Bereits seit Jahrtausenden baut der Mensch Brücken, um Hindernisse, wie zum Beispiel Flüsse, zu überwinden. Nun haben sich auch die Kinder des Ev. Familienzentrum Rönskenhof, in Trägerschaft der Ev. Kinderwelt Dinslaken, mit dem Thema Brückenbau beschäftigt.
Zuallererst haben sie überlegt, was sie für Brücken kennen und aus welchem Material diese gemacht sein könnten. Seilbrücken… Holzbrücken… aus Metall… Die Kinder hatten viele Ideen und haben auch von Brücken aus Plastik erzählt, die sie als Spielzeug Zuhause haben.
Nun lagen zwei Bücherstapel vor ihnen, zwei Blätter Papier (wovon eins gefaltet war, wie eine Ziehharmonika) sowie viele, viele Muggelsteine. Die Kinder sollten sich vorstellen, dass dort zwischen den „Bergen“ eine Schlucht liegt. Nun haben sie zuerst eine Brücke gebaut, indem sie das einfache, normale Malpapier über die Lücke gelegt haben. Sie haben überlegt, was passieren würde, wenn nun der erste Muggelstein auf das Blatt gelegt werden würde. Die Überlegungen wurden überprüft, der Stein daraufgelegt und das Blatt gab unter dem Gewicht sofort nach. Die Kinder lachten, als die Brücke zusammenklappte und der Stein in die Bergschlucht fiel.
Jetzt kam das gefaltete Blatt zum Einsatz. Sie legten es darüber und überlegten, wie viele Muggelsteine die Brücke diesmal tragen würde. Von „drei“ bis „alle“ war alles dabei. Viele ahnten, dass es nun stabiler sein würde. Und alle Kinder fieberten mit, als sie nacheinander immer mehr und mehr Steinchen darauf legten. Sie konnte das Gewicht von allen tragen! Am Ende interessierte die Kinder aber auch, ob die Brücke unzerstörbar sei, was sie schleunigst mit ihren Händen überprüften. Leider nein: ihren Händen konnte die Brücke nicht standhalten.
Text & Bild: Lisa Blings