St. Martin neu und spannend – Kita Fröbelstraße

„St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind…“ Mal ganz abgesehen davon, dass von Schnee bisher nichts zu sehen war, hätte St. Martin bei uns in der Kita Fröbelstraße in diesem Jahr keinen Halt machen dürfen. Corona kümmert sich nicht um unsere lieb gewonnenen Traditionen und so war dieses Jahr geprägt von Maßnahmen, die mit vielen Beschränkungen und Verboten einhergingen. Ein Martinsfest, wie wir es immer feierten, war also unter diesen Auflagen nicht machbar.

Deshalb beschlossen wir, wenigstens den Kindern ein Martinsfest zu ermöglichen, da sie in diesem Jahr ja schon auf so Vieles verzichten mussten! So bastelten wir mit den Kindern traditionsgemäß ab Ende Oktober Laternen, jede Gruppe eine andere.

Am Martinstag, dem 11. November, durften die Kinder dann am späten Nachmittag nochmal zu uns in die Einrichtung kommen. Dort saßen wir dann bei einem schönen Kakao gemütlich zusammen und ließen Martinslieder aus dem CD-Player erklingen, denn: Selber singen durften wir noch nicht! Dazu spielten wir die Martinslegende nach.

Auf dem Heimweg summten wir leise vor uns hin, das Martinslied in unseren Köpfen und Hoffnung in unseren Herzen…

Das Team der Kita Fröbelstraße

St. Martin

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt’ Kleider nicht, hatt’ Lumpen an.
Oh, helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bitt’re Frost mein Tod!

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zog die Zügel an,
Sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.