Wie zu erwarten, bekommt Upps schreckliche Bauchschmerzen. Als Lucas nach Hause kommt, wird er ganz schön wütend und erklärt Upps, dass sie die ganze Unordnung beseitigen müssen, bevor Mama nach Hause kommt. Upps ist daraufhin beleidigt und möchte zurück zu seinem Planeten fliegen. Seine Spaceglider sind ihm jedoch zu eng geworden, weil er zu viel auf einmal gefuttert hat. Lucas macht ihm ein Angebot. Er zeigt dem kleinen Upps, wie wichtig eine gesunde Ernährung und Sport ist. Dafür holt er sogar sein altes Hamsterrad aus dem Keller. Das kleine Upps wird zu einem richtigen Sportler und merkt, dass seine Haut „weinen“ kann und er nach dem Sport immer starken Durst verspürt. Lucas erklärt ihm, dass man beim Sport schwitzt und viel Flüssigkeit verliert, und dass Trinken wichtig ist. Außerdem fragt das kleine Upps, ob er auch nicht naschen dürfe, wenn keiner guckt. Lucas erklärt ihm, dass er nun für sich selbst verantwortlich sei und eine Süßigkeit in Maßen völlig in Ordnung sei. Dafür zeigt er ihm die Ernährungspyramide. Mit dem Wissen gewappnet kann das kleine Upps zurück zu seinem Planeten fliegen, wo sein Freund Hoppsassa schon auf ihn wartet. Dort pflanzt Upps viele Obstbäume und Gemüsepflanzen und teilt sein erworbenes Wissen. Von dem Tag an muss er nie wieder Kieselsuppe oder Papp- Pizza essen.

Die Kinder der roten Gruppe bauten daraufhin gemeinsam eine Ernährungspyramide auf, die sie aus bunten Bechern gestaltet haben. Auf jedem Becher klebte ein kleines Bild aus einer bestimmten Ernährungskategorie. Jedes Kind konnte seinen Becher an der entsprechenden Stelle in der Pyramide zuordnen. An der Spitze der Pyramide wiesen die Kinder nochmal darauf hin, dass man sich bei dem Verzehr von Süßigkeiten an der „am Tag eine Hand voll“- Regel orientieren kann. In der untersten Reihe wurde noch einmal deutlich, dass sechs bis acht Gläser Flüssigkeit (Wasser oder Tee) am Tag, für eine gesunde Ernährung ebenfalls eine Richtlinie bieten.  Anschließend sangen wir unser „Obsttellerlied“ und „Mango, Mango“. Am Ende applaudierten die Eltern und die aufgeregte Stimmung von Seiten der Kinder fiel ab. Man konnte erkennen, wie sehr die Kinder sich darüber freuten, ihr Wissen erfolgreich und gemeinsam teilen zu können. Wir nehmen mit, dass jeder für seine Gesundheit eine eigene Verantwortung trägt, wir unserem Körper aufmerksam zuhören wollen, als wäre es unser bester Freund und es für uns wichtig erscheint, zu erfahren, wie es unserem Körper geht und was ihm gut und vielleicht auch nicht guttut.

Text und Fotos: Alisa Peters

Was macht uns groß und stark?

Unter dem Motto „Was macht uns groß und stark?“ begaben sich die Kinder aus dem Ev. Familienzentrum KommRein – Ev. Kinderwelt Dinslaken – im Rahmen unserer gesunden Wochen, auf die Suche nach der Antwort.

Die gesunden Wochen sind schon seit mehreren Jahren ein fester Termin im Einrichtungskalender.

Die Sensibilisierung für eine ausgewogene Ernährung steht dabei als pädagogisches Ziel im Vordergrund.

Jede unserer drei Gruppen plant und setzt das Thema dem Alter angepasst um.

Während die älteren Kinder sich an das Thema „Was passiert mit dem Essen in unserem Körper?“ herantrauten, wurden die jüngeren Kinder zu Detektiven und erforschten jeden Tag ihr mitgebrachte Brotdose.

Es wurde Obstsalat hergestellt, Spiele gespielt die Nahrungselemente enthielten, Geschichten erzählt und ganz viel erforscht. Auch die Bewegung stand im Fokus.

Am Ende unserer gesunden Wochen konnten alle stolz behaupten, dass die Antwort auf die Frage „Was macht uns groß und stark?“ gefunden wurde.

Weltkindertag 2023: Kinder haben Rechte! – Ev. FZ KommRein

….auf einen Privatbereich und Intimsphäre!

Am 20.9.2023 haben wir mit den Kindern den Weltkindertag gefeiert. Alles drehte sich heute ganz besonders darum, dass es den Kinder gut geht und das wir ein wenig vermitteln, was es bedeutet, seinen privaten Bereich deutlich zu machen und zu schützen.
Die Kinder haben Persönlichkeitskisten gebastelt, die sie mit ihren persönlichen Gegenständen, welche ihnen besonders wichtig sind, befüllen können. Nur die Kinder selber entscheiden, was in diese Kiste gehört und wer es sehen darf. Es sind wunderschöne Kisten entstanden, die jedes Kind darin bestärken soll, einen kleinen privaten Bereich, in einem doch oft so belebten Alltag zu finden.

Außerdem gab es einen so genannten „FreiRaum“, wo eine Bahn aus Rasierschaum angeboten wurde. Hier konnten die Kinder selber bestimmen und erfahren, wie sie über diese Bahn gelangen können. Hier stand die Kommunikation über das eigene Wohlbefinden und die eigenen Grenzen im Vordergrund.

Im Raum der Stille, konnten die Kinder sich entspannen und ihrem Bedürfnis nach Ruhe nachgehen. Bewusste Phasen der Ruhe und Entspannung sind im aktiven Kita-Alltag wohltuend und es hat sich gezeigt, dass die Kinder sich gut auf diese Phase einlassen konnten und diese Momente genossen haben.
Während des Vormittages konnten die Kinder sich von dem Buffet etwas zu essen aussuchen.

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Überraschung für die Kinder. Es gab ein Theaterstück mit echten Requisiten. Die Kinder konnten die Geräusche selber mit Hilfe der verschiedenen Gegenstände nachahmen. Zum Beispiel wurde mit Hilfe einer großen Rolle der Wind nachgeahmt. Die Kinder hatten viel Spaß dabei mit zu wirken.
Alles in allem war es ein sehr schöner Weltkindertag mit sichtlich fröhlichen und zugleich entspannten Kindern aber auch Erzieher*innen.

Text und Fotos: Ingrid Goch

Unsere Azubis 2023 – Herzlich Willkommen in der Ev. Kinderwelt!

In der Ev. Kinderwelt lernen nicht nur die Kinder, auch die Ausbildung der päd. Nachwuchskräfte hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert, weshalb wir uns das Ziel gesetzt haben, in jeder Einrichtung einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen.

Wir freuen uns sehr, dass dieses Jahr sieben Azubis im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieher*in und eine Jahrespraktikantin im Anerkennungsjahr in der Kinderwelt starten!

Ihre praxisintegrierte Ausbildung zum/r Erzieher*in beginnen:
Naima Koscholew in der Ev. Kita Am Rotbach
Rojan Süngün im Ev. FZ Brücher Spatzennest
Antonia Köhrmann in der Ev. Pestalozzi-Kita Dorsten-Haardt
Angelina Eller im Ev. FZ Hiesfeld
Antonia Harazim im Ev. FZ KommRein
Rabiya Erdem in der Ev. Kita Dorfwichtel
Yvonne Zimmermann im Ev. FZ Schulstraße
Michelle Brinkhoff macht ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin in der Ev. Kita Alette Meyer.

Insgesamt haben wir zur Zeit somit 16 Azubis und eine Anerkennungsjahrespraktikantin.

Um unsere neuen Auszubildenden zu begrüßen, lud die Geschäftsführung sie am 24.08. zu einer Kennenlern-Vorstellungsrunde und einem anschließenden gemeinsamen Frühstück in das Haus der Kirche ein, wo die Geschäftsführung und die Verwaltung der Ev. Kinderwelt sitzen.

In einer lockeren Runde hießen die päd. Leitung und stellv. Geschäftsführung, Daniela Frank, der Geschäftsführer Reimund Schulz, die stellv. päd. Leitung Monika Flock und das Sekretariat der Kinderwelt, Annika Marhofen, alle Willkommen. Herr Schulz gab einen Einblick über die Zugehörigkeit der Ev. Kinderwelt, die sich im Kirchenkreis Dinslaken befindet und zeigte außerdem anhand des Organigramms der Kinderwelt, welche Einrichtungen in welcher Gemeinde liegen.

Nachdem auch die Azubis sich vorgestellt und von ihrem Start im Berufskolleg und ihren Einrichtungen berichtet hatten, bekamen sie als Begrüßungsgeschenk eine Thermosflasche der Kinderwelt und setzten sie sich dann mit Herrn Schulz und Frau Flock zum vorbereiteten Frühstück zusammen. Dabei beantwortete Frau Flock, die in der Kinderwelt u.a. für das Bewerbungsverfahren und die Nachwuchsförderung zuständig ist, ihnen alle offenen Fragen.

 Wir wünschen unseren Azubis eine wunderbare Ausbildungszeit und hoffen, dass sie nach Ihrer abgeschlossenen Ausbildung der Ev. Kinderwelt als Fachkräfte erhalten bleiben.

 

Text und Foto: Annika Marhofen

Da steht der Kindergarten Kopf! – Ev. FZ Hünxe

Hünxe. Wenn wilde Raubkatzen, Hunde- und Ziegendompteure, Seiltänzer/innen, Clowns und Hula-Hoop–Tänzerinnen und -Tänzer im Kindergarten sind, dann heißt es „Manege frei für unseren Circus Liaison.

In dieser Woche durften die Kinder die Hauptrolle unseres Projektes sein. Jedes Kind konnte entscheiden, welche Zirkusnummer es einstudieren möchte. Es wurde von montags bis donnerstags fleißig mit den Zirkusdarstellern des Circus Liaison geübt.

Aber auch am Vormittag wurde in jeder Gruppe zum Zirkusprojekt etwas erarbeitet.  Das war vielleicht aufregend und spannend für die Kinder!

Und am Ende unserer Woche stand die große Zirkus-Aufführung vor Eltern und Geschwistern auf dem Programm. In Kostüm und natürlich mit Musik wurden die erarbeiteten Zirkus-Nummern präsentiert.

Der Applaus war riesengroß!

Einen großen Dank geht an unseren Förderverein, der unser Projekt finanziell unterstützt hat und an die Gemeinde Hünxe, die uns den Platz für das Zirkuszelt am Ententeich zur Verfügung gestellt hat.

Text und Fotos: Ingrid Goch