Neues aus der Ev. Kita Schmiedegasse…

Am Samstag, den 16.09. war es endlich soweit, es hieß für alle

HERZLICH WILLKOMMEN

in der frisch renovierten Kita Schmiedegasse.
Die Renovierung im Haus und die Umgestaltung des Außengeländes sind nun endlich abgeschlossen. Nach mehreren Monaten der Sanierung und Renovierung des alten Gebäudes, strahlt die Kita nun mit hellen Räumen und einem Außengelände, das zum Klettern, Toben, Bauen… einlädt.

Die gesamten Umbauarbeiten wurden während des laufenden Betriebs durchgeführt, die Gruppen waren in dieser Zeit in Containern untergebracht. Kinder, Erzieher:innen, Eltern und alle Akteure des Kitalebens mussten in der Bauphase immer wieder verzichten, sich neu erfinden und flexibel mit den kleinen und großen Schwierigkeiten im Alltag umgehen. Das hat uns stark für die Zukunft gemacht.

Diesen Neuanfang haben wir gemeinsam mit allen Gästen gefeiert. Beim Auf- und Leerräumen sind wir auf viel „Altes“ gestoßen. Wir möchten auch die „alten“ Zeiten nicht vergessen und haben unser Fest unter das Motto „Das Haus ist neu, die Spiele sind alt“
gestellt und mit den Klassikern der Kinderspiele gefeiert. Neben Sackhüpfen, Dosenwerfen und einer Schatzsuche, gab es einen Schminkstand. Im Bewegungsraum konnte man das Bewegungskonzept von Pikler- Hengstenberg kennen lernen. Auch für die jüngsten Gäste wurden altersgerechte Spielmöglichkeiten in den Gruppenräumen der Kinder unter 3 Jahren angeboten.

Es war ein schönes Fest mit wundervollem Wetter, gut gelaunten Gästen, zufriedenen Kindern, entspannten Eltern und Erzieherinnen, mit viel Zeit zum Plaudern. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Text und Fotos: Silvia Mikolajczyk

Weltkindertag 2023 – Ev. Kita Schmiedegasse

 

Am 20.9.2023 war es auch bei uns in der Ev. Kita Schmiedegasse wieder soweit. Die Kita stand Kopf. Denn an diesem Tag haben wir den Weltkindertag 2023 gefeiert. Dazu haben wir bereits im Vorfeld mit den Kindern besprochen was sie sich für so einen verrückten Tag in der Kita wünschen. Gemeinsam mit den Fachkräften wurde überlegt, was man alles machen könnte, was sonst vielleicht nicht so üblich ist.

Und was wünschen sich Kinder, wenn alles möglich ist? Keinen Stress am Morgen: Also kommen alle direkt im Schlafanzug. Süßigkeiten, und zwar soviele, dass sie nicht ausgehen können. Zum Mittagessen soll es Pizza geben. Und zwar selbstgemacht…Große Bilder sollen gemalt werden und eine Disco mit lauter Musik und bunten Lichtern soll es geben. Und so haben wir den Tag dann auch gefeiert. Die Bilder sprechen für sich. Es war ein toller, verrückter, bunter, lauter und leiser Tag. Es war eine tolle Stimmung und alle hatten Spaß.

Das Motto des diesjährigen Weltkindertages hieß:  Kinder haben Rechte: …auf einen Privatbereich und Intimsphäre. Darüber haben wir uns im Team ausgetauscht. Nochmal genau betrachtet wo Kinder einen geschützten Rahmen finden und wie und wo wir ihnen diese Rechte zugestehen. Um Kindern und Eltern dies näher zu bringen haben wir einen Elternbrief verfasst und etwas Infomaterial in der Bootshalle ausgehängt. Die Kinder hatten die ganze Woche die Möglichkeit eine geheime Schatzkiste zu basteln. Mit der Botschaft: Du allein darfst bestimmen was in diese Kiste hineingelegt wird und wer in diese Kiste hineinschauen darf. Außerdem haben den Kinderschutz-Rap mit den Kindern einstudiert und am Weltkindertag gemeinsam durchgeführt.

Text und Fotos: Katharina Sengotta

Riesenschnecken in der Ev. Kita Schmiedegasse

Alles begann mit einer verrücken Kollegin (mir), die privat Achatschnecken (afrikanische Riesenschnecken) hielt und diese für die Kinder zur Anschauung mit in die Kita Schmiedegasse brachte. Alle waren von diesen tollen und riesigen Tieren fasziniert, so dass wir im Team beschlossen haben, ein paar Eier der Riesenschnecken im Kindergarten schlüpfen und wachsen zu lassen. Gemeinsam mit dem ganzen Team, den Eltern und Kindern haben wir dann das Projekt Kita-Schnecken ins Leben gerufen.

Wir haben ein Terrarium organisiert und die Kinder halfen fleißig beim Putzen und Säubern mit. Gemeinsam haben wir besprochen, was die Schnecken so brauchen und unter welchen Bedingungen sie ideal wachsen können. Es wurden Äste, Laub, Moos, Gräser und Pflanzen von den Kindern gesammelt und mitgebracht. Auch durften sie beim Mischen der Erde helfen und über die Einrichtung des Terrariums mitbestimmen.

Dann war es endlich so weit. Die Eier wurden im März gelegt, durften ins neue Terrarium ziehen und haben auch nicht lange auf sich warten lassen. Am 16.03.2023 sind die ersten Schnecken geschlüpft. Sie waren so winzig und es waren so unglaublich viele!!! Denn eine Achatschnecke kann bis zu 300 Eier pro Gelege legen. Es war für die Kinder so aufregend. Die kleinen gelben Eier öffneten sich und es kamen winzige braune Schnecken zum Vorschein.

In den ersten Wochen wimmelte es im Terrarium. In allen Ecken, unter jedem kleinsten Blatt und in den engsten Höhlen saßen die Winzlinge. Die Kinder konnten super beobachten, wie sie an den Scheiben entlang krochen, aßen und wuchsen. Da wir aber nicht alle Schnecken behalten konnten, wurden die Kleinen nach und nach ausgedünnt. Sie wachsen nämlich besser und schneller, wenn sie viel Platz zum Wachsen haben und wenige Geschwister um sich herum, die ihnen das Futter streitig machen.
Bereits nach 4 Wochen durften die ersten Schnecken ausziehen und wurden vermittelt. Es gab sogar Kita-Familien, bei denen ein paar der süßen Schleimer einziehen durften. In das Kita-Terrarium passen nur vier ausgewachsene Achatschnecken, da sie eine Hauslänge von bis zu 16 cm bekommen können.

Es ist weiterhin sehr faszinierend, wie schnell die Schnecken wachsen. Täglich kümmern sich alle Kinder liebevoll um die Pflege und bringen auch gerne Obst, Gemüse und Pflanzen für die schönen Schleimer mit.

Namen haben die Vier noch nicht, aber diese werden nach den Ferien von den Kindern ausgesucht. Auch wird es für alle sehr interessant sein, wie groß sie dann bereits geworden sind.

Wir freuen uns, dass dieses Projekt so erfolgreich und rege angenommen wird und alle Eltern und Kinder viel über die Tiere lernen und auch mit ihnen in Kontakt treten können. So werden alle sensibilisiert und verlieren den Ekel und die Abscheu vor den Tieren.

Text und Foto: Jessica Karsjens