Hilfe für Familien / Corona-Auszeit

Die Corona-Pandemie hat viele Familien stark belastet. Damit sie sich erholen können, ermöglicht das Bundesfamilienministerium Familien mit kleineren oder mittleren Einkommen oder mit Angehörigen mit einer Behinderung einen kostengünstigen Familienurlaub mit Hilfe der Corona-Auszeit für Familien:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien

Bis zum 31.12.2022 können sich Familien für das Programm bewerben.

Covid-19

COVID-19 trat laut Chinas Regierung erstmals Ende 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan als „Lungenkrankheit unbekannter Genese“ in Erscheinung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nannte COVID-19 am 30. Januar 2020 eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“. Da die Erkrankung sich weltweit ausbreitete, wurde die Ausbreitung von COVID-19 am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft.

Seitdem leben wir in einer Ausnahmesituation, die uns allen viel abverlangt. Inzidenzen, RKI, FFP-2-Masken, Pandemie und vieles mehr, Begriffe mit mehr oder weniger neuen und unbekannten Inhalten bestimmen mittlerweile unseren Alltag. Um den Überblick nicht zu verlieren, aktualisiert das Bundesministerium für Gesundheit regelmäßig seine Website „Zusammen gegen Corona“, die Informationen rund um das Corona-Virus, Tests und Impfungen liefert:  https://www.zusammengegencorona.de/  

Gemeinschaft

Wir alle sind Teil einer Gemeinschaft: Teil der Familie, des Freundeskreises, der Nachbarschaft, eines Vereins, der Kirche oder der Gesellschaft. Das bedeutet auch: Wir sind nicht allein. Und gerade jetzt brauchen wir Solidarität und Unterstützung.

Wir stehen Ihnen gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Wenden Sie sich vertrauensvoll an „Ihre“ Kita. Man hat dort jederzeit ein offenes Ohr für Sie!

Fürsorge

Im Mittelpunkt Ihres Lebens stehen Sie und Ihre Lieben – trotz Corona! Das Wichtigste ist, dass Sie achtsam sind für Ihre Bedürfnisse und Belange, dass Sie für sich und Ihre Nächsten sorgen.

Gönnen Sie sich gesundes Essen, regelmäßige Bewegung und gemeinsame Zeit mit der Familie. Pflegen Sie eine ausgewogene Work-Life-Balance und nutzen Sie freie Zeiten für Entspannung und Freude.

Es ist IHR Leben! Lassen Sie es sich nicht nehmen, es so zu gestalten, wie es Ihnen am besten erscheint!

Entspannung

Entspannung beschränkt sich nicht auf Wochenende oder Urlaub. Gerade in  schwierigen Zeiten hilft regelmäßige Entspannung, den täglichen Anforderungen besser vorbereitet entgegenzutreten. Deshalb hier drei wirksame Entspannungsübungen für jeden Tag:

Progressive Muskelentspannung:

Schließen Sie die Augen. Spannen Sie nacheinander alle Muskeln im Körper an, halten Sie die Spannung und entspannen Sie dann die Muskeln wieder. Spüren Sie dem Gefühl der Entspannung bewusst nach…

Beginnen Sie mit den Händen, Armen, der Brust. Machen Sie weiter mit dem Bauch, dem Rücken und dem Gesäß. Dann die Beine und die Füße. Schließen Sie mit den Gesichtsmuskeln ab.

Wenn Sie mögen, hören Sie dazu entspannende Musik…

Achtsames Gehen:

Setzen Sie bewusst einen Fuß vor den ande­ren und atmen dabei ruhig ein und aus. Spüren Sie, wo Ihr Fuß zuerst den Boden berührt, welchen Untergrund Sie wahr­neh­men und wie der Fuß schließ­lich abrollt. Achten auf die Mus­kel­grup­pen, die Sie beim Anhe­ben des Beines bean­spruchen, wie schwer oder leicht sich Ihr Fuß anfühlt, wenn Sie ihn vom Boden abheben.

Für den Anfang rei­chen wenige Minu­ten oder wenige Schritte aus. Das Tempo spielt dabei keine Rolle.

Entspannung durchs Atmen:

Schließen Sie die Augen. Atmen Sie bewusst ein und spüren Sie dem Atem nach, wie er in Ihren Körper strömt, bis in den hintersten Winkel der Lunge, in jede Verästelung, in das letzte Lungenbläschen. Dann atmen Sie wieder aus, bis es nicht mehr geht. Dabei denken Sie an nichts als das Atmen. Wenn es Ihnen schwerfällt, sich nur auf das Atmen zu konzentrieren und alle Gedanken aus Ihrem Kopf zu verbannen, denken Sie bewusst beim Einatmen „Lass“ und beim Ausatmen „los“. Das hilft beim mentalen Loslassen…

Depression

Die Corona-Krise macht vielen Menschen zu schaffen – sowohl Erwachsenen als auch Kindern und Jugendlichen. Die Menschen haben verstärkt Ängste und Sorgen. Hinzu kommt, dass viele ihre sozialen Kontakte reduziert haben. Das kann Folgen haben: Eine Depression kann entstehen. Noch schwerer trifft es die, die ohnehin schon an einer Depression erkrankt sind.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet nicht nur das „Info-Telefon Depression“ unter der Nummer 0800/3344533 an, sondern gibt auch ganz konkrete Ratschläge, wie man einer Depression entgegenwirken kann. Zum Beispiel dadurch:

  • Den Tag strukturieren.
  • Aktiv bleiben.
  • Kontakte halten – auch per Telefon und online.
  • Nicht zu viel schlafen, tagsüber eher gar nicht.
  • Eine Therapie machen – das geht auch online.
  • Sich über Corona seriös informieren, denn „Fakten mindern Ängste“.
  • Mit anderen über Sorgen sprechen – das können Profis als auch Laien sein.

 

Zusammenarbeit

Als Basis für eine gute Zusammenarbeit möchten wir zu allen Familien eine belastbare Vertrauensgrundlage entwickeln. Dafür pflegen wir einen regelmäßigen Austausch in Form von Tür- & Angel-Kommunikation und Entwicklungsgesprächen. Jederzeit sind wir für Fragen und Anregungen seitens der Familien offen. Dabei ist uns ein wertschätzender Umgang sehr wichtig. Wir stehen den Familien bei ihren Anliegen zur Seite und bestärken sie in ihrer Verantwortung.

Zahnprophylaxe

Mit Eintritt in den Kindergarten gewährt der Arbeitskreis „Zahnmedizinische Prophylaxe für den Kreis Wesel“ allen Kindern eine jährliche Begutachtung durch einen zugewiesenen Zahnarzt oder Zahnärztin.

Weihnachten

In der Adventszeit wird es gemütlich. Die Gruppenräume werden geschmückt. Wir hören Geschichten von Maria und Josef und begleiten sie auf ihrem Weg nach Bethlehem. Bevor wir uns in die Ferien verabschieden, gibt es noch einen gemeinsamen Gottesdienst.

Wald

Für die Vorschulkinder führen wir regelmäßig Waldprojekte durch. Dafür fahren wir in den Wald, wo die Kinder diesen und seine Bewohner mit allen Sinnen erleben und wahrnehmen können. Pflanzen und Tiere, Geräusche und Gerüche, für viele Kinder ist ein Waldspaziergang nicht mehr selbstverständlich. Hier vermitteln wir den Kindern Wissen über den Lebensraum „Wald“, gleichzeitig wird aber auch die Kommunikationsfähigkeit, Neugier, Grob- und Feinmotorik sowie die Ausdauer gefördert. Das entspricht unserem ganzheitlichen pädagogischen Ansatz.

Waschraum

Jede Gruppe verfügt über einen eigenen Waschraum mit zwei Toiletten und zwei Waschbecken. Außerdem verfügen wir noch über einen Wickeltisch und eine Badewanne.

Wechselsachen

Jedes Kind im Kindergarten benötigt Wechselsachen. Auch „großen“ Kindern kann ein Missgeschick passieren. Bitte sorgen Sie immer für ausreichende, passende und der Jahreszeit entsprechende Wechselwäsche.

Windeln

Sollte ihr Kind noch gewickelt werden, so sorgen Sie bitte dafür, dass ihr Kind ausreichend Windeln und Feuchttücher hat. Die pädagogischen Fachkräfte teilen Ihnen zeitnah mit, wenn Ihr Kind wieder neuen Nachschub benötigt.

Trinken

Im Kindergarten können sich die Kinder den ganzen Tag an Tee und Wasser (mit und ohne Sprudel) bedienen.

Tagesablauf

Unsere Kita öffnet ab 7:15 Uhr. Der anschließende Tagesablauf ist individuell und an die Interessen der Kinder angepasst. Die erste Abholphase der 25-Stunden-Kinder endet um 12:15 Uhr. Gegen 12 Uhr essen die Kinder gemeinsam zu Mittag. Anschließend begeben sich die Gruppen in eine „Ruhezeit“. Das Abholen der 35-Stunden-Kinder erfolgt bis 14:15. Die 45 Stunden Kinder können gleitend bis 16:15 Uhr abgeholt werden.

Turnhalle

In unserer großen und hellen Turnhalle werden den Kindern die unterschiedlichsten Bewegungs- und Wahrnehmungsbaustellen angeboten. Die kindliche Neugierde und den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder greifen wir auf, um sie an unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten heranzuführen.

Turnen

Alle Kinder gehen mindestens einmal in der Woche zum Turnen in die Turnhalle. Jede Gruppe hat feste Turntage. Am Nachmittag steht die Turnhalle für alle Gruppen zur freien Verfügung und wird gerne für zusätzliche Bewegungsangebote von den Kindern genutzt. Bewegung ist bei uns nicht auf eine Turnstunde begrenzt, sondern Teil des gesamten Kindergartenalltags. Jedes Kind hat seinen eigenen Turnbeutel mit Turnsachen. Denken Sie bitte daran, den Turnbeutel ab und zu mit nach Hause zu nehmen und zu waschen.

Team

Unser Team arbeitet multiprofessionell mit gut ausgebildeten pädagogischen Fachkräften, einer Motopädin, zwei Heilpädagoginnen und einer Sprachfachkraft, die sich ausschließlich um diesen Bereich kümmert. Die Sprachfachkraft führt regelmäßig alltagsintegrierte Sprachbildungsangebote durch und arbeitet zusätzlich mit dem Team, um sprachfördernde Kompetenzen kontinuierlich zu erweitern.

Toleranz

Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Religion schaffen wir in unserer multi- und interkulturellen Kita für Kinder und Familien Möglichkeiten, sich gleichberechtigt und selbstbestimmt entwickeln zu können. Normal ist für uns nur die Tatsache, dass es Unterschiede gibt. Insofern gehört bei uns Vielfalt zum Alltag und wird gemeinschaftlich gelebt.

Schutzkonzept

Als Kita steht der Schutz von Schutzbefohlenen an oberster Stelle. Mit einem eigenem Schutzkonzept und einer Verhaltensampel stellen wir die Sicherheit eines jeden Kindes sicher.

St. Martin

Ende Oktober beginnen wir damit, Laternen mit den Kindern zu basteln und traditionelle Lieder zu üben. Anfang November findet unser Laternenfest statt. Wir ziehen mit unseren leuchtenden Laternen singend gemeinsam durch die Straßen.

Sprachbögen

Wir benutzen für unsere Dokumentationen die Sprachbögen sismik, seldak und liseb. Dort steht die systematische Beobachtung und Dokumentation der Sprachentwicklung von Kindern im Fokus. Es ist ein alltagsintegriertes Beobachtungsinstrument, das für alle Kinder mit oder ohne Sprachschwierigkeiten genutzt werden kann

Sprachförderung

Einige Stunden für den Bereich „Sprache“ werden von der Stadt Dinslaken finanziert, so dass Sprachbildung und –förderung in unserer Einrichtung schwerpunktmäßig erfolgen kann. Täglich führen wir mit den Kindern alltagsintegrierte Sprachbildungsangebote durch, um durch kommunikative Kompetenzen Integration und Chancengleichheit zu fördern.

Schließungstage

Schließtage können Sie unserer jährlichen Jahresplanung entnehmen. Grundsätzlich schließt die Kita Fröbelstraße immer im Wechsel die ersten oder letzten drei Wochen der Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr. Zusätzlich wird die Kita an drei Tagen im Jahr zu einem pädagogischen Tag geschlossen. Dieser dient zur Weiterbildung des Teams.

Schlafraum

Unsere U3-Gruppen verfügen über einen zusätzlichen Schlafraum. Jedes Kind hat nach dem Mittagessen die Möglichkeit, sich dort auszuruhen.

Sprach-Kita

Seit 2017 nehmen wir am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Durch Sprache erschließen sich Kinder ihre Umwelt, treten mit Menschen in Kontakt und eignen sich Wissen an. Viele Kinder bringen einen multikulturellen Hintergrund und eine ebensolche Sprachenvielfalt mit.

 

Ruhezeit

Unsere U3-Gruppen verfügen über einen zusätzlichen Schlafraum. Jedes Kind hat nach dem Mittagessen die Möglichkeit, sich dort auszuruhen.

Rituale

Rituale begleiten unsere Kinder durch den Tag. Immer wiederkehrende Rituale sind besonders für die Kleinsten wichtig, da bekannte Abläufe und Ereignisse den Kindern Struktur und Sicherheit geben. So ist u. a. der Morgenkreis ein festes Ritual, womit wir gemeinsam in unseren Kindergartentag starten.

Qualität

Unser Team arbeitet multiprofessionell mit gut ausgebildeten pädagogischen Fachkräften, einer Motopädin, zwei Heilpädagoginnen und einer Sprachfachkraft, die sich ausschließlich um diesen Bereich kümmert. Die Sprachfachkraft führt regelmäßig alltagsintegrierte Sprachbildungsangebote durch und arbeitet zusätzlich mit dem Team, um sprachfördernde Kompetenzen kontinuierlich zu erweitern.

Portfolio

Portfolios sind individuell angelegte Mappen, in denen Werke der Kinder kontinuierlich gesammelt werden. Die Auswahl der Bilder, Bastelarbeiten und Fotos repräsentiert sowohl das Ergebnis als auch den Entwicklungsprozess und die persönliche Lerndisposition des Kindes.