Besuch bei der Feuerwache

Es war ein ganz besonderer Tag für die „schlauen Füchse“ des evangelischen Familienzentrum Rönskenhof (Teil der Ev. Kinderwelt Dinslaken). Am 22. April 08 sind alle Vorschulkinder gemeinsam zur Feuerwache gelaufen. Dort konnten sie die Feuerwehr hautnah erleben!

Zuerst wurde ihnen erklärt, welche Aufgaben die Feuerwehr hat. Sie haben gelernt, dass die Feuerwehr nicht nur Brände löscht, sondern auch Menschen und Tiere rettet und bei Unfällen hilft. Auch wie wichtig es ist, sich bei einem Brand nicht zu verstecken und auf sich aufmerksam zu machen, haben die Feuerwehrmänner den Kindern erklärt. Außerdem wurde die Telefonnummer der Feuerwehr (112) immer und immer wiederholt, sodass sie sich jeder gut einprägen konnte.

Während der Feuerwehrmann alles erzählt und erklärt hat, haben alle aufmerksam zugehört und mit Feuereifer viele seiner Fragen beantwortet.

Ein Highlight war es, dass sie die ganze Ausrüstung anschauen durften. Sie hatten nicht nur die Möglichkeit einen Feuerwehrhelm auszuprobieren, sondern auch die Einsatzfahrzeuge von innen anzuschauen. Besonders spannend war der Feuerwehrschlauch – mit dem durfte jeder selbst einmal Wasser spritzen und ein „brennendes Haus“ löschen!

Zum Abschluss versammelten sich die Vorschulkinder gespannt auf dem Vorhof, während das Drehleiterfahrzeug mit lautem „Tatütata“ vorfuhr. Alle zusammen haben sich die „schlauen Füchse“ darauf für ein Foto platziert.

Als die Kinder, zurück in der Kita, gefragt wurden, was sie an dem Tag Neues gelernt haben, haben viele geantwortet: „Dass man sich nicht verstecken darf.“  Aber auch andere wichtige Details, wie „dass man sich hinlegen und kriechen muss, weil der Rauch giftig ist“ sind den Kindern in Erinnerung geblieben.

Wie jedes Jahr, wird der Besuch der Feuerwehr Voerde den Kindern bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Vielen Dank an alle Feuerwehrleute, die den Vorschulkindern ihren Beruf und die Verhaltensweisen im Brandfall so anschaulich näher gebracht haben!

 

Fotos + Text Lisa Blings

Neue Magnetbausteine: Danke für die Spende

Dank der sehr großzügigen Spende eines engagierten Unterstützers konnte das Ev. Familienzentrum Rönskenhof in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt mit den vielseitig nutzbaren Magnetbauelementen ausgestattet werden – ein Wunsch, der nun Wirklichkeit geworden ist.

Die Kinder nutzen das Material mit großer Begeisterung im Alltag: Es entstehen fantasievolle Bauwerke, gemütliche Rückzugsorte und immer wieder neue Spielideen. Ob alleine oder gemeinsam – die Elemente laden zum kreativen Gestalten, Ausprobieren und Entdecken ein.

Ganz nebenbei fördern sie wichtige Fähigkeiten wie Motorik, Teamarbeit und räumliches Denken. Die rege Nutzung zeigt, wie wertvoll dieses Angebot für unsere pädagogische Arbeit ist.

Wir freuen uns sehr über diese Bereicherung und danken herzlich für die Unterstützung!

 

Fotos + Text Kerstin Günther

Sponsorenlauf für das FZ Rönskenhof

Am 25.04.2026 war rund um das Evangelische Familienzentrum Rönskenhof (in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt) richtig was los: Der Förderverein hatte zum Sponsorenlauf eingeladen, um Geld für besondere Projekte und Anschaffungen zu sammeln, die über den regulären Kita-Etat nicht möglich wären.

Bei bestem Wetter ging es für die Kinder auf einen Parcours mit zehn abwechslungsreichen Stationen, der auf dem Gelände des TV Voerde aufgebaut war. In Kooperation mit dem Verein wurden die Stationen ausgewählt und altersgerecht angepasst – ideal zum Ausprobieren, Mitmachen und Spaß haben. Mit großer Energie, viel Freude und echtem Sportsgeist waren die Kinder mit vollem Einsatz dabei.

Schon im Vorfeld hatten die Kinder fleißig Sponsoren aus Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft gefunden, die pro durchlaufenem Rundgang an jeder Station einen selbst festgelegten Betrag spendeten. Und je motivierter die Kinder waren, desto mehr Runden kamen zusammen – sehr zur „sportlichen Herausforderung“ der Unterstützer, die bei den vielen Durchgängen irgendwann selbst ins Schwitzen kamen.

Zum Abschluss gab es für alle Kinder Urkunden und Medaillen. Danach klang der Tag bei Würstchen und Brötchen in entspannter, fröhlicher Atmosphäre aus.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein für die tolle Organisation dieses rundum gelungenen Tages und an alle weiteren engagierten Unterstützer!

 

Fotos + Text Kerstin Günther

Mülldetektive- mit Coco unterwegs, wir trennen richtig

Im Rahmen der Vorschularbeit nahmen die Schlauen Füchse des Ev. Familienzentrums Rönskenhof an einer Müllsammelaktion in Zusammenarbeit mit der NABU teil. Begleitet wurden sie von einer NABU- Mitarbeiterin und ihrem Kuscheltieraffen „Coco“, der schnell zum Liebling der Kinder wurde und sie tatkräftig unterstützte.

Zu Beginn erhielten die Kinder eine spielerische Einführung in die Welt der Mülltrennung. Gemeinsam wurde erarbeitet, welcher Abfall in welche Tonne gehört. Blau für Papier, Braun für Biomüll, Gelb für Verpackungen und Schwarz für Restmüll, also alles Übrige.

Mit abwechslungsreichen Spielen und kleinen Mitmachaktionen konnte die Schlauen Füchse ihr Wissen direkt anwenden und mit Freude vertiefen.

Anschließend ging es voller Tatendrang nach draußen: Ausgestattet mit Müllzangen und Warnwesten machten sich die Kinder rund um die KITA auf den Weg, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Mit großem Eifer, Neugier und wachsamen Blick waren alle dabei und zeigten Verantwortungsbewusstsein für ihre Umwelt. Nach der Sammelaktion wurde der gefundene Müll gemeinsam sortiert und den entsprechenden Tonnen zugeordnet – ganz im Sinne des zuvor Gelernten.

Die Aktion bereitete den Kindern nicht nur große Freude, sondern vermittelte ihnen auf anschauliche Weise, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit unserer Umwelt ist.

 

Text und Fotos: Stephanie Martin

 

Elternabend zu Gefühlen, Freundschaft und Konflikten

Vor kurzem fand im Familienzentrum Rönskenhof ein Elternabend zu „Gefühlen, Freundschaft und Konflikten“ statt. Der Wunsch, mehr über die sozial-emotionale Entwicklung ihrer Kinder zu erfahren, kam direkt aus der Elternschaft und wurde von vielen Familien mit großem Interesse aufgegriffen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie Kinder lernen, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, auszudrücken und zu regulieren. Ebenso wurde beleuchtet, wie wichtig es ist, Empathie und soziale Kompetenzen bereits im frühen Kindesalter zu fördern.

Ein besonderes Anliegen war es den Fachkräften, die pädagogische Arbeit transparent zu machen. Anhand von Beispielen aus dem Kita-Alltag konnten sie aufzeigen, wie die Kinder dort spielerisch lernen, Konflikte zu lösen, Rücksicht zu nehmen und ihre Bedürfnisse zu äußern.

Auch die Eltern wurden aktiv in den Abend einbezogen: Mithilfe von Bildkarten konnten sie ihre spontanen Gedanken, Erfahrungen und Assoziationen zum Thema Freundschaft teilen. Dieser Austausch wurde als sehr bereichernd erlebt und zeigte, wie vielfältig die Perspektiven auf Beziehungen und Bindungen zu anderen Menschen sein können.

Darüber hinaus erhielten die Eltern Einblicke in Materialien, die im Kita-Alltag zur Unterstützung der sozial-emotionalen Entwicklung eingesetzt werden. Dazu gehörten unter anderem das „Farbenmonster“, das Kindern hilft, Gefühle zu benennen und zu ordnen, sowie Affirmationskarten, die das Selbstbewusstsein und die emotionale Stärke fördern.

Der Abend war geprägt von einem offenen Austausch, fachlichem Input und vielen praxisnahen Impulsen für den Familienalltag. Die Fachkräfte des evangelischen Familienzentrum Rönskenhof, in Trägerschaft der evangelischen Kinderwelt Dinslaken, bedanken sich bei allen Eltern für ihre aktive Teilnahme und das große entgegengebrachte Interesse.

 

Text & Bild: Lisa Blings

 

 

Brückenbau im FZ Rönskenhof

Bereits seit Jahrtausenden baut der Mensch Brücken, um Hindernisse, wie zum Beispiel Flüsse, zu überwinden. Nun haben sich auch die Kinder des Ev. Familienzentrum Rönskenhof,  in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt Dinslaken, mit dem Thema Brückenbau beschäftigt.

Zuallererst haben sie überlegt, was sie für Brücken kennen und aus welchem Material diese gemacht sein könnten. Seilbrücken… Holzbrücken… aus Metall… Die Kinder hatten viele Ideen und haben auch von Brücken aus Plastik erzählt, die sie als Spielzeug Zuhause haben.

Nun lagen zwei Bücherstapel vor ihnen, zwei Blätter Papier (wovon eins gefaltet war, wie eine Ziehharmonika) sowie viele, viele Muggelsteine. Die Kinder sollten sich vorstellen, dass dort zwischen den „Bergen“ eine Schlucht liegt. Nun haben sie zuerst eine Brücke gebaut, indem sie das einfache, normale Malpapier über die Lücke gelegt haben. Sie haben überlegt, was passieren würde, wenn nun der erste Muggelstein auf das Blatt gelegt werden würde. Die Überlegungen wurden überprüft, der Stein daraufgelegt und das Blatt gab unter dem Gewicht sofort nach. Die Kinder lachten, als die Brücke zusammenklappte und der Stein in die Bergschlucht fiel.

Jetzt kam das gefaltete Blatt zum Einsatz. Sie legten es darüber und überlegten, wie viele Muggelsteine die Brücke diesmal tragen würde. Von „drei“ bis „alle“ war alles dabei. Viele ahnten, dass es nun stabiler sein würde. Und alle Kinder fieberten mit, als sie nacheinander immer mehr und mehr Steinchen darauf legten. Sie konnte das Gewicht von allen tragen! Am Ende interessierte die Kinder aber auch, ob die Brücke unzerstörbar sei, was sie schleunigst mit ihren Händen überprüften. Leider nein: ihren Händen konnte die Brücke nicht standhalten.

 

Text & Bild: Lisa Blings

 

 

Bibelkreis im FZ Rönskenhof – Jesus erzählt die Geschichte vom Sämann

Die Kinder des Evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, in Trägerschaft der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken, führten wie jeden Freitag einen Bibelkreis in der Gruppe durch. Es wurde die Geschichte vom Sämann erzählt. Dazu gab es zwei Szenen. In der ersten Szene konnten die Kinder Jesus auf einem Boot sehen, der den anderen Menschen eine Geschichte erzählen wollte. Nun kam Szene 2 zum Einsatz, die jedoch zunächst verdeckt blieb, was die Spannung bei den Kindern deutlich steigerte.

Die Erzieherin hatte einen Beutel dabei, der etwas enthielt, das für die Geschichte wichtig ist. Die Kinder griffen nacheinander in den Beutel und versuchten zu ertasten, was sich wohl darin befand. Als alle getastet hatten, äußerten die Kinder Vermutungen: „Ich glaube, es sind kleine Steine“ oder auch „Ich denke, das sind Körner“.

Tatsächlich befanden sich Weizenkörner darin.

Dann wurde auch das Tuch der zweiten Szene hochgehoben, und die Kinder konnten eine Art Garten sehen, mit einem Weg, Steinen, Büschen und Erde. Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte, als der Sämann losging und die Samen verstreute. Ein paar landeten auf dem Weg, wo der Rabe sie fraß. Wieder andere landeten auf den Steinen, wo sie kein Wasser bekamen, oder unter den Büschen, wo ihnen das Sonnenlicht fehlte. Am Ende fielen einige Samen schließlich auf fruchtbaren Boden. Die Kinder fanden durch den Dialog während der Geschichte heraus, was Pflanzen brauchen, um zu wachsen: Wasser, Licht und gute Erde.

Anschließend durfte jedes Kind ein paar Weizensamen in ein Glas mit Erde streuen, um so auch im Kindergarten einen kleinen Garten entstehen zu lassen. Zum Schluss sangen wir gemeinsam das Lied „Wir werden immer größer“, und der Kreis endete.

Nach dem Morgenkreis wurde die Erdwanne in eine Matschwanne verwandelt, und die Kinder hatten viel Freude beim Erkunden der Matsche.

Text und Bilder: Kerstin Günther

Aschermittwoch mit vielen Ideen und Vorsätzen der Kinder

Am Aschermittwoch haben wir im Morgenkreis des Evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, Teil der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken, über die Bedeutung von Aschermittwoch und der Fastenzeit gesprochen. Anschließend haben wir die Geschichte „Jesus in der Wüste“ mithilfe des Sandtischs erzählt. Die Kinder hatten viele Ideen, worauf sie selbst verzichten könnten.

Eine Idee eines Kindes fand besonders großen Zuspruch. Nach einer gemeinsamen Abstimmung möchte die Mehrheit der Kinder bis Ostern darauf achten, dass ihre Gruppe besonders aufgeräumt ist, und sich dabei gegenseitig besser unterstützen. Ganz nach dem Motto: „Viele Hände, schnelles Ende“, wie ein Kind es ausdrückte.

Als Zeichen für das Ende der Faschingszeit und den Beginn der Fastenzeit haben wir Luftschlangen verbrannt. Wer wollte, durfte sich mit der Asche ein Kreuz auf die Stirn malen lassen Anschließend konnten die Kinder ihr eigenes Kreuz basteln und gestalten.

Schon an diesem Morgen setzten die Kinder ihre guten Vorsätze besonders gut um.

Text und Bilder: Kerstin Günther

Voerde Helau: Buntes Karnevalsfest im FZ Rönskenhof

Auch wenn sich die Kinder in unserer Einrichtung das ganze Jahr über verkleiden und in andere Rollen schlüpfen können – um neue Seiten an sich zu entdecken oder Eigenschaften auszuprobieren, für die im Alltag manchmal der Mut fehlt – ist Karneval doch jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Vielleicht auch deshalb, weil an diesen Tagen selbst die Erwachsenen in fantasievollen Kostümen zu bewundern sind.

Die Aufregung war entsprechend groß, als zunächst die Gruppenräume ihr buntes Karnevalsgesicht bekamen und nach und nach auch Flur und Bewegungsraum fröhlich geschmückt wurden.

An Altweiberfastnacht wurde dann ausgelassen gefeiert. In jedem Raum gab es etwas anderes zu entdecken, sodass wirklich jedes Kind auf seine Kosten kam: Ob bei lauter Musik und Tanz, beim Schlemmen am Buffet, bei verschiedenen Kreativangeboten, am Schminkstand oder bei kleinen Bewegungsspielen – für jeden war etwas dabei. Auch der Duft von frisch zubereitetem Popcorn lockte viele kleine Jecken an.

Manche Kinder genossen es aber auch, ganz entspannt zu puzzeln oder ein Spiel zu spielen. Den krönenden Abschluss bildete eine lange Polonäse durch das ganze Haus.

Am Freitag durften wir dann hohen Besuch vom Prinzenpaar des Voerder Karnevalsvereins begrüßen. Gemeinsam wurde gesungen und getanzt – und natürlich hatten sie auch reichlich Kamelle im Gepäck!

Bevor das Prinzenpaar samt Gefolge seine Sozialrunde fortsetzte, wurden noch Orden ausgetauscht – mit einem fröhlichen:

Voerde… HELAU!

Text und Bilder: Kerstin Günther

 

 

Bunt wie wir: unser Regenbogen

In einem Morgenkreis des evangelischen Familienzentrum Rönskenhof, Teil der evangelischen Kinderwelt Dinslaken, kam die Frage auf, wie die diesjährige Karnevalsdeko ausfallen könnte. In einem Punkt waren sich alle einig: möglichst BUNT soll sie sein. Die Kinder hatten vielerlei Vorschläge und letztlich haben sie entschieden, auf jeden Fall einen kunterbunten Regenbogen mit einer schwarz-weißen (Glücks-)Katze an die Fenster im Nebenraum zu bringen.

Zuerst hat ein Vorschulkind einen Plan dafür gemalt, an dem sich alle orientieren durften. Ein weiteres Kind lieferte die genaue Beschreibung der Katze: Sie sollte Punkte haben, aber auch einen weißen Bauch! Und dann haben sie sich ans Werk gemacht. Mit viel Eifer schnitten und rissen alle Kinder Transparentpapier. Als genug Schnipsel in den Schälchen lagen, wurden die Kittel angezogen und ein Fenster nach dem anderen mit Kleister und buntem Transparentpapier bestückt.

Die Sonne schien hindurch – und so entstand ein leuchtender Regenbogen voller Farben, Gemeinschaft und fröhlichem Kinderlachen.

Text und Foto:  Lisa Blings

 

 

 

Bauen mal anders – Kinder entdecken Lockenwickler und Bierdeckel als Baumaterial

Die Kinder der Mondgruppe des evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, in Trägerschaft der evangelischen Kinderwelt Dinslaken, haben auf dem Bauteppich ein alternatives Baumaterial ausprobiert. Es wurde mit Lockenwicklern, Stäbchen, Haarklammern und Bierdeckeln gebaut.

Zu Anfang waren die Kinder noch etwas ideenlos und fragten, was man damit denn bauen kann. Nach ein paar Tipps fingen die Kinder an, verschiedene Dinge entstehen zu lassen. So wurden aus den Lockenwicklern und Bierdeckeln Türme gebaut. Manche Kinder legten Bilder oder versuchten aus den Bierdeckeln Häuser zu stapeln. Einige Kinder entdeckten auch, dass man die verschieden großen Lockenwickler ineinander stecken kann oder sie zu einer Reihe verlängern kann.

Es wurden auch kleine Pyramiden gebaut und ausprobiert, wie viele Stäbchen man zusammen stecken kann. Ganz nebenbei haben die Kinder ihre Kenntnisse über Beschaffenheit von Materialien und Statik erweitern können.

Die Kinder hatten viel Freude und es entstanden immer neue Bauwerke.

 

Text und Fotos: Vanessa Häuser

Wertearbeit im Team – gemeinsam ins Jahr 2026

In der ersten Teamsitzung im Jahr 2026 haben die pädagogischen Mitarbeitenden des Familienzentrums Rönskenhof, Teil der Ev. Kinderwelt Dinslaken, sich intensiv mit ihren Werten beschäftigt. Dabei ging es dieses Mal nicht darum, welche Werte sie grundsätzlich antreibt oder welche der einzelnen Person besonders wichtig sind. Vielmehr haben sie den Blick darauf gerichtet, welchem persönlichen Wert jede im neuen Jahr in der täglichen Arbeit bewusst mehr Aufmerksamkeit schenken möchte.

Aus einer großen Vielfalt an Wertekarten konnten bis zu drei ausgewählt und in der Mitte platziert werden – als Symbol für das gemeinsame Jahr 2026. Besonders berührt hat die Offenheit und Ehrlichkeit aller Mitarbeitenden, mit der sie ihre sehr persönlichen Statements zu den gewählten Werten geteilt haben. Dabei wurde deutlich, wie viel Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung das  Team verbindet.

Durch diesen zugewandten Austausch können alle sich gegenseitig unterstützen und immer wieder daran erinnern, die Werte im Alltag im Blick zu behalten. Zuversichtlich und gestärkt geht das Team so gemeinsam ins neue Jahr – mit dem Ziel, die Welt in der Kita für die Kinder und Familien weiterhin mit viel Herz, Motivation und Gemeinschaft zu gestalten.

Es schneit, es schneit!

Am ersten Montag im neuen Jahr haben die Kinder des evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, mit großer Begeisterung den Schnee im Garten entdeckt. Schon am Morgen wurde im Morgenkreis von den Kindern berichtet, dass auch zu Hause ganz viel Schnee gefallen ist und die Straßen ganz glatt waren.

Im Morgenkreis haben die Kinder sich gewünscht, ganz früh nach draußen zu gehen. So sind dann alle nach dem Frühstück nach draußen in den Garten gegangen und haben eine Schneeballschlacht gemacht. Andere Kinder haben sich in den Schnee gelegt und Schneeengel entstehen lassen.

Der Hügel wurde mit großer Freude hinunter gerollt. Immer wieder hörte man ein lautes „Huiii“ gefolgt von Lachen, als die Kinder den Hügel mit einer Tischdecke herunter rutschten und staunten wie weit sie kamen.

Es war ein spannender Vormittag im Garten.

Text & Fotos: Vanessa Häuser

Pfand spenden, Zukunft schenken!

Wir freuen uns sehr, dass wir in der Aldi-Süd-Filiale in der Bahnhofstraße in Voerde eine Spendenbox für Pfandbons aufhängen durften.
Ab sofort können dort Pfandbons eingeworfen werden – der gesamte Erlös kommt dem Förderverein unserer Einrichtung und damit direkt unseren Kindern zugute.

Jeder Pfandbeitrag unterstützt die Bildung und Förderung unserer Kinder im Familienzentrum.
Wir freuen uns, wenn diese Spendenmöglichkeit möglichst vielen Menschen bekannt gemacht wird, damit wir uns über viele Spenden freuen können. Herzlichen Dank!

Gemeinsam schaffen wir eine Zukunft voller Möglichkeiten!

Text und Foto: Kerstin Günther

 

Kinder turnen gemeinsam mit ihren Eltern

Im Ev. Familienzentrum Rönskenhof der Kinderwelt des Ev. Kirchenkreises Dinslaken fand jetzt Jolinchens Workshop „Gemeinsam aktiv – mehr (Bewegungs-) Freude im Familienalltag“  statt. Geleitet wurde der Kurs von Marla Klaudius von der AOK, dem Kooperationspartner  des Familienzentrums.

Die erste halbe Stunde umfasste einen Theorieteil, bei dem die Eltern wissbegierig die ein oder andere neue Information über die (nicht nur motorische) Entwicklung ihrer Kinder erfuhren. Danach kamen die Kinder hinzu, welche schon neugierig abwarteten und überlegten, was sie im Bewegungsraum erwarten würde.

Türen auf… und… die Kinderaugen begannen zu leuchten, als sie die unterschiedlichen Bewegungsstationen sahen. Gemeinsam durchliefen die Eltern-Kind-Paare die Spiele und bewältigten verschiedene Aufgaben des „Fit-mach-Dschungels“. Wer hatte wohl den größten Spaß bei dieser außergewöhnlichen Turnstunde?

 

Fotos + Text Lisa Blings

Kinder lernen Obst und Gemüse zu kategorisieren

Der Herbst ist im evangelischen Familienzentrum Rönskenhof  der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken eingezogen. Er zeigt sich nicht nur auf dem Außengelände, auf welchem sich die vielen Bäume bunt verfärben, sondern auch drinnen, wo die Kinder die Fenster bemalen und mit ihren gebastelten Kunstwerken verschönern.

Auch dem Thema „Erntedank“ hat sich die Kita gewidmet. Die Kinder haben das Lied „Es rappelt im Gemüsebeet“ gesungen und mit Instrumenten begleitet. Dazu haben die Pädagoginnen den Kindern verschiedenes Sachwissen über Gemüse (aber auch Obst) vermittelt. Einige Kinder konnten ihren Wortschatz um mehrere Sorten erweitern und sie lernten auch Obst und Gemüse zu kategorisieren und anhand verschiedener Merkmale voneinander zu unterscheiden.

Gemeinsam wurde ein Vollkornbrot gebacken und verspeist, nachdem sich der Weg vom Korn, über das Mehl, hin zum Brot näher angeschaut wurde. Bei so viel gesunder Ernährung ließ sich natürlich auch Jolinchen nicht lange bitten und hat sich zu den Kindern begeben, um mit ihnen zu spielen und zu lernen.

 

Foto + Text Lisa Blings

FZ Rönskenhof begrüßt die neuen Kinder und ihre Familien

In diesem Jahr durften wir 30 neue Kinder mit ihren Familien in unserer Einrichtung willkommen heißen.
Die erste Zeit war spannend und voller neuer Eindrücke – geprägt von Neugier, wachsenden Beziehungen und vielen kleinen Entdeckungen. Mit Freude und Einfühlungsvermögen haben wir diese Anfangsphase wunderbar gemeinsam gestaltet.

Um das neue Kita-Jahr unter Gottes Segen zu stellen, feierten wir gemeinsam unseren ersten Gottesdienst. Wie immer, wenn Rüdiger Penczek uns besucht, hatte er seinen Koffer voller Geschichten dabei.

Vor den Augen der Kinder und Eltern entstand Schritt für Schritt ein Bodenbild:
Ein herbstliches Feld, auf dem nur noch wenige Körner liegen. Raben fliegen herbei und picken die Körner auf – doch eines bleibt unentdeckt. Der Wind weht Erde darüber, die Sonne scheint, Regen befeuchtet den Boden, und das Korn beginnt zu wachsen.
Ein Stamm entsteht, Äste wachsen, Blätter sprießen, Blüten verwandeln sich in Früchte.
Für jedes neue Kind legte Rüdiger einen Apfel mit Namen und Foto in die Baumkrone – als Zeichen dafür, dass jedes Kind ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft ist.
Die Raben setzen sich schließlich in den Baum und finden dort Ruhe und Schutz – so wie Gott uns alle mit seiner Liebe behütet.

In den Fürbitten dankten wir Gott für unsere neuen Kinder, Familien und Kolleginnen und bitten um Mut, Vertrauen, Freude und ein gutes Miteinander für alle. Er schenke uns Kraft, Gelassenheit und Zuversicht, damit unsere Gemeinschaft in seiner Liebe wachsen und gedeihen kann.

Das Bild, das in dem Gottesdienst gestaltet wurde, hat nun einen Platz in unserem Familienzentrum gefunden und erinnert uns im Alltag daran, dass wir unter Gottes Schutz gemeinsam wachsen.

 

Text und Bilder: Kerstin Günther

 

Mit Jolinchen auf Entdeckungsreise durchs „Gesund-und Leckerland“

Die Mondgruppe des evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, in Trägerschaft der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken, hat sich in den letzten Wochen mit dem Drachenzug von Jolinchen beschäftigt. Jolinchen ist ein Drache, der uns im Rahmen des Jolinchen Kids Programms in Kooperation mit der AOK unterstützt, das Thema Gesundheit ganzheitlich in unseren Alltag zu integrieren.

Gemeinsam mit Jolinchen, dem kleinen Drachen, haben die Kinder sich auf den Weg durch „Gesund- und Leckerland“ gemacht, um herauszufinden, was gesund ist und was eher nicht bzw. ganz ungesund ist.

Die erste Station war die „Trinkoase“, wo wir überlegt haben, welche Getränke gesund sind. Anschließend haben die Kinder ihre zuvor mitgebrachten Orangen ausgepresst, um einen Orangensaft herzustellen.

Die zweite Station war der „Bunte Garten“. Um bunte Obst- und Gemüseteller zu gestalten, haben die Kinder ihr Lieblingsobst oder -gemüse mitgebracht und es klein geschnitten. Dann haben wir das geschnittene Obst und Gemüse auf die Teller gelegt und ein kleines Picknick auf dem Teppich gemacht.

Die dritte Station war die „Mach-Satt“-Station. Hier haben wir überlegt, welche Lebensmittel besonders satt machen. Später haben wir dann mit den Kindern ein Brot gebacken.

Dann ging es auch schon zur vierten Station, dem „Tierbauernhof“. Gemeinsam mit den Kindern haben wir im Morgenkreis ein kleines Kino mit Hilfe des Beamers aufgebaut. Wir haben uns dann einen kurzen Film angeschaut, in dem gezeigt wurde, wie Käse hergestellt wird.

Direkt danach haben wir uns noch der fünften Station gewidmet, dem „Fettklecks“. Hier haben wir Schlagsahne in ein Einmachglas geschüttet und dann war Muskelkraft gefragt. Wir mussten das Glas ganz lange schütteln, und so entstand in dem Glas plötzlich Butter. Nachdem unser Butterklumpen eine Weile im Kühlschrank war, haben wir ihn wieder herausgeholt und auf Brot gestrichen und verspeist.

Die letzte Station ist die „Einmal-am-Tag“-Station. Hier finden sich alle Lebensmittel, die süß sind und viel Zucker enthalten und somit ungesund sind. Gemeinsam mit den Kindern haben wir für diese Station Plätzchen gebacken, verziert und später auch gegessen.

Jolinchens Drachenzug hängt bei uns am Frühstückstisch und zeigt durch seine verschiedenen Farben und Waggongrößen den Kindern, was gesund und ungesund ist. Viele Kinder unterhalten sich beim Frühstück darüber, ob ihr mitgebrachtes Frühstück eher gesund oder ungesund ist, und so beschäftigen sie sich auch aktiver mit gesunder Ernährung.

Text und Bilder: Vanessa Häuser

Gemeinsam gegen Wasserverschwendung

Letzte Woche haben die Mitarbeitenden des evangelischen Familienzentrums Rönskenhof (in Trägerschaft der ev. Kinderwelt Dinslaken) ein Projekt gegen die Wasserverschwendung gestartet. Hierfür sammelten alle Pädagoginnen das Wasser aus den Trinkgläsern, das nicht ausgetrunken wurde, in einem 5-Liter-Kanister. Nach einer Woche war dieser schon sehr hoch gefüllt. Im Anschluss daran besuchte die Kita-Leitung Kerstin Günther nach der Reihe alle Gruppen mit Kanister (aus hygienischen Gründen wurde das Wasser ausgetauscht), Trichter und leeren Flaschen. Ziel des Ganzen war es, den Kindern zu veranschaulichen, wie viel Wasser einfach im Abfluss landet und Möglichkeiten zu finden, diese Verschwendung zu verringern.

Die Kinder hatten viele Ideen, wie viele Flaschen man mit dem Wasser wohl füllen könnte: von 1 bis 1.000.000 war alles dabei. Um nun aber zu überprüfen, wie viele Liter es wirklich waren, halfen die Kinder beim Umfüllen vom großen Kanister in die einzelnen Flaschen. Damit konnten etwas mehr als sechs 0,75-Liter-Flaschen gefüllt werden. Die Kinder waren ganz schön verwundert darüber, dass so viel Wasser pro Woche weggeschüttet wird, und teilten die Meinung der Erwachsenen, dass man es lieber trinken anstatt verschwenden sollte.

Die Lösung ist nun, dass jedes Kind sein Glas auf einen selbst gestalteten Untersetzer in der Gruppe stellt und dieses den Tag über weiter benutzt, anstatt das Wasser wegzuschütten. Zudem üben sich die Kinder weiterhin darin, sich nur so viel einzufüllen, wie sie auch trinken möchten.

Text und Bild: Lisa Blings

Musicolino 2025

Die Kinder des FZ Rönskenhof in der Trägerschaft der Ev. Kinderwelt Dinslaken hatten wieder eine besondere Aufführung.
Alle zwei Wochen treffen sich unsere Kinder, die in zwei Jahren eingeschult werden, im Bewegungsraum in der Kita und nehmen an dem musikalischen Programm „Musicolino“ teil.
Je nach Thema und Jahreszeit tanzen, musizieren und singen die Kinder miteinander.

Am Samstag, 17. Mai, waren dann die Eltern und Großeltern eingeladen und durften zuschauen, was ihre Kinder eingeübt hatten.
Nach einem Begrüßungslied durften auch alle Erwachsenen und Geschwisterkinder bei „A-ram-sam-sam“, „Huck-a-le-le“ und dem Flummilied mitmachen und tanzen.
Beim Lied „Der König von Thule“ kamen die Handtrommeln zum Einsatz, und mit unserem Tüchertanz wollten wir den Frühling und wärmere Temperaturen herbeilocken.

Zum Ende haben wir gemeinsam mit allen Zuschauern das Tanz- und Bewegungslied „Epo i Tai Tai E`“ gesungen und getanzt – das hat nicht nur den Kindern viel Spaß gemacht! 🙂

Mit ein bisschen Aufregung und vor allem viel Freude hat alles gut geklappt, und es war ein schöner Vormittag für uns alle!

Text und Bilder: Yvonne Grewing

Passionszeit im Ev. Familienzentrum Rönskenhof

Da am Aschermittwoch die kunterbunte Karnevalszeit im Ev. Familienzentrum Rönskenhof  – in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt Dinslaken – endete, nahmen wir die ebenso farbenfrohen Dekorationen dafür ab. Die Luftschlangen sammelten wir, um sie draußen vor den staunenden Kindern zu verbrennen. Als die Flammen erloschen, durften sie näher herantreten und schauen was nun entstanden war. Asche! Drinnen wartete bereits das vorbereitete Kreuz, welches die Kinder Tage zuvor aus Milchtüten gebastelt und bemalt hatten. Wir thematisierten, wie Jesus damals 40 Tage in der Wüste fastete.

Unser Kreuz wird uns bis Ostern begleiten, um uns an ihn zu erinnern. Dort hinein füllten die Kinder Erde, die eben entstandene Asche, sowie Weizenkörner. Nun können die Kinder jeden Tag beobachten, wie aus dem Vergangenem etwas Neues entsteht. Sie kümmern sich um die Pflänzchen und bewässern sie (fast) täglich. Bei so guten Pflegern, wächst und gedeiht das Weizengras.

Auch unser Pfarrer Rüdiger Penczek nutzte es, um die Mitte des Bewegungsraumes zu gestalten, als er allen Kindern der Kita mit dem Kamishibai von der Ostergeschichte erzählte.

Um nach Palmsonntag an Jesu Einzug in Jerusalem zu gedenken, durften die Kinder die Geschichte als kleines Theaterstück nachspielen. Viele Rollen wurden vergeben: Jesus, ein paar seiner Jünger, ein Mann, dessen Esel (auch von einem Kind gespielt), von einem Jünger geholt wurde und die ganzen Menschen in der Stadt, die „Hossianna“ sangen und ihm eigentlich mit Palmzweigen zuwinkten. In unserem Rollenspiel wählten wir bunte Tücher als Ersatz, um Jesus und alle die ihm folgten, zuzuwedeln. Den Kindern gefiel das bunte Farbenspiel der Chiffontücher in Verbindung mit dem Gesang so gut, dass sie das Lied oft wiederholen wollten.

Jesus hat mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl zusammen das Brot geteilt. Und so haben auch wir gemeinsam ein Vollkornbrot mit Körnern gebacken und dieses, zur Bibelgeschichte, zusammen geteilt und gegessen.

Als die Kinder hörten, wie Jesus seinen letzten schweren Weg antrat, wurden ihre Gesichter erst traurig. Aber zum Glück nahm die Geschichte eine glückliche Wendung. Er war plötzlich aus dem Felsengrab verschwunden und auferstanden. Die Kinder applaudierten vor Freude, weil Gottes Sohn lebte…

Da wir erklärten, dass wir deswegen auch heute noch Ostern feiern, ahnten die Kinder schon, dass sie gleich auf die Suche machen dürfen. Alle zogen ihre Schuhe und Jacken an und gingen ganz aufgeregt in den Garten. Dort suchten sie nach den gefüllten Osternestern. Wer schon eins gefunden hatte, half seinen Freunden noch beim Finden. Im Anschluss daran, setzten wir uns gemeinsam an die gedeckte Tafel, um das Osterfrühstück zu uns zu nehmen.

(Text und Fotos: Lisa Blings)

Büchereiausflug

Am Mittwoch und am Donnerstag stand für die Kinder des Evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, in Trägerschaft der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken, ein Ausflug zu unserem Kooperationspartner, der Stadtbibliothek Voerde an.

Am Mittwoch waren die Kinder der Sternen- und Regenbogengruppe dran, die 2026 eingeschult werden und am Donnerstag dann die Kinder der Mond- und Sonnengruppe, die 2026 eingeschult werden. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen machten die Gruppen sich zu Fuß auf den Weg zur Bücherei. Unterwegs wurde gefachsimpelt, was uns dort wohl erwarten würde.

Nachdem wir an der Bücherei angekommen waren, stieg die Aufregung der Kinder noch einmal und so liefen alle freudig in die Räumlichkeiten der Bücherei.

Wir wurden freundlich begrüßt und gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Bibliothek haben wir überlegt, was man in so einer Bücherei eigentlich alles ausleihen kann. Anschließend sind wir nach oben gegangen, wo uns schon ein Bilderbuchkino erwartete. Die Kinder haben sich schnell einen Platz gesucht und haben gespannt gewartet, welche Geschichte sie hören werden. Eine Mitarbeiterin der Bücherei hat dann begonnen die Geschichte „Unsere unglaubliche Reise in den Kindergarten“ vorgelesen, die Bilder dazu waren auf der Leinwand zu sehen.

Danach wartete noch ein Lesezeichen auf uns, das die Kinder selber gestalten durften.

Nachdem alle fertig waren, durften die Kinder dann noch die Bilderbuchabteilung erkunden und sich jeder ein Buch aussuchen, das wir dann in den nächsten Tagen gemeinsam im Kindergarten  anschauen können. Damit jeder weiß, welches Buch er sich ausgesucht hat, haben die Kinder ihre Lesezeichen, die sie gerade erst gestaltet haben benutzt.

Dann war der Vormittag auch schon wieder vorbei und wir haben uns zu Fuß auf den Rückweg zum Kindergarten gemacht.

Text & Bilder: Kerstin Günther

 

Aschermittwoch und Passsionszeit

In der Passionszeit erinnern wir Christen uns an die Leidenszeit und das Sterben von Jesus Christus. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch. Nach dem bunten Treiben an Karneval zieht dann wieder etwas Ruhe (soweit dies in einer Kita möglich ist) ein.

Im Ev. Familienzentrum Rönskenhof, Teil der Ev. Kinderwelt Dinslaken, wurden am Aschermittwoch die Luftschlangen unser Feier verbrannt. Die Asche haben die Kinder dann mit Erde gemischt, in die Blumensamen eingesät wurde. Der Lauf des Vergehens und Werdens wird deutlich und wir freuen uns, zu beobachten, wie neues Leben wächst.

Wir möchten in der Fastenzeit besonders auf einen bewussten Umgang mit Gottes Gaben und seiner Schöpfung hinweisen und dankbar sein.

Da die vierzig Tage bis Ostern sehr lang sind, können die Kinder im Eingang beobachten, wie das weiße Kreuz jeden Tag ein bisschen bunter wird, ehe es am Ostern in allen Farben erstrahlt. In dieser Zeit wird die Passionsgeschichte mit unterschiedlichen Methoden erzählt und erlebt.

Text: Kerstin Günther

Bilder: Stephanie Martin

 

 

Karnevalsparty

Bunt und lustig geht´s bei uns im Ev. Familienzentrum Rönskenhof, Teil der Ev. Kinderwelt Dinslaken, immer zu. Trotzdem sind die jecken Karnevalstage nochmal ein besonderes Highlight für die Kinder.

Am Altweiberdonnerstag fand die Karnevalsparty statt. In jeder Gruppe gab es bunte Angebote für alle Kinder. Dabei ging´s manchmal laut und lustig zu, aber auch die Kinder, die es lieber ruhiger mögen, fanden das richtige Angebot für sich. Geschlemmt wurde im Bistro und das Büffet war bunt gemischt und die vielen süßen und salzigen Schleckereien waren natürlich besonders reizvoll. Im Bewegungsraum tanzten Prinzessinnen, Superhelden, jede Menge Tiere, Polizisten, Feuerwehrleute und magische Geschöpfe zu fröhlicher Musik. Zum Abschluss der Feier schlängelte sich dann eine Polonäse durch die ganze Kita.

Einen Tag später beehrte uns das Dreigestirn des Voerder Karnevalsvereins mit einem fröhlichen Besuch. Es wurde gemeinsam getanzt und gelacht. Prinz Kai I. hat uns sogar einen Karnevalsorden überreicht und Clown Joe hatte einen Korb voller Leckereien dabei.
Text und Bilder: Kerstin Günther

Eulenbesuch in der Kita

Heute hat das evangelische Familienzentrum Rönskenhof, in Trägerschaft der Evangelischen Kinderwelt Dinslaken, Besuch vom Naturschutzbund bekommen. Die Kinder, die 2026 in die Schule kommen, konnten viel Wissenswertes von Petra Sperlbaum (NABU Kreisverband Wesel & Wasserfrosch Naturerlebnis) erfahren. In einem Gespräch hat Frau Sperlbaum erzählt, welche Unterschiede es zwischen den Eulen gibt. So hat sie auf die Größe verwiesen, auf deren Nahrung oder auch auf die Augen, anhand derer man unterscheiden kann, ob eine Eule nacht- oder tagaktiv ist. Einige Kinder wussten schon recht viel und haben sich so aktiv beteiligt. Frau Sperlbaum brachte den Kindern auch Gewölle der Eulen mit, was zu einigen Diskussionen unter den Kindern und zu vielen Nachfragen führte.

Nachdem besprochen wurde, was die Eulen fressen, haben wir uns gemeinsam verschiedene Federn angeschaut. Frau Sperlbaum zeigte uns, dass es harte Federn gibt, die einige Geräusche machen, wenn man damit wedelt, wie die Federn vom Schwan. Aber es gibt auch Federn, die weich sind und keine oder nur ganz leise Geräusche machen, wenn man damit wedelt. So haben wir herausgefunden, dass diese Federn zur Eule gehören. Auf Grund dessen fliegen Eulen sehr leise. Die Kinder durften die verschiedenen Federn anfassen, sodass dieser Unterschied auch aktiv für sie erlebbar war.

Gegen Ende des Besuches wartete noch eine Überraschung auf die Kinder, denn Frau Sperlbaum hatte eine echte Eule dabei, einen kleinen Steinkauz mit Namen Dobby. Sie erklärte uns, dass sie eigentlich immer von der Schleiereule Hedwig begleitet wird aber diese hatte gerade Eier gelegt und konnte so leider nicht mitkommen. Das störte die Kinder aber nicht, denn als Dobby aus seiner Box herausgeholt wurde, ging ein erstauntes Raunen durch die Kindergruppe und leise Ausrufe wie: „ Oh, ist die süß!“ gingen durch die Runde.

Nachdem die Eule kurz gezeigt wurde, durfte diese wieder in ihre Box zurück und für die Kinder startete noch eine Spielrunde.

Ein Kind bekam ein Glöckchen ums Bein gebunden und spielte eine Maus. Ein anderes Kind war die Eule, schloss die Augen und versuchte die „Maus“ anhand der Geräusche des Glöckchens zu finden und zu fangen.

 

Insgesamt war es ein sehr spannender Tag für die Kinder!

 

Text und Bilder: Vanessa Häuser & Anna-Lisa Pistler

 

 

Aus alt mach neu…

In der Mondgruppe des evangelischen Familienzentrums Rönskenhof, in Trägerschaft der evangelischen Kinderwelt Dinslaken, ist den Mitarbeitenden aufgefallen, dass der Papierkorb der Gruppe oft sehr voll ist. Im Abschlusskreis wurde mit den Kindern darüber gesprochen, wie Papier hergestellt wird. Die Kinder fanden es sehr spannend, so wurde der Vorschlag gemacht, aus dem alten Papier neues Papier herzustellen.

Am Nachmittag begannen einige Kinder damit, die Blätter aus dem Papierkorb gemeinsam mit einer Mitarbeiterin klein zu reißen und in einer großen Kiste zu sammeln. Schon bald war das Papier aus dem Papierkorb der Mondgruppe leer, sodass die Kinder sich auch auf den Weg in die anderen Gruppen machten, um dort nach Papiermüll zu fragen. Mit den Papiermülleimern der anderen Gruppe ausgerüstet, kehrten sie zurück in die Mondgruppe. Dort stürzten die Kinder sich gleich auf die Arbeit und begannen damit, die Papierreste klein zu reißen. Dabei entfachten wie auch schon bereits zuvor kleinere Diskussionen um den Müll. Die Kinder stellten fest, dass auf manchen Blättern nichts oder nur ganz wenig gemalt wurde. Dann gab es aber auch noch richtige Kunstwerke, die der Künstler aber weggeworfen hat. Die Kinder stellten sich die Frage, wieso so ein schönes Bild weggeworfen wurde, manche entschlossen sich gar dazu, dass fremde Kunstwerk zu behalten.

Beim Zerreißen der Blätter entfachte große Euphorie und großer Ehrgeiz. Das ein oder andere Kind beschloss, auch zu Hause in den Papierkorb zu schauen und gerissene Blätter am nächsten Tag in einer Dose mitzubringen. So geschah es, dass am nächsten Tag noch die eine oder andere Dose mit Papierschnipseln von zu Hause in unsere große Kiste geleert wurde.

Nachdem alle Schnipsel in der Kiste waren, wurde Wasser in sie hinein gegossen, noch einmal umgerührt und große Papiere, die im Wasser gefunden wurden, noch kleiner gerissen.

Die Kinder waren gespannt und standen aufgeregt um die Kiste herum. Nach und nach durften dann die ersten Kinder beginnen, mit einem Sieb Papier aus dem Wasser zu schöpfen. Anschließend musste das überschüssige Wasser noch mit einem Schwamm abgetupft werden. Die Kinder äußerten, dass es aber ganz schön lange dauert ein Blatt Papier herzustellen und sagten, dass es auch viel Arbeit ist, den Schwamm immer wieder auszuwringen. Beides hielt sie aber nicht davon ab, weiter begeistert bei der Sache zu bleiben.

Zuletzt mussten die geschöpften Papiere noch trocknen und wurden dazu auf die Fensterbank gelegt. Am nächsten Tag waren die ersten Blätter schon trocken und konnten wieder bemalt werden, oder wurden stolz in die Schubladen gelegt, um sie später mit nach Hause zu nehmen.

 

Text und Bilder: Vanessa Häuser

„In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus…“

Der Herbst ist im evangelischen Familienzentrum Rönskenhof (in Trägerschaft der evangelischen Kinderwelt Dinslaken) eingekehrt. Die Kinder können beobachten, wie sich die Bäume um sie herum verändern. Die Blätter färben sich bunt und fallen hinab. Der Caterer liefert viel saisonales Obst, wozu vor allem Äpfel zählen. Diese schmecken den Kindern nicht nur sehr gut, sondern sie wussten auch schon eine Menge darüber. Die Pädagoginnen vertieften dieses Thema mit den Kindern.

Im Morgenkreis durfte jedes Kind mitteilen, was es über Äpfel weiss:

„Da kann man Smoothie draus machen.“

„Oder Apfelschorle und Apfelsaft.“

„Mein Papa hat schon mal grüne gegessen und die waren dann ganz sauer.“

„Die haben da oben einen Stängel.“

„Die sind rund.“

„Und glatt.“

Da wurden die Erwachsenen von den Kindern ganz schön ins Staunen versetzt. Sie wussten bereits einiges! Dieses Sachwissen wurde mithilfe von Bildern, auf denen ein Apfel, sowohl horizontal als auch vertikal halbiert war, vertieft. Die Kinder erkannten, dass sich dort fünf Kammern, mit jeweils zwei Kernen, befinden. Sie lernten noch weitere Begriffe kennen wie zum Beispiel  Fruchtfleisch, Schale oder Blütenrest. Und im Anschluss sangen sie, passend dazu, das Lied „In meinem kleinen Apfel“.

In den nächsten Tagen begleiteten die Kinder ein weiteres Lied über Äpfel immer wieder mit Klanghölzern. Begeistert wechselten sie untereinander die Musikinstrumente ab, damit jeder mal die Melodie verklanglichen konnte. Ebenfalls backten die Kinder unter Anleitung einer pädagogischen Fachkraft zusammen einen Apfelkuchen. Hierzu wurden die einzelnen Zutaten benannt, abgemessen, Äpfel klein geschnitten, alles verrührt und in den Ofen geschoben. Gemeinsam wurde der Kuchen im Anschluss verkostet.Auch gemalt und gebastelt wurde von den Kindern ganz fleißig. So zieren nun wunderbar leuchtende Äpfel die Fenster des Gruppenraumes.

Die Kinder erkundeten das Obst mit all ihren Sinnen. Sie fühlten Äpfel, schmeckten sie, rochen an ihnen, betrachteten sie von allen Seiten mit ihren Augen und hörten… Lieder über Äpfel.

 

Text & Bilder: Lisa Blings

 

 

Theaterbesuch für die Vorschulkinder

Die schlauen Füchse, die Kinder im Jahr vor der Einschulung, des Ev. Familienzentrum Rönskenhof (Teil der Ev. Kinderwelt Dinslaken) konnten im Rahmen des Projektes Jedem Voerder Vorschulkind einen Theaterbesuch einen spannenden Vormittag erleben.

Mit einem großen Reisebus wurden die Kinder zur Burghofbühne in Dinslaken gebracht. Dort bekamen sie Einblicke in die spannende Welt des Theaters und konnten bestaunen, was alles passiert, bevor ein Theaterstück überhaupt auf die Bühne kommen kann. Dazu besuchten sie die Schneiderei, den Fundus, die Tischlerei und die Requisite mit jeweils kindgerechten Erklärungen. Das Highlight war dann aber doch das Theateraufführung „Dr. Brumm kommt in Fahrt“. In dem Theaterstück geht es um Freundschaft, Eifersucht und die Erkenntnis, dass es hilft über seine Gefühle zu sprechen. Die emotionale und humorvolle Darstellung fesselte die Kinder und die kindliche Freude war sicht- und hörbar.

Text & Bild: Kerstin Günther

 

 

Begrüßungsgottendienst zum neuen Kita-Jahr

Die ersten Wochen im neuen Kita-Jahr sind im Ev. Familienzentrum Rönskenhof, in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt, vergangen, die neuen Kinder gut angekommen und haben allmählich ihre Rolle in der Gemeinschaft der Gruppe gefunden. Nun war es an der Zeit, dieses neue Kita-Jahr auch mit einem Gottesdienst zu begrüßen.

Pfarrer Rüdiger Penczek erzählte die Geschichte vom kleinen David, Jüngster von acht Brüdern und eigentlich dafür zuständig, die Schafe zu hüten. Doch Gott hattest Großes mit dem kleinen Jungen vor… Nicht nur die Kinder, sondern auch einige Väter bekamen spontan eine Rolle, , damit die Geschichte lebendig wurde. Die Botschaft von einem Gott, der in uns allen Könige und Königinnen sieht, wurde deutlich und dadurch gekrönt, dass jedes neue Kind ein kleines Kronenlicht mitnehmen durfte.

Im Anschluss an den Gottesdienst hat das Familienzentrum zum Tag der offenen Tür eingeladen. Die Familien genossen es, bei kleinen Angeboten gemeinsame Zeit in der Einrichtung verbringen zu können. Für Familien, die im kommenden Jahr einen Kita-Platz suchen, war es eine gute Möglichkeit sich zu informieren und die Stimmung unserer Kita zu erleben.

Text & Bilder: Kerstin Günther

 

 

 

 

 

 

Jolinchen Sportabzeichen für 47 Kinder

In dieser Woche besuchte Jolinchen nun schon zum siebten Mal das Evangelische Familienzentrum Rönskenhof in Voerde, Teil der Evangelischen Kinderwelt. Das Jolinchen-Programm führt der Kreissportbund Wesel in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg durch, um bereits jüngeren Kindern von drei bis sechs Jahren den Zugang zu Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten zu öffnen. Diesmal war die teilnehmende Gruppe im Rönskenhof mit 47 Kindern besonders groß. Und nach vier Wochen Training mit Lisa Nobes, Übungsleiterin TV Voerde, war es soweit: Einrichtungsleitung Lisa Blings übergab zusammen mit Lisa Nobes und Holger Frütel, Vereinsjugendwart TV Voerde, die wohlverdienten Urkunden.

Das war wieder einmal eine rundum gelungene Aktion, von der alle Beteiligten profitierten: die Kinderbetreuungseinrichtung, die mit diesem Angebot ihre Kinder gesundheitsfördernd begeistern kann, die Kinder, die ihrerseits erste Berührungen mit dem Sport in einer Gemeinschaft finden und auch der TV Voerde, der über diesen Weg sein breites Sportangebot vorstellen kann.

Text & Bild: Burkhard Loll