Tür- und Angelgespräche

Eine wichtige Zeit im Kita-Ablauf ist das Tür- und Angelgespräch. Ein kurzer Austausch über den Tagesinhalt oder kurze Rückmeldungen finden hier statt. Eine Zeitspanne von 5 bis 10 Minuten sollte hierfür nicht überschritten werden.

Tagesplanung/-ablauf

Regelmäßig wiederkehrende Abläufe bieten den Kindern Verlässlichkeit und Sicherheit. Der Tagesablauf in der Kita ist so aufgebaut, dass er sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag ausreichend Raum und Zeit für pädagogische Aktivitäten und das eigentlichen Spiel bietet und sich dabei am biologischen Rhythmus der Kinder orientiert.

Der reguläre Tagesablauf im Überblick:

07:15 bis 09:00 Uhr Ankunft der Kinder
09:00 bis 09:30 Uhr Morgenkreis und Begrüßungsrituale
07:00 bis 12:00 Uhr Freispielphase freies oder gemeinsames Frühstück / Turnen / Angeleitetes Spiel / Projektbezogene Angebote / Spiel auf dem Außengelände / Kleingruppenarbeit
12:00 bis 12:30 Uhr Abholen der Kinder 25 Std. / Übergabe an die Eltern
12:00 bis 13:00 Uhr Mittagessen mit den Tageskindern

Rote Gruppe isst um 12.00 Uhr / die drei anderen Gruppen um 12.30 Uhr

 

12:30 bis 14:00 Uhr Ruhen/Schlafen der jüngsten Kindern Ruhephasen / Mittagsruhe in den Gruppen
14:30 Uhr Abholen der Kinder 35 Std.  / Übergabe an die Eltern
14:30 bis 16:30 Uhr Freispielphase / Angeleitetes Spiel / Spiel auf dem Außengelände
16:30 Uhr Abholen der Kinder 45 Std. / Übergabe an die Eltern

 

Die Stationen und Rituale des Tagesablaufes orientierensich individuell an den Bedürfnissen des Kindes. Hierbei berücksichtigen wir besonders die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum Schuleintritt.

 

Toleranz

Toleranz ist wichtig. Sie bedeutet Verständnis, Respekt und Offenheit für andere Menschen, deren Vorlieben und Lebensweisen. Leider ist es manchmal gar nicht so einfach, tolerant zu sein. Unvoreingenommen zu sein und Toleranz gegenüber dem Fremden und Andersartigen zu üben, diese sozialen Fähigkeiten haben einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Doch tolerantes Handeln und Denken ohne Vorurteile ist nicht angeboren. Diese Sozialkompetenz muss ebenso wie Fahrrad fahren oder Schwimmen erlernt und trainiert werden.

 

Spenden

Über Spenden freuen wir uns sehr. In Absprache mit der Kita-Leitung können auch Spendenquittungen ausgestellt werden.

Seelentröster

Besonders unsere kleinsten Kinder benötigen Seelentröster wie Schnuller oder Kuscheltier. Diese können gerne mitgebracht werden.

 

Schließungszeiten

Grundsätzlich: 23.12. und die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, Dienstag nach Ostern und die ersten 3 Wochen der Sommerferien (davon eine Woche Notgruppe für Berufstätige – frühzeitige Anmeldung), evtl. 3 Schließungstage Teamtage

Weitere Schließtage innerhalb des Kalenderjahres entnehmen Sie bitte der Jahresplanung.

Spiel

Das Spielen ist die elementare Beschäftigung des Kindes und bei uns hoch priorisiert.

Raumgestaltung

Jede Gruppe wurde individuell, je nach den derzeitigen Bedürfnissen von den Fachkräften der Bezugsgruppe gestaltet. Funktionsecken bieten den Kindern Möglichkeiten zu spielen, zu agieren, zu schaffen, auszuruhen, sich zurückzuziehen, mit ihren Freunden zu spielen.

Regenbekleidung

Da bei Wind und Wetter hinaus gegangen werden kann oder darf, werden Regenkleidung (Matschhosen, Gummistiefel) benötigt. So kann das Kind uneingeschränkt spielen, matschen und entdecken.

Rucksack der Kinder

Neben dem Mitbringen des Frühstücks können die Kinder in diesem auch Elternbriefe, gestaltete Werke etc. verstauen.

Reinigung

Unsere Kita wird nach der Schließung täglich durch einen Reinigungsbetrieb nach Vorgaben des Hygieneplans gereinigt.

 

 

Rat der Tageseinrichtung

Der Rat der Tageseinrichtung setzt sich aus Vertretern der Eltern, dem Träger, der Leitung und Stellvertretung zusammen. Beratung und Entscheidungshilfen zu unterschiedlichen Themen werden von diesem Gremium beraten und beschlossen.

 

Rituale

Wiederkehrende Ereignisse bieten dem Kind Orientierung, Struktur und Sicherheit. So weiß ein Kind, was auf es zukommt und kann sich darauf einstellen. Gerade für neue und jüngere Kinder sind Rituale wichtig, um sich schnell im Kita-Alltag zurecht zu finden und um sich wohl zu fühlen.

Religion

Die Kita ist eine evangelische Einrichtung. Eine kindgerechte religiöse Erziehung wird angeboten sowie das Feiern von religiösen Festen und Gottesdiensten. Dadurch werden die religiösen Werte wie Vertrauen, Wertschätzung, Liebe, etc. vermittelt und in den Alltag integriert.

Portfolio

Jedes Kind besitzt einen eigenen Ordner mit seinen individuellen Werken. In diesen Ordner kommen auch Entwicklungsgeschichten, kleine Anekdoten und viele Fotos, die die individuellen Lernprozesse sichtbar machen. Diese Dokumentationsunterlagen sind in den jeweiligen Gruppen für das entsprechende Kind zugänglich.

Im Portfolio werden Entwicklungsschritte durch Fotos, Kinderbilder, Kinderzeichnungen und Geschichten gesammelt.

Partizipation

Die päd. Fachkräfte sind gefordert, die Teilhabe und Mitbestimmung der Kinder zu ermöglichen. Der individuelle Entwicklungsstand und die unterschiedlichen Kompetenzen der Kinder sind dabei zu berücksichtigen.

  • Kinderrechte erfahrbar machen
  • Förderung sozialer, emotionaler und sprachlicher Kompetenz, um eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen
  • Vertrauen auf Hilfe zu entwickeln (Probleme mit den Fachkräften zu besprechen)
  • Erleben von Eigenverantwortung (persönliche Dinge)
  • Demokratisches Miteinander (jeder hat eine Meinung)

Pestalozzi, Heinrich (1746 – 1827)

Heinrich Pestalozzi ist der Namensgeber unserer Einrichtung. Er war ein Schweizer Pädagoge. Er war ein Schul- und Sozialreformer. Der Grundsatz seiner Pädagogik ist, ein sicheres Fundament in der Elementarpädagogik zu legen.

Sein Leitspruch war: Erziehung ist Liebe und Vorbild, sonst nichts!

Kinder brauchen unterschiedlich viel Zeit, Raum und Anregungen für ihre Identitätsentwicklung. Wir berücksichtigen die individuellen Potentiale der Kinder und setzen bei ihren Stärken an. Wichtig für uns ist eine vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zum Kind.

 

Protokoll

Zu allen Elterngesprächen wird ein Protokoll erstellt, welches den Familien vorgelegt wird.

Mit der Unterschrift der Familien wird bestätigt, dass sie über den Inhalt des Gespräches in Kenntnis gesetzt worden sind. Zu den Sitzungen des Elternbeirates werden ebenfalls Protokolle verfasst. Diese werden im Anschluss an die Sitzungen per Mail allen Familien der Einrichtung zur Verfügung gestellt.

Offenes Ohr

Sollten sich bei den Familien Fragen ergeben, die der Organisation, der Entwicklung oder andere persönliche Veränderungen betreffen, haben wir immer ein offenes Ohr und bieten Ihnen jederzeit die Möglichkeit, darüber zu sprechen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Pädagogik.

Persönliche Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

 

 

Öffnungszeiten

Der Kindergarten ist täglich von 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Die Familien können aus drei Buchungszeiten wählen:

  1. 25 Std. 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  2. 35 Std. 7.00 Uhr bis 14.30 Uhr
  3. 45 Std. 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Die Bring- und Abholzeiten verändern sich mit den entsprechenden Buchungszeiten. Bis 09.00 Uhr sollten die Kinder gebracht werden, damit geplante Aktionen in der Gruppe stattfinden können.

Notfallkarteikarte

Für den Notfall füllen alle Familien eine Karteikarte aus, welche am ersten Kitatag abzugeben ist. Dieser sind alle wichtigen Informationen zum jeweiligen Kind wie z.B. Notfallkontakte, Krankenkasse, Allergien oder Unverträglichkeiten, Angaben zu den Erziehungsberechtigten zu entnehmen.

Wichtig: Diese Angaben sind selbständig von den Familien bei Veränderungen den päd. Fachkräften und der Kitaleitung mitzuteilen, so dass die Angaben sofort angepasst werden können.

Natur

Unser großzügiges Außengelände und die Lage der Einrichtung können für Ausflüge und Projekte zum Thema Naturerfahrung optimal genutzt werden.

Viele Bildungsbereiche lassen sich durch den Aufenthalt in der Natur abdecken. Auf unserm Außengelände leben diverse Tiere wie z.B. Insekten, Eichhörnchen und unterschiedlichste Singvögel, welche beobachtet werden können. Die Wahrnehmung der Sinne erfährt durch das Hören, Fühlen und Riechen im Freien eine Stärkung. Außerdem lernen die Kinder zum Beispiel beim Beobachten von Insekten, ihre Aufmerksamkeit zu lenken und konzentriert zu bleiben. Beim Balancieren über Baumstämme lässt sich die Motorik bei Kindern fördern  und das Körperbewusstsein ausbauen. Zudem profitiert das Immunsystem der Kinder durch das Lernen an der frischen Luft.

Morgenkreis

Jeden Morgen treffensich die Kinder und pädagogischen Fachkräfte um 9.00 Uhr  für eine Dauer von maximal 30 Minuten zu einem Morgenkreis. Neben Kreisspielen, einer Bilderbuchbetrachtung, und diversen Ritualen in den jeweiligen Gruppen, wird die An- und Abwesenheit der Kinder dokumentiert und der Tag mit Angeboten besprochen. Hierbei werden auch die Belange der Kinder angesprochen und in Form eines partizipatorischen Mitbestimmungsrechts berücksichtigt.

Musik

Musik begleitet unseren Kitaalltag. Musische und rhythmische Spiele und Angebote finden täglich in den jeweiligen Gruppen statt. Gerne nutzen unsere Kinder ebenfalls die Möglichkeiten CDs  oder Tonies anzuhören oder an gezielten – in den Gruppen stattfindenden – musikalischen Angeboten teilzunehmen.

 

Mittagsschlaf

Nach dem Mittagessen haben die Kinder die Möglichkeit zu schlafen oder sich auszuruhen. Jede Gruppe verfügt über einen Schlafraum, in dem Betten zur Verfügung stehen. Die Kinder können zum Schlaf benötigte Utensilien wie Schnuller, Kuscheltuch / Kuscheltier / Kuscheldecke / Schafsack selbstverständlich von zu Hause mitbringen. Eine päd. Fachkraft der jeweiligen Gruppe begleitet die Kinder, bis diese eingeschlafen sind. Die Dauer der Schlafenszeit richtet sich individuell nach Bedarf des Kindes und wird mit den Familien vereinbart.

 

Mahlzeiten

Spätestens, wenn ein Kind eine Tageseinrichtung besucht, sind die Familien nicht mehr allein für seine Ernährung verantwortlich.

Regelmäßige, über den Tag verteilte Mahlzeiten, geben dem Kind Energie und Nährstoffe, die es zum Spielen, Entdecken und Lernen, Laufen, Klettern und Toben braucht.

In unserer Einrichtung sorgen Familien und päd. Fachkräfte für die Einhaltung von gesunden, ausgewogenen Mahlzeiten. Die Familien geben den Kindern ein Frühstück von zu Hause mit. Darüber hinaus bieten wir den Kindern  hier in der Einrichtung die Möglichkeit, das mitgegebene Frühstück bei Bedarf mit Müsli, Cornflakes, Milchprodukten, Obst und Gemüse zu ergänzen. Milchprodukte stellt die Kita. Diese werden über einen Milchbetrieb in Hamminkeln bezogen.

Das Mittagessen beziehen wir über einen Caterer. Der Caterer bietet zusätzliche Alternativen wie schweinefleischlose und vegetarische Kost. Ebenfalls können nach Absprache verschiedene Allergien / Unverträglichkeiten berücksichtigt werden.

Uns ist es wichtig, die Kinder zum Probieren der Speisen zu motivieren, aber dieses ist kein Muss. Die Kinder sollen ein gutes Verständnis zum Essverhalten entwickeln und dieses auch kommunizieren dürfen. Konsequenzen (wie z.B. Nachtischverbot) werden hier nicht durchgeführt.

Der Träger unserer Einrichtung beschäftigt ebenfalls eine Küchenkraft, welche neben hauswirtschaftlichen Tätigkeiten auch Snacks für den Nachmittag zubereitet oder vorbereitet.

 

Lebensfreude

Die Kinder verbringen viel Zeit im Kindergarten. Diese Zeit ist mit viel Freude, Neugierde, Entdecken, Zusammensein, Lernen, Forschen, Freunde finden etc. verbunden.

 

Kooperation mit Schulen

Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist uns eine Herzensangelegenheit. Die Kooperation mit den ortsansässigen Grundschulen gestaltet sich dementsprechend sensibel. Lehrer und pädagogische Fachkräfte der Kita besuchen sich gegenseitig in ihren pädagogischen Einsatzgebieten und besprechen – das schriftliche elterliche Einverständnis vorausgesetzt – den Entwicklungsstand und die Übergabe für jedes Kind individuell.

Auch die Zusammenarbeit mit den Fachschulen für Sozialpädagogik gestaltet sich eng in der gemeinsamen Ausbildung angehender Erzieherinnen und Erzieher.

Weiterführende Schulen in Dorsten und Umgebung senden uns Praktikanten zur Berufsorientierung.

Kleidung

Grundsätzlich sollten die Kinder wetterentsprechend und bequem gekleidet sein. Die Sachen sollten auch einmal schmutzig werden dürfen. Gummistiefel, Matschhose und Regenjacke sollten im Kindergarten bleiben. Wenn im Sommer die Sonne scheint, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihrem Kind eine Kopfbedeckung mitgeben.
Für alle Fälle können Sie Wechselwäsche am Garderobenhaken deponieren. Um Verwechselungen auszuschließen oder Kleidungsstücke bei Verlust besser zuordnen zu können, bitten wir Sie, sämtliche Kleidung Ihres Kindes zu beschriften.

Kreativität

In jeder Gruppe gibt es einen Kreativbereich. Hier können die Kinder frei oder angeleitet schöpferisch tätig sein: Ideen entwickeln, Phantasie entfalten und umsetzen.

Es stehen ihnen ausreichend Materialien zum Basteln, Schneiden, Malen, Matschen, etc. zur Verfügung.