Buntes Karnevalstreiben im Ev. Familienzentrum Möllen

Viel Aufregung und buntes Treiben herrschte im Ev. FZ Möllen der Ev. Kinderwelt im Ev. Kirchenkreis Dinslaken. Am Freitag, den 09.02.2024 war es dann soweit und los gings mit Hurra! Unsere Karnevalsfeier konnte nun beginnen. Mit der entsprechenden Dekoration, tollen Spielen und kleinen Leckereien, wurde unsere Party für die Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Dienstag, den 20.02.2024 besuchte uns Pfarrer Rüdiger Pencek und alle waren voller Vorfreude. Auch dieses Mal hatte Herr Pencek etwas Spannendes im Gepäck und im Morgenkreis enthüllte er eine große Holzkiste. Alle fragten sich: „Was ist da wohl drin“? Und nach und nach kamen Bilder zum Vorschein. Jetzt wußten alle was sich in der Kiste versteckt hatte….richtig…ein Lied!

Umweltclownin, was ist denn das? – Ev. FZ Möllen

Voerde-Möllen. Kürzlich hatten die Vorschulkinder des Ev. FZ Möllen – Ev. Kinderwelt Dinslaken – Besuch von der Umweltclownin Ines Hansen.

Zunächst fragten die Kinder sich:

Was ist denn eine Umweltclownin?
Habe ich noch nie was von gehört!
Was macht die denn?
Kann man das lernen?

Nachdem diese Fragen beantwortet wurden, erfuhren die Kinder, wie Müll vermieden werden kann. Sie erlebten, dass es in ihrer Hand liegt, wie viel Müll produziert wird. Mithilfe eines Würfelspiels wurde den Kindern visualisiert, welche Verpackungen hohe Müllberge erzeugen.

Erfolgreich und mit Bravour erledigten unsere Vorschulkinder verschiedene Aufgaben. Zur Belohnung durfte jedes Kind einen Schatz mit nach Hause nehmen.

Text und Fotos: Julia Frielingsdorf

Ramadan in Möllen – Ev. FZ Möllen

Voerde-Möllen. Kürzlich begann für die muslimischen Eltern des Ev. FZ Möllen – Ev. Kinderwelt Dinslaken – die Fastenzeit. Unsere muslimischen Familien warten auf „Ramadan“.

Frau Al aus dem Elternrat der Mäusegruppe, hatte sich bereit erklärt, mit den Kindern ein traditionelles Angebot zum Thema Fastenbrechen anzubieten.

Einen Tag zuvor wurde der Nebenraum der Mäusegruppe traditionell geschmückt und vorbereitet. Mit Frau Al und Sandra Schroer aus der Mäusegruppe konnten alle Kinder eine Dattel mit einer Walnuss füllen und verzieren. Mit großer Begeisterung ging es dann ans Werk und die Datteln sahen nicht nur köstlich aus, sie schmeckten auch hervorragend.

Wir wünschen allen Ramazan Mübarek Olsun oder Fröhlichen Ramadan!

Text und Fotos: Julia Frielingsdorf

Raumgestaltung in der Kita – Ev. FZ Möllen

Teil 1: Hintergründe, Entrümplung und erste Maßnahmen

Voerde-Möllen. Seit mehreren Jahrzehnten werden in der Ev. Kita im Voerder Stadtteil Möllen Kinder pädagogisch betreut. Seit 2008 ist die Einrichtung zertifiziertes Familienzentrum. Als ehemals integrative Einrichtung verfügt die Kita über viel Erfahrung beim Thema Inklusion.

Bedürfnisse und Bedarfe von Kindern, Familien, aber auch von Mitarbeitenden, unterliegen einem steten Wandel. Gerade in den letzten Jahren hat sich die pädagogische Arbeit in den Kitas stark geändert und sich zum Ziel gesetzt, die Kinder passgenau und bedürfnisorientiert genau dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen.

Die betreuten Kinder sind jünger geworden, Inklusion und Partizipation haben Einzug in den pädagogischen Alltag gehalten. Der Betreuungsschlüssel hat sich verändert, mehr Mitarbeitende vervollständigen die Teams und unterschiedliche Arbeits(zeit)modelle entlasten die Familien.

Die Ev. Kinderwelt Dinslaken hat schon früh auf diese Veränderungen mit umfassenden Umbauten und Renovierungen in den Kitas reagiert und diese den Bedürfnissen derer angepasst, die dort jeden Tag ein- und ausgehen, seien es Kinder, Familien oder Mitarbeitende.  Auch das Ev. FZ Möllen wurde jetzt von diesem frischen Wind erfasst. Seit dem Einzug von Malena Kock als neuer Leitung im August 2022 ist die gesamte Einrichtung zunächst auf Herz und Nieren geprüft worden: Was hat Bestand? Was muss verändert werden?

Dazu gehört natürlich wie in jedem guten Haushalt erstmal eine gründliche Entrümpelung. In mehreren Jahrzehnten sammelt sich Einiges an. Ehemals sicher von gutem Nutzen hat Manches seine besten Zeiten hinter sich oder sich selbst überlebt. Hier muss Platz für neue Ideen geschaffen werden! Und daran mangelt es dem Kita-Team nicht. Alle Mitarbeitenden packten mit an und leerten sowohl Keller als auch 1. OG. Der extra dafür bestellte Container war schnell voll und ein zweiter musste her.

Auch die Raumverteilung wurde ins Visier genommen. Schnell stand fest, dass das Büro für die Leitung eigentlich viel zu klein war. Gerade für Gespräche mit Familien eignete es sich nicht. Um eine angenehme (Gesprächs-)atmosphäre zu schaffen, braucht es einen einladenden, hellen und freundlichen Platz, der Eltern auch die Möglichkeit gibt, die pädagogische Arbeit partizipativ mitzugestalten. Ein neuer Raum ist bereits gefunden und eingerichtet worden. Auch sind drei neue Infowände für Eltern und Besucher im Flur entstanden. Diese sind unterteilt in „Eltern für Eltern“, „Kita an Eltern“ und „Familienzentrum“. Hier bekommt man auf einen Blick wichtige und aktuelle Infos.

„Die wohl jüngsten Ereignisse sind die Streicharbeiten in der Kita. Die weiße Farbe an Wänden und Fußleisten lassen die Kita in einem völlig neuen Licht erstrahlen“, so Kita-Leitung Malena Kock. „Gepaart mit den Ergebnissen der Entrümpelungs- und Aufräumaktionen hat man das Gefühl, einen Überblick über die Dinge zu erhalten. Wir bekommen viel positives Feedback zu der nun reizarmen Atmosphäre.“

Wie Fachberatung Stefanie Dahlmann – Ev. Kinderwelt Dinslaken – kürzlich mit ihrer AG U3 (Unter 3-jährige Kinder in der Kita) zu räumlichen Bedingungen erarbeitete, ist die Kita „ein Lebensraum, in dem Kinder spielen und lernen, sich bewegen und entspannen, mit Freunden zusammen sind oder sich einen Ort zum Alleinsein suchen, sich streiten und wieder vertragen, gemeinsam feiern, essen und trinken.

Die Raumgestaltung der Kindertageseinrichtung muss folglich viele Aspekte miteinander vereinbaren, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern gerecht zu werden und ihnen Freiräume für Erfahrungen und Lernen zu bieten. Die Räume sollen funktional, jedoch nicht einseitig festgelegt sein. Sie sollen übersichtlich gestaltet sein und gleichzeitig vielfältige Aktivitäten ermöglichen.

Räume sollen für die Gemeinschaft ausgelegt sein, zugleich aber auch Nischen für Einzelaktivitäten und Spiele in kleinen Gruppen bieten. Die  gesamte pädagogische Arbeit ist in ein einen räumlich-materialen Kontext eingebettet, der pädagogische Prozesse unterstützen oder behindern kann sowie das Verhalten und die Bildungsprozesse von Kindern beeinflusst.“

Text: Isabel Uhlenhut
Fotos: Malena Kock

Fotos v.l.n.r.:

Beitragsbild: Elternbereich
Keller vorher

Keller nachher
Büro neu
Eingangsbereich neu
Infobereich neu
Flur vorher
Flur nachher