Seit einiger Zeit setzen wir die klar strukturierten Bildkarten gezielt ein, um unseren Tagesablauf sichtbar, verständlich und für alle Kinder zugänglich zu machen. Was zunächst wie eine kleine visuelle Unterstützung wirkt, hat in der Praxis eine große Wirkung entfaltet, besonders im Bereich der Inklusion.
METACOM bietet eine einheitliche Bildsprache, die weit über unsere Einrichtung hinaus genutzt wird. Viele Frühförderstellen, therapeutische Einrichtungen und auch weiterführende Schulen arbeiten mit genau diesen Symbolen. Für unsere Kinder bedeutet das: Sie begegnen vertrauten Bildern nicht nur bei uns in der Kita, sondern auch in anderen Lebensbereichen. Diese Wiedererkennbarkeit schafft Sicherheit, Orientierung und erleichtert Übergänge.
Im Alltag sind die Symbole fest verankert. Im Morgenkreis visualisieren sie unseren Tagesablauf Schritt für Schritt und geben den Kindern Struktur. Auf unserem Whiteboard sind sie ein zentraler Bestandteil der Planung und helfen dabei, den Tag gemeinsam zu besprechen. Auch an den Räumen der Kita finden sich die passenden Symbole wieder. So wissen die Kinder jederzeit, wo sie sich befinden und was sie dort erwartet.
Besonders Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf profitieren von dieser klaren visuellen Orientierung. Sprache wird durch Bilder ergänzt oder sogar ersetzt, wodurch Teilhabe erleichtert und Selbstständigkeit gestärkt wird. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Alle Kinder nutzen und verstehen die Symbolkarten intuitiv. METACOM ist damit kein „Sonderweg“, sondern ein Gewinn für die gesamte Gemeinschaft.
Ein weiteres Highlight ist unser METACOM-Tagesablauf als Video. Über einen bereitgestellten Link können Eltern und Kinder gemeinsam von zu Hause aus einen Einblick in unseren Kita-Alltag bekommen. Das unterstützt nicht nur die Eingewöhnung, sondern schafft auch Transparenz und Gesprächsanlässe im Familienalltag.
Für uns ist klar: METACOM ist mehr als nur ein unterstützendes Material – es ist ein wichtiger Baustein für gelebte Inklusion, verlässliche Strukturen und eine gemeinsame Sprache für alle Kinder.
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Text und Bild: Alexandra Gabler