Weihnachtsbotschaft Superintendent David Bongartz – Ev. Kirchenkreis Dinslaken

„Fürchtet euch nicht. Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist der Heiland geboren.“

So beginnt die diesjährige Weihnachtsbotschaft von Superintendent David Bongartz – Ev. Kirchenkreis Dinslaken.

Er spricht über das vergangene Jahr, das Sorge und Leid durch Krieg und Pandemie mit sich brachte, aber auch zeigte, dass viele Menschen durch herausfordernde Situationen über sich selbst hinaus wachsen und zu wahren „Engeln werden“ können.

Wir sprechen mit David Bongartz, der seine Weihnachtsbotschaft mit den Worten beschließt:

„In diesem Sinne: Friedvolle Weihnachten!“

Text und Foto: Isabel Uhlenhut

 

„Ich möchte eine Brücke bauen…“ – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Dinslaken. Kinder schenken uns neue Blickwinkel, sie schauen anders auf die Welt. Brücken und Verbindungen zueinander helfen in schwierigen Zeiten. Gemeinsam den Alltag bewältigen, Schwierigkeiten lösen, einander Mut machen und das Gute in den Blick nehmen.

Wir hoffen auf ein gutes, neues Jahr und möchten uns bei Ihnen / Euch für Ihr / Euer Vertrauen,
Ihre / Eure Unterstützung und Ihr / Euer Verständnis in turbulenteren Zeiten ganz herzlich bedanken!

In diesem Sinne grüßen Sie Geschäftsführer Reimund Schulz und Pädagogische Leitung Daniela Frank!

 

Die vollständigen Weihnachtsgrüße der Geschäftsführung an Familien und Mitarbeitende finden Sie unter den Links.

Beitragsbild: Pixabay

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum… – Ev. Kita Elisabethstraße

Voerde-Spellen. Nicht nur das Jahr 2022 und die Adventszeit neigen sich dem Ende zu,
sondern auch der lebendige Adventskalender der Stadt Voerde öffnet seine letzten Türchen.

Nun haben die Mondgruppen-Erzieherinnen im Namen des ökumenischen Familienzentrums Spellen
das 20. Türchen in der Ev. KiTa Elisabethstraße – Ev. Kinderwelt Dinslaken – geöffnet.

Das regnerische Wetter war für viele kein Hindernis. Wetterfestbekleidung an, Regenschirm auf und los.

Passend zum Läuten der Kirchturmglocken – um 18 Uhr – wurde anschließend für Jung und Alt
ein weihnachtliches Schattentheater zum Thema
Die Legende vom Weihnachtsbaum (Trudi Gerster) vorgetragen.

Wir wünschen allen Familien besinnliche Feiertage und ein guten Start ins Jahr 2023 – bleiben Sie gesund !

 

Text und Fotos: Sarah Hegerring

Wo ist das Rezept geblieben… – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Begrüßung Superintendent David Bongartz

Neben Information und Austausch zu verschiedenen Interna begrüßte die Kinderwelt an diesem Tag einen ganz besonderen Gast. Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dinslaken David Bongartz stellte sich den Kita-Leitungen vor und bereicherte die Veranstaltung gleich zu Beginn mit einem ganz besonderen theologischen Einstieg:

Gemeinsam wurde eine Bibelstelle gelesen. Daraufhin gaben die Teilnehmenden der Leitungsrunde den biblischen Figuren eine Stimme und interpretierten nach eigenem Empfinden deren Gedanken und Gefühle. So konnte man den Inhalt – belebt sowohl durch die eigenen Empfindungen als auch die der anderen – einmal aus vielen persönlichen Blickwinkeln heraus betrachten. An dieser Stelle unseren herzlichen Dank an David Bongartz für dieses intensive Erlebnis eines Bibliologs!

Aber auch die Kinderwelt hatte eine Überraschung für David Bongartz, der ein bekennender Fußballfan ist. Im Rahmen eines kleinen Fragespiels erreichte ihn ein Ball der ganz besonderen Art: Den Ball zierte ein handgestaltetes Kinderwelt-Logo von Pädagogischer Leitung Daniela Frank und ihrer Stellvertretung Monika Flock. Außerdem hatte jede Einrichtungsleitung und das gesamte Leitungsteam der Kinderwelt auf dem Ball unterschrieben!

Plätzchen backen für die Kita-Teams

Auch die Kitas und Tagespflegestellen gingen nicht leer aus. Das Kinderwelt-Team aus Geschäftsführung, Pädagogischer Leitung, Fachberatungen und Sekretariat hatte in diesem Jahr für die Teams Plätzchen gebacken. Jede Kita-Leitung bekam für ihr Team eine große Tüte voll der verschiedensten Köstlichkeiten überreicht, die die Mitarbeitenden sich nun in der Vorweihnachtszeit schmecken lassen können.

Ein besonderes Highlight waren Plätzchen mit dem Kinderwelt-Logo, jedes einzelne liebevoll mit einem entsprechenden Stempel bedruckt. Auch Geschäftsführer Reimund Schulz hatte mit gebacken. „Nun ja, eigentlich war da eher meine Frau aktiv. Aber ich war mit den Gedanken dabei“, kommentiert Schulz lachend.

Nach vorne schauen…

Ein fröhliches Weihnachtsbingo rundete den inoffiziellen Teil der Veranstaltung ab, bevor man gestärkt und bereichert aus der Besprechung ging. Auch in den Kitas neigt sich das Jahr dem Ende zu. Man konnte auf viel Schönes, manches weniger Schönes, zurückblicken, ereignisreich aber war es auf jeden Fall. Stellvertretende Geschäftsführerin und Pädagogische Leitung Daniela Frank zeigt sich zuversichtlich: „Wir haben miteinander viel erreicht, trotz der Herausforderungen, die zB Corona und der Ukraine-Krieg mit sich brachten.“

Auch im kommenden Jahr hat die Kinderwelt wieder viel vor: es stehen zB weitere Kita-Sanierungen an, ebenso wie der Beginn des Qualitätsmanagement-Prozesses bezüglich der pädagogischen Arbeit in den Einrichtungen, und der Ausblick auf eine weitere Normalisierung des Kita-Alltags nach der langen Corona-Phase für Kinder, Familien und Mitarbeitende lassen uns alle gespannt auf das Jahr 2023 blicken.

Allen Teilnehmenden noch einmal vielen Dank für die gelungene Veranstaltung!

Text und Fotos: Isabel Uhlenhut

Adventszauber – Ev. Kiga Gahlen

Schermbeck-Gahlen. Wir, der Ev. Kindergarten Gahlen – Ev. Kinderwelt Dinslaken -, bereiten uns mit den Kindern und Familien auf Weihnachten vor.

Da wurden fleißig Socken versteckt, die der Nikolaus abends gefüllt hat. Die Adventssäckchen hängen an einer Schnur am Fenster und warten täglich darauf, gespannt von den Kindern geöffnet zu werden. Tomte Tummetott haben wir im Morgenkreis gelesen und seine Spuren gesucht. Im Flur ist bereits unsere große Krippe aufgebaut – Maria und Josef machen sich auf den Weg zum Stall.

„Zur Adventszeit
Geht‘s manchmal geheimnisvoll zu.
Es raschelt und wispert,
es tuschelt und knistert.
Es hämmert und rasselt,
es klopft und prasselt.
Doch kommst du dazu,
herrscht plötzlich Ruh‘.
Ja, zur Adventszeit geht‘s
geheimnisvoll zu.“

(Elke Bräuning)

Text und Fotos: Svenja Kelch

Mini-Weihnachtsmarkt im Ev. FZ Hiesfeld

Dinslaken-Hiesfeld. Schon seit Wochen haben die Kinder und Erzieherinnen der Kita gesprochen, geplant, gebastelt und beraten. Und jetzt war es endlich soweit. Unser Mini-Weihnachtsmarkt öffnete am 01. und 07.12.2022 von 16 – 18.00 Uhr.

Schon morgens war die Aufregung groß, es mussten Pavillons aufgebaut, Dekorationen platziert und Stände bestückt werden. Pünktlich um 16.00 Uhr war alles fertig und das Tor zu unserem Außengelände konnte geöffnet werden.

Viele Kinder strömten mit ihren Familien auf die Wiese und freuten sich über die liebevoll geschmückten Pavillons und die Weihnachtsmusik. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, es gab einen Waffelstand, der herrlichen Duft über das Gelände verströmte und einen Getränkestand mit warmem Kakao und heißem Punsch.

Und weil wir kein normaler Weihnachtsmarkt waren, konnte Jede*r an den Ständen aussuchen, was er/sie wollte und essen und trinken, so viel er/sie mochte.

Wer wollte, konnte eine Spende an den Ständen hinterlassen und wir haben uns sehr gefreut, dass die Dosen gut gefüllt waren. Vielen Dank!

Und weil es sich so Viele gewünscht haben, verraten wir hier auch noch unser Geheimrezept für den Punsch zum Download…

Einen Teil der gebastelten Sachen haben wir dem mobilen Pflegedienst der Diakonie gespendet. Dort wird man die kleinen Aufmerksamkeiten in den nächsten Tagen bei den Patienten verteilen.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Text und Fotos: Daniela Klose

Das Rezept erscheint heute auch im Kinderwelt-Adventskalender auf unserer Homepage. Dort könnt ihr jeden Tag ein Törchen öffnen und findet Geschichten, Lieder, Rezepte, Bastelideen und vieles mehr! 🙂

Viel Spaß wünscht euch das Kinderwelt-Team

Text: Isabel Uhlenhut
Foto: Pixabay

Waldweihnacht der Tiere – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Bei klirrendem Winterwetter machten sich Eltern und Kinder des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – auf in die Natur. Gemeinsam mit der Naturpädagogin Petra Sperlbaum von Wasserfrosch Naturerlebnis wurden der Winterwald und seine Bewohner auf eine ganz besondere Art und Weise entdeckt. Nach der alten Tradition wurde der Zauber der Weihnacht auch zu den Tieren in den Wald gebracht und dabei lernten Kinder und Erwachsene noch allerlei Neues.

Text: Kerstin Günther
Fotos: Jasmin Jakobs

Advent im Ev. FZ Brücher Spatzennest

„Wir sagen Euch an den lieben Advent…“

Dinslaken.  Die Adventszeit ist schon fortgeschritten und gemeinsam haben wir vom Ev. FZ Brücher Spatzennest – Ev. Kinderwelt Dinslaken – uns mit unseren Kindern und Familien eingestimmt. Zusammen mit den Kindern haben wir unsere Kita weihnachtlich geschmückt. Wir haben sogar einen Tannenbaum bekommen, welchen wir nun nach und nach mit eigenen Schmuck dekorieren. Auch die Adventskalender in den Gruppen hängen und wecken nicht nur die Neugier, sondern unterstützen uns beim Zählen der Tage bis Weihnachten. Die Aufregung und Vorfreude steigt!

Weihnachtsfeiern

Mit dem 24. Türchen feiern wir dann die Geburt von Jesus. Wir hören die Weihnachtsgeschichte, schauen uns Bilderbücher an, gestalten religionspädagogische Angebote und vieles mehr, was uns auf das Weihnachtsfest vorbereitet. Auch die Weihnachtsfeiern mit den Kindern – auf Gruppenebene im Vormittagsbereich – fehlen nicht. Im Voraus planen die Kinder mit den Erzieherinnen den Ablauf und bringen ihre Wünsche partizipativ mit ein. Dabei werden die Entscheidungen für eine Auswahl von Angeboten und Wünschen demokratisch abgestimmt und natürlich eine Überraschung seitens der Erzieherinnen geplant.

Der Nikolaus kommt!

Aber es passiert noch mehr! Am 6. Dezember war der Nikolaus da! Jede Gruppe hat altersentsprechend etwas vorbereitet: Gedichte, Lieder, ein Geschenk. Der Nikolaus bringt uns unsere Nikolaussocken – gefüllt mit leckeren Dingen – zurück in die Kita.

Weihnachtssingen mit Familien

Natürlich möchten wir auch viel singen! In diesem Jahr haben wir ein gemeinsames Singen mit den Familien unserer Kita geplant. Insgesamt fünf Gastgeberfamilien laden uns zu sich vor die Haustüre ein, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Einige Eltern begleiten den Gesang sogar mit ihrem Instrument. Vielen Dank! Eine schöne musikalische Einstimmung in die diesjährige Adventszeit. Danke für die Bereitschaft und tolle Vorbereitung!

Besuch bei den Senior*innen

Unsere ältesten Kinder haben in diesem Jahr die Senioren und Seniorinnen unserer Gemeinde bei der Weihnachtsfeier im Betsaal Bruch besucht. Es wurden Gedichte vorgetragen und gesungen. Eine tolle Veranstaltung!

Unsere Krippe

In der letzten Kitawoche möchten wir nun mit den Kindern wieder unsere große Krippe im Außenbereich der Wackelzahngruppe aufbauen, so dass sie von jedem angeschaut werden kann. Vor Jahren haben bei der Entwicklung und Gestaltung der Krippe viele Familien aktiv mitgewirkt. Es wurde gebastelt und gewerkelt. Aktuell werden einzelne Krippenfiguren von Familien und den Kindern unserer Kita aufbereitet und repariert, da das Wetter in den vergangenen Jahren doch seine Spuren hinterlassen hat.

Wir wünschen allen Eltern, Kindern und Familien eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und für das Jahr 2023 alles Gute, Zufriedenheit und Gesundheit. Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit Ihnen und Euch.

Das Team des Brücher Spatzennestes

Text und Fotos: Jennifer Kaluza

Hoffentlich kommt er auch zu uns! – Ev. FZ Lohberg

Dinslaken-Lohberg. Nun war es endlich soweit! Der Nikolaustag war endlich da. Am Morgen waren die Kinder des Ev. FZ Lohberg – Ev. Kinderwelt Dinslaken – sehr aufgeregt und erwarteten den Nikolaus bereits. Allerdings mussten sie sich noch ein wenig gedulden, da der Nikolaus an diesem Tag sehr viele Kinder besuchen musste.

Im Morgenkreis wurden noch einmal die Nikolauslieder angestimmt und gehofft, dass der Nikolaus an die Kinder des FZ Lohberg denkt. Im Anschluss daran wurde der Tisch zum Nikolausfrühstück  gedeckt und gemeinsam gefrühstückt. Während des Frühstücks lauschten wir der Weihnachtsmusik und unterhielten uns darüber, ob der Nikolaus uns wohl nicht vergessen hat. Doch da klopfte es plötzlich an der Tür!

„Der Nikolaus ist hier.
Schon klopft es an die Tür.
Wir rufen laut: „Herein!“
Dann tritt er bei uns ein.“

In diesem Moment kam der Nikolaus in die Kita und begrüßte die Kinder des FZ Lohberg! Die Kinder begrüßten den Nikolaus mit einem Nikolauslied. Der Nikolaus freute sich sehr darüber. Er hatte ein goldenes Buch dabei und befüllte Nikolaussocken für die Kinder. Er hat jedes Kind genau beobachtet und sich in seinem goldenen Buch viele positive Eigenschaften zu jedem Kind der Kita notiert. Diese las er aus seinem goldenen Buch vor und verteilte die befüllten Socken an die Kinder.

„Teilst du dann deine Gaben aus.
Dankeschön, Dankeschön, lieber Nikolaus!
Musst du dann weitergeh‘n und sagst auf Wiedersehn,
gehen wir mit bis zur Tür und alle winken dir.“

Zum Abschluss haben die Kinder noch ein Nikolauslied gesungen und sich vom Nikolaus verabschiedet! Er musste nämlich noch weiterziehen zu all den anderen Kinder, welche noch gespannt auf ihn warteten. Bis hoffentlich zum nächsten Jahr, lieber Nikolaus!

Text und Fotos: Michelle Marcfeld

 

 

Tannenbaumschmücken mit der Nispa – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Jedes Jahr bittet die Filiale Voerde der Niederrheinischen Sparkasse eine Kita, Baumschmuck für den Tannenbaum im Kundencenter zu basteln. Dieses Jahr hatten wir die Ehre und alle Gruppen machten sich fleißig ans Werk.

Leider konnten unsere schlauen Füchse nicht der Einladung in die Filiale folgen, um dort selber den Baum zu schmücken, da alle pädagogischen Fachkräfte in der Kita benötigt wurden. Mitarbeitende der Nispa kamen stattdessen uns besuchen, um den Schmuck abzuholen, den jeweils zwei Kinder aus jeder Gruppe stolz präsentierten und übergaben.

Zum Dank gab es auch Leckereien und Überraschungen für die Gruppen.

Ein Foto des wunderschön geschmückten Baums erreichte uns schon kurz nach dem Besuch.

Text und Fotos: Kerstin Günther

Berührte Senior*innen – Ev. FZ Lohberg

Dinslaken-Lohberg. In der vergangenen Woche wurden die Kinder des Ev. FZ Lohberg – Ev. Kinderwelt Dinslaken – wieder zu einem gemeinsamen Treffen in die Seniorenresidenz Insanto eingeladen. An diesem Tag trafen sich die BewohnerInnen und Kinder zu einer gemeinsamen Nikolausfeier. Ein paar Tage zuvor gestalteten die Kinder des Familienzentrums Weihnachtsbaumkugeln, welche als kleine Geschenke an die SeniorInnen verteilt wurden. Diese freuten sich sehr über die kleine Aufmerksamkeit der Kinder.

Um in Nikolausstimmung zu kommen, wurden gemeinsam die Nikolauslieder gesungen. Im Anschluss an das Singen und Verteilen der Geschenke wurde auch noch der Nikolaus begrüßt. Dieser war für die Kinder gekommen, um ihnen einen riesigen Sack mit Leckereien zu übergeben. Die Kinder freuten sich sehr über den Besuch des Nikolaus‘ und das mitgebrachte Geschenk.

Es war eine wunderschöne Aktion, welche alle Beteiligten sehr berührt hat und die alle genossen haben. Leider ging die gemeinsame Zeit wieder viel zu schnell vorüber und wir mussten uns verabschieden. Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen unserer Kooperation Jung und Alt ermöglichen können, gemeinsam die (Vor-)Weihnachtszeit zu genießen und das Jahr mit wundervollen gemeinsamen Erinnerungen zu beenden! Zum Glück dauert es nicht mehr lange zu unserem nächsten Treffen!

Text und Fotos: Michelle Marcfeld

Sei gegrüßt, lieber Nikolaus… – Ev. Kita Am Rotbach

…. schallte es nun durch die Ev. Friedenskirche in Eppinghoven.

Dinslaken-Eppinghoven. Auf der Suche nach ihren verlorengegangenen Socken gingen die Kita Kinder der Ev. Kita Am Rotbach – Ev. Kinderwelt Dinslaken –  bei einem Spaziergang jedem Hinweis nach und wurden schließlich in der Kirche von Pfarrer Jan Zechel auf ein großes, goldenes Paket aufmerksam gemacht. Gemeinsam wurde der Inhalt untersucht und der Pfarrer zum Bischof Nikolaus befördert.

Nach einer Andacht ging es wieder in die Kita zurück, wo dann tatsächlich der „echte“ Nikolaus mit einem gut gefüllten Jutesack allen Kindern in den einzelnen Gruppen ihre „leckere“ Socke aushändigte.

„Musst Du dann weitergehen
und sagst Auf Wiedersehn,
gehen wir mit bis zur Tür
und alle winken Dir …“

… lautete die letzte Strophe unseres Liedes und begleitete unseren Nikolaus ein kleines Stück auf seiner Reise.

Text und Fotos: Birgit vom Hofe-Hülser

Die Raupe Nimmersatt oder Bardzo głodna gąsienica – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Kürzlich war der Bundesweite Vorlesetag. Vorlesen hat in unserer Einrichtung immer einen hohen Stellenwert und daher wollten wir den Tag nutzen, um das Vorlesen bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Da uns auch Vielfalt eine Herzensangelegenheit ist, freuten wir uns sehr, dass eine Mutter und ein Großvater unserer Einladung gefolgt sind, ein Buch in ihrer Muttersprache vorzulesen.

Unser Ziel war, die Kinder sensibel für andere Sprachen zu machen und diese wertzuschätzen. Frau Kicin besuchte die Sternen- und Mondgruppe mit einem bosnischen Märchen, Herr Waller las die Raupe Nimmersatt auf Polnisch in der Sonnen- und Regenbogengruppe vor. Obwohl es ein offenes Angebot war, nahmen fast alle Kinder neugierig daran teil. Die erste Reaktion war, – neben verdutzten Blicken – Aussagen, wie „Hää?! Ich verstehe gar nichts!“, „So geht die Geschichte gar nicht!“ oder „Das hört sich lustig an!“. Trotzdem lauschten die Kinder ruhig und gebannt und mit einigen Erklärungen und Übersetzungen lösten sich die fragenden Blicke langsam auf.

Später am Tag besuchte uns, wie jeden Freitag, unsere Vorlesepatin Gertrud Boymann. Auch hier vertieften sich die Kinder in die Geschichte und diesmal konnten sie auch direkt alles verstehen.

Um die Eltern ins Boot zu holen, gab es im Elterncafé Informationen rund ums Vorlesen, Infos zur Stadtbibliothek und eine Buchausstellung in Kooperation mit der örtlichen Buchhandlung „Lesezeit“, in der gestöbert werden konnte und Vorleseschätze für zu Hause erworben werden konnten.

Text und Fotos: Kerstin Günther

Herzlichen Glückwunsch! – Ev. FZ Lohberg

Dinslaken-Lohberg. In der vergangenen Woche durften wir den Geschäftsführer der Ev. Kinderwelt Dinslaken, Reimund Schulz, sowie die stellv. Vorsitzende der Mitarbeitervertretung Ulrike Decker bei uns im Ev. FZ Lohberg begrüßen. Der Anlass hierzu war das 25-jährige Dienstjubiläum der Kollegin Andrea Jahn. Alle Mitarbeitenden mit ihren Gruppen sowie Reimund Schulz und Ulrike Decker versammelten sich in der Turnhalle, um Glückwünsche für Andrea Jahn auszusprechen. Aus gegebenem Anlass wurden kleine Geschenke und ein Blumenstrauß überreicht.

Liebe Andrea,

im Namen des ganzen Teams danken wir dir für die tolle Zusammenarbeit, die aufopfernden Überstunden, deine einzigartige Art sowie dein Engagement. Wir wünschen dir alles Gute für deine weitere Dienstlaufbahn, viel Glück und Erfolg. Auf viele weitere Jahre und weitere gute Zusammenarbeit! Wir freuen uns, dass du ein Teil des Teams in Lohberg bist!

Text und Foto: Michelle Marcfeld

Familiengottesdienst in Götterwickerhamm – Ev. FZ Rönskenhof

Götterswickerhamm. Am 2. Advent wurde in der Ev. Kirche in Götterswickerhamm mit Vikarin Janna Brakensiek ein fröhlicher Familiengottesdienst gefeiert, den die Kinder der drei zugehörigen Kitas der Ev. Kinderwelt Dinslaken aktiv mitgestalteten.

Die Lieder wurden bereits im Vorfeld in den Kitas gesungen und so konnten die Kinder den Eltern zeigen, wie man sich dazu auch bewegen kann. Alle lernten Christoph Kirchenmaus kennen, der sich sehr auf Weihnachten freute, aber auch sehr orientierungslos war, wie lange es wohl noch dauert.

Darum erzählte Frau Brakensiek, wie Johann Hinrich Wichern die zündende Idee hatte, den Adventskranz zu erfinden. Unterstützt wurde sie auch hier von den Kindern, die an den richtigen Stellen selbstgebastelte Figuren aus der Geschichte hochhielten.

Leider hing der Kranz für Christoph Kirchenmaus in der Kirche viel zu hoch, so dass die Kinder erneut aufgerufen waren zu helfen. Sie legten aus Tannenzweigen einen Kranz und schmückten zwei Teller mit Teelichten, die die ersten zwei Adventskerzen symbolisierten. Nun war Christoph Kirchenmaus zufrieden und konnte gespannt dem restlichen Gottesdienst folgen.
Im Anschluss im Kirchcafé sangen die Kinder um das Klavier verteilt noch Lieder mit der Chorleiterin Xenia Schefer.

Text und Fotos: Kerstin Günther

Der Nikolaus war bei uns… – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Am 6. Dezember waren alle Kinder des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – ganz aufgeregt, denn ihre Socken, die sie für den Nikolaus mitgebracht hatten, waren verschwunden. Einige Kinder vermuteten schon, dass es der Nikolaus war, der die Socken in der Nacht abgeholt hätte, um diese mit Überraschungen zu füllen.

Und tatsächlich besuchte der Nikolaus unsere Gruppen im Morgenkreis! In seinem Sack waren aber nicht nur die befüllten Socken. Da viele Familien bei einer Nikolaus-Aktion der Niederrheinischen Sparkasse für unser Familienzentrum gestimmt haben, konnte der Nikolaus noch für jedes Kind einen von der Nispa gespendeten Stutenkerl und weitere kleine Überraschungen mitbringen. Die Kinder bedankten sich mit fröhlichem Gesang und präsentierten dem Nikolaus Fingerspiele.

Text und Fotos: Kerstin Günther

„Jeder Jeck ist anders!“, Teil 1 – Pfarrer Weßler im Gespräch mit der Kinderwelt

Voerde-Götterswickerhamm. Einer der religionspädagogischen Begleiter in den Kinderwelt-Kitas ist Pfarrer Christoph Weßler. Er betreut den Pfarrbezirk Ost in Voerde und somit auch die Kitas Ev. FZ Möllen, Ev. FZ Rönskenhof in Voerde und Ev. Kita Grünstraße, die sich als Interimskita derzeit noch in Friedrichsfeld befindet, jedoch – wie der Name schon sagt – in hoffentlich absehbarer Zeit in ihre Räumlichkeiten an der Grünstraße in Voerde umziehen wird.

Persönlicher Hintergrund:

Seit 1987 ist Christoph Weßler bereits als Pfarrer im Kirchenkreis Dinslaken tätig. Viele Jahre davon wirkte er in der Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld und in der Ev. Kita Am Park. Nach dem Wegfall seiner Pfarrstelle in Friedrichsfeld wechselte er nach Götterswickerhamm und widmet sich mit Herzblut den dortigen Anliegen.

Dabei wollte er ursprünglich gar nicht Pfarrer werden… Aufgewachsen in einem Düsseldorfer Pfarrhaus beschloss er nach dem Abitur, Agrarwissenschaften zu studieren, um „die Welt zu retten“ und Theologie, um die „geistige Luft zu verstehen“, in der er aufgewachsen ist. Aus Ermangelung eines Studienplatzes in Agrarwissenschaften studierte er dann „zunächst mal nur“ Theologie.

Das Studium betrieb Christoph Weßler trotz seiner Vorbehalte mit Freude, er gewann tiefgreifende Erkenntnisse zu seinem eigenen familiären und geistlichen Hintergrund. Bei einem Gemeindepraktikum bekam er Kontakt zu einem Pfarrkollegium, das sich die Gemeindearbeit als Team teilte. Die Zusammenarbeit, die er während des Praktikums erlebte, gefiel ihm ausnehmend gut und so wandelte sich seine Einstellung zum Beruf des Pfarrers, den er sich in dieser Form nun doch für sich vorstellen konnte. Diesen Entschluss hat Christoph Weßler nie bereut.

Mit Kindern und Jugendlichen kam er während seines Studiums in Kontakt, als ehrenamtlich Mitarbeitender bei der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit und weiter nach seinem Examen in einem Sondervikariat, quasi als „semiprofessionelle“ Weiterführung seines Ehrenamtes.

Religionspädagogische Philosophie:

Die erste Pfarrstelle wartete in Voerde-Friedrichsfeld auf Christoph Weßler, einschließlich der Zusammenarbeit mit der Ev. Kita Am Park, damals noch geleitet von Beate Timmig. „Von Beate Timmig habe ich unglaublich viel gelernt“, erzählt Weßler. „Sie brachte mir den situativen Ansatz nahe. Dieser dient dazu, die Lebenswelt der Kinder in den Kita-Alltag zu integrieren, sie zu ermutigen, aktiv am Leben teilzuhaben und ihre Entwicklung mitzugestalten. Doch auch von den anderen Erzieherinnen habe ich viel gelernt, das Meiste aber von den Kindern selbst, weil Kinder ihre ganz eigene und besondere Sicht auf die Welt haben.“

So geht Christoph Weßler nie mit einem fertigen Konzept in die Kitas. Er bringt schon mal eine Idee mit, oft kommen die Ideen aber auch bei seinen Besuchen, wenn er vor Ort in den Kitas in Kontakt mit Team und Kindern tritt. Er setzt sich gerne dazu, spielt mit den Kindern und führt Gespräche mit ihnen. Der Kontakt ist immer sehr persönlich, „situativ“, wie er sagt. Berührungsängste hat er nicht, kann aber auch Grenzen setzen.

„In jedem Erwachsenen steckt ein Kind und in mir vielleicht ganz besonders,“ lacht Christoph Weßler, als er seine ganz persönliche Philosophie erklärt. „Kinder und Jugendliche möchten ernst genommen werden, genau wie jeder Erwachsene auch. Wenn ich in die Kitas komme, lasse ich die Situation auf mich wirken, die Stimmung, die Atmosphäre. Ich beobachte viel und trete erst dann in Kontakt mit den Kindern. Dabei ist der Zugang zu jedem Kind anders. Und das nehme ich wahr und berücksichtige es.“

Zusammenarbeit mit Kita-Teams und Kindern:

Die Zusammenarbeit in den Kitas gestaltet Christoph Weßler eher projekthaft. Dabei ist jede Kita anders. Das Grundkonzept der Zusammenarbeit ist zwar immer ähnlich, die Ausgestaltung jeweils individuell, angepasst an die Bedürfnisse der jeweiligen Kinder: „Varianz passiert in der Einrichtung“, wie Weßler den Prozess beschreibt.

„Manchmal sind die Fachkräfte vor Ort ganz froh, wenn es bereits ein Packende gibt“, erläutert er sein Vorgehen. „Oft aber haben die ErzieherInnen aber auch ganz eigene Ideen und Vorstellungen.“ Zugrunde liegen dabei das jahreszeitliche Geschehen und das Kirchenjahr. Nach vielen Jahren verfügt Weßler über ein fundiertes Repertoire: Bücher, Geschichten, Methoden. Oft begleiten ihn seine Gitarre und manchmal auch eine Handpuppe bei seiner Arbeit.

Wenn die Ideen mit Leitung und Team besprochen sind, werden die Kinder beteiligt: „Ohne die Kinder geht es nicht. Wir beziehen sie aktiv mit ein.“ Christoph Weßler ist ein Teamworker. Er betrachtet die Zusammenarbeit als einen dynamischen Prozess des Gebens und Nehmens, bei dem man sich miteinander weiterentwickelt. Die Arbeit findet nicht parallel statt, sondern miteinander, „gewissermaßen komplementär“.

Kirche als besonderer Raum:

Die Kirche ist für die Kinder ein ganz besonderer Ort. Vielen ist der Raum Kirche noch völlig unbekannt. Man kann ihn vielfältig nutzen: zum Singen, Zuhören oder einfach nur als Raum der Stille. „Gute Regeln erklären sich aus sich selbst“, erklärt Christoph Weßler. „Man kann ausprobieren, etwas anders zu machen, erleben, was andere einem vormachen und es nachmachen. Kinder sind aufmerksame Beobachter. Und sie lernen aus ihren Beobachtungen.“

Daher begeht er mit den Kindern vor den Gottesdiensten die Kirche. „Die Kinder können so Kontakt mit dem Raum aufnehmen, sie erleben, was hier geht und was nicht. Sie erleben zB einen Raum mit Möglichkeit zur Stille, einen Raum, der zu ihnen spricht, wenn sie es zulassen, wenn man keine Geräusche macht. Gerade heute ist das für Kinder sehr wichtig.“

Dabei macht Weßler den Kindern deutlich: „Seid aufmerksam. Das kann schön sein. Ich schaue auf das, was mir durch den Moment geschenkt und gezeigt wird. Dadurch richtet das Kind seine Sinne darauf, was es entdecken kann, nicht darauf, was es einfach nur nicht darf. So gerät es nicht in Opposition zu Verboten und kommt vielleicht erst gar nicht auf die Idee, die Kirche als Spielplatz zu benutzen.“

Das Schöne an Kindern sei, so Christoph Weßler, dass Kinder einem sofort die Konsequenzen aufzeigen, wenn man etwas nicht bedacht habe. So könne man sich selbst reflektieren, wenn es nötig sei. Erwachsene seien sehr kontrolliert, beherrscht und gedankenkontrolliert, dagegen seien Kinder erfrischend direkt.

Alles gemäß den Jesu-Worten: „Lasset die Kinder zu mir kommen.“ Und: „Werdet wie die Kinder.“ Beide Zitate leiten sein Handeln, bestimmen seinen Umgang mit Menschen im Allgemeinen, insbesondere aber mit den Jüngsten der Gemeinde.

Inwiefern? Das erfahren Sie beim zweiten Teil des Gesprächs mit Christoph Weßler, Gemeindepfarrer des Pfarrbezirks Ost in Voerde und religionspädagogischer Begleiter der Kitas FZ Möllen, FZ Rönskenhof und Kita Grünstraße.

Herzlichen Dank erstmal für diese wunderbaren Einblicke in Pfarrer Weßlers Arbeit in den Kinderwelt-Kitas. Was er weiterhin über Barrierefreiheit, Inklusion, Kinderarmut und die Arbeit mit Familien sagt, erfahren Sie in Kürze.

Text und Foto: Isabel Uhlenhut

Die Ev. Kinderwelt gehört zum Ev. Kirchenkreis Dinslaken mit seinen acht Gemeinden in sechs Städten und Kommunen. Zum pädagogischen Auftrag gehört in unseren konfessionell gebundenen Kitas und Tagespflegestellen auch die Auseinandersetzung mit dem christlich-evangelischen Glauben.

Die Weitergabe von christlichen Traditionen, Symbolen und Werten ist uns ein zentrales Anliegen und insofern pflegen unsere Einrichtungen einen intensiven und fruchtbaren Kontakt zu den Gemeinden und ihren Pfarrerinnen und Pfarrern.

Wir sagen euch an den lieben Advent… – Ev. Kita Elisabethstraße

… seht: der erste Adventskalender hängt!

Voerde-Spellen. So zogen fast gleichzeitig vier tolle und unterschiedliche Adventskalender in unsere Gruppen in der Ev. Kita Elisabethstraße – Ev. Kinderwelt Dinslaken – ein. So unterschiedlich gestaltet unsere Adventskalender auch sind, so bleibt der Inhalt der Päckchen doch gleich. Was darin zu finden ist, bleibt aber unser Geheimnis. Psst……

Das Warten, wann man gezogen wird und dann ein Päckchen auspacken darf und was sonst noch so alles in unserer Einrichtung passiert, bleibt trotzdem weiterhin spannend. Was passiert wohl in unserer Rica-Geschichte? Kommt der Nikolaus wirklich alle Socken abholen?

Kinderaugen funkeln von Tag zu Tag immer mehr. Weihnachtswünsche werden erzählt, Lieder werden gesungen und Geschichten gehört. Unser Weihnachtsbaum wird immer bunter. Täglich zieht bei uns in die Kita immer mehr Weihnachten ein.

Wir freuen uns gemeinsam mit den Kindern auf eine schöne Vorweihnachtszeit und wünschen allen Familien eine nach Plätzchen duftende, sternenfunkelnde, geheimnisvolle und gemütliche Weihnachtszeit!

Text und Fotos: Eva Lorenz

Auf dem Weg zu Weihnachten… – Ev. FZ Hiesfeld

Dinslaken-Hiesfeld. … oder: Die Kinder aus der Pirateninsel-Gruppe im Ev. FZ Hiesfeld – Ev. Kinderwelt Dinslaken – erleben die Weihnachtsgeschichte.

In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir die Besinnlichkeit der Adventszeit auch in unseren Kita-Alltag einfließen lassen. Jeden Tag werden wir in der Morgenrunde einen Teil der biblischen Weihnachtsgeschichte hören. Passend zu dem Erzählten ist jedes Kind  bis Weihnachten einmal an der Reihe, das dazugehörige Bildteil an das Krippenbild zu kleben.

Um den Kindern zu veranschaulichen, wie viele Tage es noch bis Heilig Abend sind, gehen jeden Tag die Figuren von Maria und Josef einen Schritt weiter auf dem gelegten Weg zum Stall nach Bethlehem. Die Weihnachtsgeschichte zum „Anfassen“ wird so lebendig in den Alltag integriert.

Text: Daniela Rottmann
Foto: Tanja Schorling

Einige sagen Ade, aber alle sagen Auf Wiedersehen – Ev. Kinderwelt Dinslaken

Kitas sind Bildungsstandorte

In der Kita erfolgt der Eintritt ins Bildungssystem. Bildungsgüter wie Sprache, Mathematik, Wissenschaft, Technik (einschließlich neuer Informationstechnologien), Kunst und Bewegung werden vermittelt. Es erfolgt aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit vielen Themen, Verinnerlichung und Wandlung aufgrund eigener Denkprozesse und Handlungen. Dazu kommt die Entwicklung der eigenen Individualität, sozialer Kompetenzen und Teilhabe am gesellschaftlichen Umfeld.

Zu hoch für ein Kind im Kindergartenalter? Weit gefehlt! Das eher passive, aber nichtsdestotrotz intensive Lernen von Babys in der frühen Phase wird mit zunehmendem Alter durch aktives Lernen ersetzt. Wer kennt nicht die unentwegte kindliche Frage nach dem WARUM? Diese Frage hat ihre Ursache in dem unstillbaren Wissendurst des Kindes im Kita-Alter.

Und hier kommt die Kita als Bildungsstandort wieder ins Spiel. Ob kognitive Fähigkeiten, kreative, phantastische oder soziale, hier bietet Kita eine Fülle an Möglichkeiten für das Kind, sich nach eigenem Tempo zu entwickeln und maßgeblich an der eigenen Entwicklung teilzuhaben.

Sprach-Kitas sind noch einmal ganz besondere Einrichtungen

Sprach-Kitas verfügen zB über einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Kinder mit Migrationshintergrund und besonderem Sprachförderbedarf. Um diesem gerecht zu werden, steht den Einrichtungen eine zusätzliche Sprachfachkraft zur Verfügung, deren Aufgabe eine Mittlerposition zwischen Kindern, Familien und Team ist, um den vier Säulen des Bundesprogramms bestmöglich gerecht zu werden: Alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik, Zusammenarbeit mit Familien und digitale Medien im Kita-Alltag.

Sieben Jahre lang hat der Sprach-Kita-Verbund der Ev. Kinderwelt nun zusammen gearbeitet, gelernt und gelacht. Viele Erfahrungen wurden gemacht, viele Kenntnisse erworben und weiter gegeben, es fand ein reger Austausch zwischen den Einrichtungen statt, jede Einrichtung hat sich auf ihre Art eingebracht und alle Einrichtungen – und damit insbesondere Kinder und Familien – haben profitiert.

Das Bundesprogramm Sprach-Kita wird fortgeführt und verstetigt

Nachdem das Programm eigentlich mit dem Jahr 2022 auslaufen sollte, gab die Bundesregierung kürzlich das Go für ein weiteres halbes – bundesfinanziertes – Jahr. Danach soll das Programm in Länderhand übergehen und verstetigt werden. Die Ev. Kinderwelt, die selbst vier Sprach-Kitas unterhält, zeigt sich darüber sehr erfreut.

Für manche Sprach-Kita jedoch kam die Zusage zur Weiterfinanzierung zu spät: Die zusätzliche Sprachfachkraft musste sich anderweitig orientieren, da die Verträge innerhalb des Bundesprogramms befristet sind und ein nahtloser Übergang – schon aus finanziellen Gründen – für die ArbeitnehmerInnen unverzichtbar ist.

Der Verbund der Kinderwelt steht für Kontinuität

Nichtsdestotrotz bleibt der Verbund der Ev. Kinderwelt bestehen. Kontinuität zeichnete ihn in den vergangenen sieben Jahren aus: Keine Einrichtung verließ in der Vergangenheit den Verbund, lediglich kam eine hinzu. Nun jedoch wird sich die Zusammensetzung aber vielleicht doch noch ändern, daher erfolgte ein – vorerst – letztes Zusammensein im Gesamtverbund, bei dem Bilanz gezogen und Erfahrungen zusammengetragen wurden. Dieses Treffen fand in der Lehrküche des EBW Duisburg statt.

Die Sprachfachkräfte und Kita-Leitungen erkochten sich beim Austausch ein Vier-Gänge-Menu, das anschließend gemeinsam verzehrt wurde. Unterschiedlichste Konstellationen fanden sich beim Kochen zusammen und so konnte man gemeinsam über den Tellerrand der unterschiedlichen Einrichtungen und Träger schauen, noch einmal Einblick in die Arbeit der anderen gewinnen, Anregungen bekommen und Gemeinsamkeiten beleuchten.

Einige sagen Ade, aber alle sagen Auf Wiedersehen

Im nächsten Jahr sind viele Kitas des Verbundes weiter mit dabei, auch die Fachberatung Sprach-Kita, die von der Ev. Kinderwelt Dinslaken gestellt wird, führt ihre qualifizierenden, prozessbegleitenden und koordinierenden Aufgaben fort. Einige sagen Ade, aber alle sagen Auf Wiedersehen. Da sind sich die Mitarbeitenden der Sprach-Kitas sicher: Wir halten Kontakt, auch mit den Einrichtungen, die den Verbund evtl. verlassen. So wird auch weiterhin zusammen gearbeitet, gelernt und gelacht…

Text und Fotos: Isabel Uhlenhut

Vielen Dank, Herr Borkert! – Ev. Kita Elisabethstraße

Voerde-Spellen. Zum dritten Male in Folge hat unsere Ev. Kita Elisabethstraße – Ev. Kinderwelt Dinslaken – beim Stadtradeln teilgenommen. 51 Radelnde sind im Mai unserem Aufruf gefolgt und haben kräftig in die Pedale getreten.

Am 21. September 2022 wurden wir vom Bürgermeister Dirk Haarmann zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen. Dort wurden wir dann als zweite fahrradaktivste KiTa in Voerde mit erradelten 4.685 km geehrt. Die KiTa erhielt einen Geldbetrag von 90€ und einen Sachpreis.

Nun haben wir uns bei unserem fahrradaktivsten Mitradler, Großvater Norbert Borkert, der für uns 505 km erradelt hat, mit diesem Sachpreis in Form einer Picknickdecke bedankt. Im Beisein seiner Enkelkinder, die passend zum Thema jeweils eine in einer Kugel verpackten Regenjacke bekamen, kündigte er an, dass er im nächsten Jahr die 1000-km-Marke knacken möchte!

Text und Fotos: Heike Koch

Stark auch ohne Muskeln… – Ev. FZ KommRein

Hünxe. Ziel der Veranstaltung war es, den Kindern beizubringen, selbstbewusst und ruhig in Streitsituationen zu handeln.

Bei einer Bertelsmann-Studie aus dem Jahr 2019 gaben etwa ein Drittel der befragten Kinder an, gehänselt, ausgegrenzt und zudem noch „absichtlich gehauen“ worden zu sein. Diese Erfahrungen bereits im Kindesalter können nachhaltige Folgen für die Entwicklung eines Kindes haben. Hier gilt es, den Kindern Rüstzeug an die Hand zu geben, mit solchen Herausforderungen umzugehen. Auch Kinder im Kindergartenalter haben Möglichkeiten, Aggressionen angemessen verbal zu begegnen und Streitigkeiten zu schlichten. Diese Fähigkeiten werden bei Veranstaltungen wie „Stark auch ohne Muckis“ gefördert und geschult.

Durch kleine Rollenspiele mit dem Coach lernten die Kinder, selbstsicher und ruhig wie ein „Löwe“ aufzutreten und sich nicht provozieren zu lassen, wenn die „Mücke“ (der Mobber) sie ärgert. Denn wenn sie darauf eingehen, werden sie zu einem „Schaf“, das sich auf den Streit einlässt. Sie lernten zu sagen, was sie möchten und was nicht. Eine Bewegung, mit der man seinen Arm einfach vom Griff der Mobbers losreißen kann, lernten sie auch.

Es war spannend zu sehen, wie schnell die Kinder über sich hinauswuchsen und ihre Grenzen testeten. Sie sind über ihre Schatten gesprungen und standen im Rollenspiel für sich ein, sodass sie stolz auf sich sein konnten.

Im Anschluss gab es für jedes Kind eine Urkunde und auch die Eltern der Kinder wurden über das wichtige Thema „Mobbing“ aufgeklärt.

Text und Foto: Nina Kreulich

Der Gedanke ans Teilen – Ev. FZ KommRein

Hünxe. Seit Tagen drehte sich alles im Ev. FZ KommRein – Ev. Kinderwelt Dinslaken – um das Thema St. Martin und den Gedanken des Teilens.

Doch der Höhepunkt für alle Kinder und Familien bildete unser Laternenlauf. Als es dunkel wurde, machten sich die Familien, bestückt mit vielen bunten und hell erleuchteten Laternen, auf zur Einrichtung. Nachdem sich alle versammelt hatten, ging es auch schon los. Laut singendend zogen alle dann eine große Runde rund um die Einrichtung und wurden dann auf dem Einrichtungsgelände mit einem Martinsfeuer begrüßt.

Nachdem sich Alle um das Feuer versammelt hatten, spielten zwei Kinder mit musikalischer Begleitung durch Querflöte, Gitarre und vielen Stimmen die Geschichte des St. Martin. Der krönende Abschluss bildete für die Kinder der anschließende Verzehr von Kakao und Stutenkerlen.

Text und Foto: Michaela Sillmann

 

Eule Hedwig besucht die Kita – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Die Vorschulkinder des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken -, die Schlauen Füchse, durften sich auf ein paar außergewöhnliche Besucher freuen. Petra Sperlbaum vom NABU kam vorbei und brachte zwei Eulen mit, um den Kindern Einiges über sie zu erzählen.

Die große Schneeeule und der kleine Steinkauz wurden vom NABU gerettet und wieder aufgepäppelt. Die Kinder erzählten, dass sie noch nie eine echte Eule gesehen hätten. Sie waren sehr aufgeregt. Frau Sperlbaum zeigte ihnen Federn von verschiedenen Vögeln. Manche waren lang und manche kurz, aber alle sahen sie unterschiedlich aus.

Nicht nur die Kinder waren aufgeregt. Auch Hedwig, die Schneeeule, zeigte ihre Aufregung, indem sie prompt auf den Boden machte. So viele Kinder auf einmal hatte sie wohl noch nicht gesehen.

Die Schlauen Füchse strengten sich an, ganz leise zu sein, um die Eule nicht zu erschrecken. Sie waren erstaunt, wie weit Hedwig ihren Kopf drehen konnte. Die Eule hatte alles im Blick. Die Vorschulkinder haben viel über Eulen erfahren und konnten ihren Wissendurst stillen.

Text und Fotos: Lisa Blings

Berührte SenorInnen – Ev. FZ Lohberg

Dinslaken-Lohberg. Vor kurzem wurden die Kinder des Ev. FZ Lohberg – Ev. Kinderwelt Dinslaken – zu der Sankt-Martinsfeier in der Insanto-Seniorenresidenz eingeladen. Mit leuchtenden Laternen und Musik ausgestattet sind die Kinder an diesem Tag mit zwei Erzieherinnen die SeniorenInnen besuchen gegangen, um gemeinsam Sankt Martin zu feiern.

Die SeniorenInnen warteten bereits mit ihren gebastelten Laternen draußen am Martinsfeuer auf die Kinder. Schon aus der Ferne konnten die BewohnerInnen dem Klang der Martinslieder lauschen und die bunt leuchtenden Laternen der Kinder betrachten. Es wurden gemeinsam die Martinslieder gesungen sowie die Martinsgeschichte von den Kindern gespielt.

Im Anschluss daran gab es einen warmen Kakao sowie einen Stutenkerl zur Stärkung, bevor es wieder zurück in die Kita ging. Die SeniorenInnen waren sehr berührt und freuten sich über die gemeinsame Feier. Mit einem lauten Applaus wurden die Kinder verabschiedet. Leider verging die gemeinsame Zeit wieder viel zu schnell, aber schon bald sehen wir uns wieder!

Text und Fotos: Michelle Marcfeld

Vielen Dank! – Ev. FZ Brücher Spatzennest

Liebe Familien, liebe Besucher und Besucherinnen unseres Spatzencafés!

Ganz herzlich möchten wir uns bei Ihnen und Euch für den Besuch bei uns im Spatzencafé bedanken! Schön, dass Sie / Ihr da waren / wart!!!

Wir freuen uns, Sie / Euch im neuen Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Sobald die Termine für 2023 feststehen, werden wir Sie / Euch wie gewohnt über unsere Aushänge im Eingangsbereich unseres Familienzentrums informieren.

Ihr Team des Ev. FZ Brücher Spatzennest – Ev. Kinderwelt Dinslaken!

Wir backen Brot – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Die Kinder der Sternengruppe vom Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – zeigten in der letzten Zeit ein intensives Interesse am Backen. Also haben wir kurzerhand entschieden, ein Brot zu backen.

Es wurde alles Nötige bereitgestellt und die Kinder haben die Zutaten abgemessen. Als sich diese in der Schüssel befanden, haben sie sie abwechselnd mit einem Handrührgerät vermixt. Die Kinder füllten den Teig in die Form und verzierten ihn mit Haferflocken, die sie darauf streuten.

Während das Brot im Ofen backte, machten wir aus Schlagsahne Butter. Dafür brauchte es Teamwork und Muskelkraft. Nacheinander schüttelten die Kinder die Schraubgläser mit der Sahne, bis daraus ein Klumpen Butter entstand. Wenn einem Kind die Arme müde wurden, sprang das nächste ein. So haben wir gemeinsam daran gearbeitet, einen Aufstrich für unser selbstgemachtes Brot herzustellen. Wie lecker!

Text und Fotos: Lisa Blings

St. Martin war da! – Ev. FZ Brücher Spatzennest

Dinslaken. Nachdem wir in den Wochen vorher schon gemeinsam alles vorbereitet haben, Laternen gebastelt und die Legende von St. Martin gehört und gespielt haben, kam er auch tatsächlich zu uns in das Ev. FZ Brücher Spatzennest – Ev. Kinderwelt Dinslaken. In diesem Jahr sind wir wieder gemeinsam durch den Bezirk Bruch gezogen.

Dabei ist St. Martin auf seinem Pferd vorangeritten und hat unseren Martinsumzug angeführt. Angeschlossen haben sich unsere Kita-Kinder mit ihren Familien. Aber auch Besucher und Besucherinnen kamen hinzu und konnten über die hell leuchtenden Laternen der Kinder nur staunen. Mit Musik und Gesang ging es gemeinsam voran!

Die Nachbarn haben ihre Vorgärten und Fenster traditionell geschmückt und winkten uns von ihren Haustüren aus zu. Schließlich haben wir uns am Martinsfeuer versammelt, die Martinslegende gehört, die Mantelteilung gesehen und vieles mehr. Es war eine tolle Feier und wir bedanken uns für Ihre und Eure Teilnahme!

Ihr Team des Ev. FZ Brücher Spatzennestes

Text und Foto: Jennifer Kaluza

Ich gehe mit meiner Laterne… – Ev. FZ Hiesfeld

… und besuche die SeniorInnen aus der Tagespflege der Diakonie!

Diesem Motto folgten zehn Kinder des Ev. FZ Hiesfeld – Ev. Kinderwelt Dinslaken.

Auch in diesem Jahr haben alle Kinder des Familienzentrums wieder fleißig ihre individuellen Laternen gebastelt. Die liebevoll gestalteten „Kunstwerke“ der Kinder strahlten in allen Farben und beeindruckten die SeniorInnen beim Eintreffen der Kindergruppe. Nach einer freundlichen Begrüßung begannen die Kinder mit dem Singen der Martinslieder, die sie in den vergangenen Wochen eifrig geübt hatten.

Bei diesem Gesang stimmten die SeniorInnen mit ein und klatschten im Takt dazu. Nach einem gelungen Auftritt verabschiedeten sich die Kinder und bekamen noch einen kleinen „süßen Dank“ mit auf den Weg.

Text und Foto: Daniela Klose

Vielfältiges Martinsfest – Ev. FZ Rönskenhof

Voerde. Jede der vier Gruppen des Ev. FZ Rönskenhof – Ev. Kinderwelt Dinslaken – hat nun ihr eigenes kleines Martinsfest gefeiert. Für die Kinder war es aufregend, am Nachmittag zurück in die Einrichtung zu kommen. In ihrer Gruppe erwartete sie eine liebevoll gestaltete Festtafel und ganz im Sinne von St. Martin wurde ein großer Weckmann in gemütlicher Atmosphäre geteilt.

Die Martinsgeschichte wurde im Anschluss mit unterschiedlichen Methoden erzählt: bei den einen gab es ein Martinskino, in einer anderen Gruppe wurde die Geschichte mit dem Erzähltheater Kamishibai erzählt, es gab eine Präsentation mit Wollpuppen und die Geschichte wurde anhand eines lebendigen Bodenbildes verdeutlicht.

Danach konnten die Kinder im dunklen Garten, der mit Kerzen geschmückt war, ihre selbstgebastelten Laternen leuchten lassen.  Die Eltern haben sich, organisiert vom Elternbeirat, nebenan auf dem Vorplatz des Gemeindezentrums Katharina-von-Bora-Haus zum Plaudern getroffen und freuten sich, dass der Laternengang ihrer Kinder bei ihnen endete.  Die Kinder präsentierten nun das Martinsspiel und gemeinsam wurden zum Abschluss noch Martinslieder gesungen.

Text und Fotos: Kerstin Günther